Hund frisst vergifteten Köder

Gestern Abend beim Gassigehen in Viehhausen - Dringend Hinweise gesucht

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Beim Gassigehen am gestrigen Donnerstagabend auf einem Feldweg neben der Bahnstrecke bei Viehhausen – in Richtung Reitmehring – hat eine Rottweiler-Hündin einen vergifteten Köder gefressen. Das meldet die Polizei am heutigen Freitagnachmittag. Nach deutlichen Merkmalen, Erbrechen, unkontrolliertes Abkoten und Schaum vor dem Maul eine Stunde nach dem Spaziergang wurde die Hündin unverzüglich zur Behandlung zu einem Tierarzt gebracht.

Dieser stellte eindeutige Vergiftungserscheinungen fest. In den erbrochenen Resten befand sich ein Teilstück einer Wurst, was jedenfalls vom Tierhalter nicht verfüttert worden war!

Auf Grund der sofortigen tierärztlichen Behandlung war die Hündin am heutigen Freitag so weit in stabilem Zustand, dass sie den Giftanschlag wohl überleben wird, sagt die Polizei.

Diese bittet in diesem Zusammenhang, Hunde nicht unbeaufsichtigt frei laufen zu lassen und bei Bekanntwerden ähnlich gelagerter Vorfälle oder Hinweisen hierzu umgehend die Polizeiinspektion Wasserburg (Telefon 08071/91770) zu verständigen.

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3 Gedanken zu „Hund frisst vergifteten Köder

  1. An alle Hundehasser: Geht es hierbei um Kot der nicht entsorgt wurde?
    Verüben wir dann demnächst Anschläge auf unsere Landwirte wenn geadelt wurde?
    An alle Hundebesitzer: Benutzt bitte die
    Kotbeutel!!!!

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    1. Hallo Sonja,
      nur weil man keinen Hund hat, muss man kein Hundehasser sein. Was natürlich schon sehr unangenehm ist, sind die Hundehaufen, die überall rum liegen. Aber ein Tier deswegen vergiften
      ist nicht tragbar.

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  2. Ich hasse es auch, in Hundescheiße zu treten und dann dieses ekelhaft stinkende, pappende Zeug aus dem Profil bürsten zu müssen. Und tatsächlich kann ich mir vorstellen, dass so ein Ärgernis manche dazu verleitet, Giftköder auszulegen.
    Ich gehe aber davon aus, dass der Großteil der Hundeführer*innen den Kot aufsammelt – mit solchen Aktionen trifft man also mit großer Wahrscheinlichkeit die Falschen (zumal die Hunde selbst sowieso unschuldig sind) und erreicht mit Sicherheit gar nichts. Deshalb kann ich Sonja nur beipflichten: Hundeführer*innen, sammelt bitte den Hundekot auf, auch wenn ihr glaubt, unbeobachtet zu sein…

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