Firegirls schaffen die Sensation!

Basketball: Favorit Wasserburg verliert Derby am Abend in Aibling mit 62:68

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Als fairer Verlierer zeigte sich Wasserburgs Head-Coach Georg Eichler (unser Foto) in der gestrigen Nacht bei der Pressekonferenz nach dem Derby in Bad Aibling: „Glückwunsch an Bad Aibling. Sie haben heute mit enormer Energie gespielt.“ Am Ende war es zwar noch einmal knapp geworden, trotzdem konnten die Wasserburger Basketball-Damen die Niederlage im Bundesliga-Derby nicht mehr verhindern. Verschlafen hatte man es schon zu Beginn. Zur Halbzeit hieß der Rückstand 25:44 …

Dennoch beenden die Innstädterinnen das Jahr 2017 als Tabellenführer der 1. Bundesliga mit einer Bilanz von zehn Siegen aus zwölf Spielen. Die Hallen der beiden anderen bayerischen Vertreter in der DBBLscheinen dem amtierenden Deutschen Meister in dieser Saison nicht zu liegen. Nachdem schon das Auswärtsspiel in Nördlingen verloren gegangen war, konnte der TSV Wasserburg jetzt auch im Firedome Bad Aibling nicht siegen und kassierte die zweite Niederlage der Spielzeit.

Vor allem mit dem ersten Viertel, das Wasserburg mit 15:30 verlor, haderte der Trainer. Die Gastgeberinnen aus der Kurstadt und neue Tabellendritte hatten schnell 15:2 (!) geführt und sich auch durch einen kurzen Zwischensprint des TSV zum 15:19 nicht aus dem Konzept bringen lassen. Bis zur Halbzeit erhöhten sie den Vorsprung sogar noch auf 19 Punkte.

„Wir waren zu Beginn einfach nicht bereit, was in der momentanen Situation auch schwierig ist“, erklärt Eichler, der dann aber mit dem Kampf vor allem in der zweiten Halbzeit sehr zufrieden war.

Bis zum Ende des dritten Viertels war Wasserburg auf elf und im letzten Spielabschnitt immer mal wieder auf fünf Punkte dran. „Wir hatten durchaus auch die Chancen, in Führung zu gehen. Ohne zwei unglückliche Offensivfouls und einige offene Würfe, die wieder rausfallen, hätte das Spiel auch anders ausgehen können“, analysierte der Wasserburger Head-Coach nach der 62:68-Niederlage.

Noch geht es für die TSV Damen aber nicht in die Weihnachtspause: Für das angeschlagene und verletzungsbedingt dezimierte Team gilt es jetzt, alle Kräfte zu mobilisieren für das EuroCup-Play-Off-Spiel am Donnerstag gegen Saint-Amand (19:30 Uhr im Badria), um den eigenen Fans nochmal ein attraktives Match im internationalem Wettbewerb zu bieten.

Es spielten für Wasserburg: Laura Audere (5 Punkte), Milica Deura (10 Punkte), Margaux Galliou-Loko (10 Punkte, 19 Rebounds), Annika Holopainen (6 Punkte, 4 Rebounds), Santa Okockyte (11 Punkte), Haiden Palmer (13 Punkte, 4 Steals), Sophie Perner, Monique Reid (7 Punkte, 7 Rebounds) und Petra Zaplatova.

 

 

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5 Gedanken zu „Firegirls schaffen die Sensation!

  1. Also bei 9 Spielern muss man doch ned von einem dezimierten Team sprechen?

    Nur, weil eine sich verletzt hat (man weiß übrigstens immer noch ned, was ihr fehlt, oder hab ich das überlesen?).

    Na ja, man sucht halt in Wbg mittlerweile immer wieder Ausreden.

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  2. Schön, wenn es belohnt wird, wenn man auf die Jugend setzt und sich nicht alles nur zammkauft.

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    1. Irgend wie gfreid mi des so richtig 😉
      Schod, dass i ned dabei war!
      Ein ehemaliger Trommler

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  3. Jessus na, jetzt kommt wieder diese alte Leier…..
    Ich war beim Spiel und muss sagen, mich gfreids auch, aber nicht für oder gegen eine Mannschaft, sondern weil es ein spannendes Spiel mit „ups and downs“ war und mit vielen guten und schlechten Spielzügen auf beiden Seiten. Warum kann man eigentlich nicht einfach mal den Sport ansich anschauen? Ob Profi oder nicht, egal von welchem Land auch immer, ich hatte nicht den Eindruck, als hätten die Ladies, sowohl von Aibling als auch von Wasserburg gestern nicht alles gegeben, was eben drin war. Und die Besserwisser, die anscheinend immer hinter jede Kulisse blicken können, alles wissen oder kommentieren müssen nerven mich langsam. Toll, dass Bad Aibling den Sieg eingefahren hat, aber auch ein mehrmaliger deutsche Meisterschaft und tägliches Training auf Wasserburger Seite, das notwendig ist, um einem motivierten Gegner wie Bad Aibling die Stirn zu bieten, ist doch aller Ehren wert oder etwa nicht? Für viele scheint so ein Profisport ein Selbstläufer zu sein! Wundert mich nur, dass alle dann so viele Trainingseinheiten brauchen! So viele Leute arbeiten ehrenamtlich, neben den Spielerinnen, um diesen tollen Sport zu präsentieren (übrigens sind das nicht alle „ehemalige Helfer“ (!), sondern treu) und die Spieler aus allen Mannschaften dieser Liga geben ihr Bestes. Ich glaube nicht, dass man solche Kommentare braucht, ganz ehrlich! Die Welt hat andere Probleme!
    Gratulation an Bad Aibling und noch viel Glück an den TSV Wasserburg! Gute Besserung an Becca Tobin, deren Art der Verletzung übrigens auch nicht jedem auf die Nase gebunden werden muss meiner Meinung nach! Warum auch?
    Schade, dass man nicht einfach den Sport genießen kann sondern, vermutlich aus Neid oder Gekränktheit, Vieles auf diesem Niveau glaubt beurteilen zu müssen. Oder schauen sich diese Leute etwa Spiele der anderen Wasserburger Mannschaften an, in denen viele Wasserburger Kinder und Jugendliche und Erwachsene spielen — ganz ohne Kommerz? Das können nur sie selber beurteilen.

    In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes, FRIEDLICHES Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes neues Jahr 2018! Für ALLE Mannschaften in den Vereinen eine zufriedenstellende Saison und möglichst wenige Verletzungen

    ein treuer Fan

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    1. Kritik mal wieder unerwünscht?
      Warum können Sie denn nicht die Meinungen anderer akzeptieren. Ich hatte dadurch dass eine mir sehr nahestehende Person die Wasserburger Jugend durchlaufen hat einen sehr guten Einblick. Ich finde die jungen Mädels werden teilweise viel zu stark unter Druck gesetzt. Es wird mit der Hoffnung der Mädchen gespielt später mal im Profi Bereich für den TSV spielen zu können, dafür geben viele sehr viel auf. Dann zu sehen dass es eigentlich keine in die 1. Mannschaft schafft und wenn dann nur als Bankwärmerin die gnädigerweise mal 2 Minuten am Ende aufs Feld darf finde ich sehr schade.

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