„Kemma is de staade Zeit“

Besucher bis aus Österreich: Adventsmarkt im Bauernhausmuseum Amerang

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Romantische Einstimmung auf Weihnachten – auch durch den Frauenchor der Kirchenstiftung Kirchensur vor dem Bartlhof: Wärmende Kachelöfen, beschauliche Stubenmusik und dampfender Punsch vor alten Bauernhöfen – geboten wurde all das beim traditionellen Adventsmarkt im Bauernhausmuseum Amerang, der auch in diesem Jahr Besucher aus der ganzen Region und dem benachbarten Österreich anzog. An den Ständen gab es vor allem Produkte aus heimischem Handwerk …

Schalen und Leuchter aus Zirbenholz, Engerl aus Filz und Zinn für den Christbaum, handgenähte Handtaschen aus edler Seide, Honig von Imkern aus der Region, Schafmilchseife und handgestrickte Mützen, Strohsterne und beleuchtete Laternen.

Dazu schmeckte vielen ein fruchtiger Punsch oder ein Glühwein an den Ständen, den sie mit Lebkuchen oder Flammkuchen verkosteten. In der Werkstatt konnte man dem Schmied bei der Arbeit zuschauen, und viele Gäste ließen sich die begehrten frischen Platzerl aus dem Holzofen schmecken.

Für die musikalische Einstimmung aufs Weihnachtsfest sorgten an beiden Tagen mehrere Gruppen. „Stubenmusik für den Advent, aus Bayern und mehr“ bot zum Beispiel die junge Kampenmusik aus Aschau, „Zuabakemma, zusammarucka, zualosn“ hieß etwa das Motto der Weinbeerl-Musi, das Schnaitseer Holzbläserquartett führte die Gäste „Hin zum Advent“, und die Gruppe „D’Ynseitigen“ stellte fest: „Kemma is de staade Zeit“. Der Frauenchor der Kirchenstiftung Kirchensur lud am Samstag zum „Singa in d’staade Zeit“ ein, und die Jugend der Ameranger Dorfmusik spielte am Sonntag Adventsmusik. Zum feierlichen Abschluss spielte das Wasserburger Gitarrenensemble ihr „Amabilie“.
Auch für die Kinder war einiges geboten. In der Furthmühle gab es das beliebte Kasperltheater, im Stadel Bergham durften am Sonntag die Buben und Mädchen in der Kinderwerkstatt nach Herzenslust basteln.

Das Bauernhausmuseum Amerang geht jetzt in Winterpause. Es öffnet am 1. April 2017 wieder die Pforten für die Besucher.

 

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