Finanzspritze für die Vereine

Hauptausschuss genehmigt Zuschüsse für WFV, AK68 und Stadtkapelle

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Es war Armin Sinzinger, der bei der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses eine längere Diskussion in Sachen Zuschussanträge durch Vereine ins Rollen brachte: Nicht zu Unrecht wies der Stadtrat vom Wasserburger Block darauf hin, dass die Haushaltslage der Stadt derzeit nicht gerade rosig ist. „Das müssen wir auch den Antragstellern klar rüberbringen. Es darf bei Bezuschussungen keine …

… Automatismen mehr geben. Alles muss auf den Prüfstand.“

Auch die anderen Mitglieder des Hauptausschusses sahen das so. Wenn auch alle eine Lanze für die heimischen Ehrenamtlichen und die Vereine brachen. Wie zum Beispiel Bürgermeister Michael Kölbl: „Es muss uns klar sein: Wenn wir die Vereine nicht angemessen unterstützten, kann uns das schnell auf die Füße fallen. Wir dürfen froh sein, dass in Wasserburg soviel über die Ehrenamtlichen läuft.“ Das, was man als Zuschuss leiste, sei ein relativ geringer Beitrag auf das, was eigentlich von den Vereinen geleistet werde. „Als Stadt müssten wir da ein Vielfaches dafür bezahlen, wenn wir das selber machen.“ Der Spagat zwischen dem Sparzwang und der angemessenen Bezuschussung sei allerdings kein einfacher.

Das sahen die anderen Ratsmitglieder ähnlich: Entsprechende Zuschussanträge des AK68 (Sanierung Ganserhaus), des Wirtschafts-Förderungs-Verbandes (Christkindlmarkt und Marketing) sowie der Stadtkapelle (Probenheim) wurden ohne Gegenstimmen abgesegnet.

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