„Gute Chance auf tollen Wohnraum”

Bis 25. Oktober noch Bewerbungen für 33 neue, geförderte Wohnungen in der Burgau möglich

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Solider, nachhaltiger Bau-Standard, hohe Energieeffizienz, Fußbodenheizung, Tiefgarage, Aufzug im Haus, alles barrierefrei und ein langfristiger Mietvertrag zu besonders guten Konditionen: Die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Wasserburg (GWG) stellt im kommenden Frühjahr 33 neue, geförderte Wohnungen in der Hermann-Schlittgen-Straße in der Burgau fertig (wie berichtet). Für die Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen kann man sich bis 25. Oktober bewerben.

„Wir bieten Interessenten eine einkommensorientierte Vermietung an. Der Quadratmeterpreis für die Neubauwohnung, die allesamt unter hohem Qualitätsmaßstab und vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit errichtet werden, soll zwischen fünf und 7,5 Euro liegen”, wie Martin Hintermayr, Vorsitzender der GWG, heute bei einem Termin im Wasserburger Rathaus mitteilte. Mit diesem Mietpreis liege man deutlich unter dem Schnitt privater Vermietungen. Da müsse man in Wasserburg schon mal zehn oder mehr Euro pro Quadratmeter hinlegen. „Die Differenz übernimmt das Landratsamt aus Mitteln der Wohnungsbauförderung des Freistaates”, so Hintermayr. „Das ist echt eine gute Chance auf tollen Wohnraum.”

Die Wohnungen, für die man sich jetzt beim Liegenschaftsamt der Stadt bewerben kann, seien zwischen 51 und 93 Quadratmeter groß. Es gebe drei verschiedene Einkommensgrenzen für die Bewerber. In Stufe eins könne man sich beispielsweise als einzelne Person mit bis zu 20.000 Euro Brutto-Jahreseinkommen bewerben, in Stufe drei beispielsweise als vierköpfige Familie mit einem Brutto-Einkommen von bis zu 80.000 Euro. „Gerade für Familien könnte das sehr interessant sein. Wir sind da mit der Einkommensgrenze in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das wissen viele nicht”, sagte Bürgermeister Michael Kölbl.

Insgesamt wolle man die neuen Wohnungen mit einem guten Mix an Mietern belegen.  „Das ist alles andere als der klassische, graue soziale Wohnungsbau aus früheren Jahren. Wir setzen die Mieten an, die wir brauchen, nicht die, die wir erzielen könnten. Der Bewerber muss einfach zu uns passen, das ist wie mit einem Schuh.”

Die erste Hürde, die potenzielle Bewerber nehmen müssen, ist ein Antrag bei der Stadt. „Den kann man sich im Internet auf der Seite der Stadt herunterladen, oder direkt bei uns im Rathaus abholen”, wie Robert Mayerhofer von der Liegenschaftsverwaltung mitteilte (oder einfach hier klicken). Die Stadt schlägt dann der GWG bis zu drei Bewerber pro Wohnung vor. Letztere trifft dann die eigentliche Entscheidung. „Da kommen natürlich verschiedenste Gesichtspunkte zum Tragen: Familienstand, Alter, Bezug zur Stadt, Arbeitsplatz. Wir wollen da keine einseitige Mieterstruktur.”

Möglich wurde der Bau übrigens nicht zuletzt auch deshalb, weil die Stadt Wasserburg ein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellen konnte. Als Gegenleistung hat die Stadt ein Belegungsrecht für die Wohnanlage erhalten. In der Praxis bedeutet dies, dass die Stadtverwaltung der GWG Mietervorschläge unterbreiten darf. Bei der Liegenschaftsverwaltung sind gegenwärtig rund 150 Mietinteresenten für städtische Wohnungen vorgemerkt. Die Stadt klärt derzeit mit all diesen Bewerbern ab, wer davon konkret auch an einer Mietwohnung in der neuen Wohnanlage der GWG Interesse hätte.

Darüber hinaus können sich jetzt kurzfristig auch noch weitere Bürger bei der Stadt Wasserburg bewerben, die dann gegebenenfalls ebenfalls auf die Vorschlagliste übernommen werden. Die weiteren Verhandlungen mit den Wohnungsbewerbern wird dann unmittelbar die GWG übernehmen.Die künftigen Mieter benötigen in jedem Fall einen Wohnberechtigungsschein.

Bezugsfertig sind die Wohnungen ab 1. Mai 2020. Weitere Infos unter 08071/105-39.

 

 

 

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