Eisbahn: Der Boden ist gelegt

Jetzt fürs Eisstockschießen anmelden - Schon 50 Schulklassen sind dabei

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Das hat es in Wasserburg seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben – Eislaufen in der Altstadt. Seit heute steht der Untergrund für die Sparkassen-Eislauf-Arena, die am 29. November bei der Eröffnung des „Wasserburger Wintertraums” in Betrieb gehen wird. Mittlerweile haben sich bereits 50 Schulklassen aus Stadt und Altlandkreis für den Eislauf angemeldet. Jetzt startet die Anmeldung für die Eisstockschützen. Ob Hobby-, Freizeit-, Firmen- oder Gaudimannschaft – jeder kann beim abendlichen Stockschießen auf echtem Eis mit dabei sein.

Die Sparkassen-Eislauf-Arena hat vom 29. November bis 6. Januar täglich* geöffnet – soweit das Wetter dies zulässt. Während vor allem die Wochenenden und die Tageszeiten für die Eisläufer reserviert sind, treffen sich die Eisstockschützen aus Stadt und Land von Montag bis Donnerstag jeweils von 18 bis 22 Uhr. Dabei können die Eisstockbahnen auch für private, Vereins- oder Firmen-Turniere gebucht werden.

 

 

 

Der große Sparkassen-Eisstock-Cup, bei dem alle Vereine und Firmen sowie Gauditeams herzlich willkommen sind, geht immer mittwochs und donnerstags über die Bühne. Die Vorrundenwettkämpfe werden nach der Auslosung mit den jeweiligen Teams abgestimmt. Die Final-Runde findet am Sonntag, 22. Dezember, statt.

Während der gesamten Zeit ist für das leibliche Wohl gesorgt. Auch hat die Laterndl-Alm in der Herrengasse immer ein warmes Plätzchen für alle Eisstockschützen und Eisläufer. Während der gesamten Zeit kann man sich Schlittschuhe und Eisstöcke direkt an der Sparkassen-Eislauf-Arena auch ausleihen.

Anmeldungen fürs Eislaufen (Schulen, Firmen) und Reservierungen für die Laterndl-Alm nimmt das SAS-Veranstaltungsteam unter 08076/888 616 oder per Mail an

info@SAS-Event.de

entgegen.

 

ÜBRIGENS: Die Eislauffläche wird mit „Inn.Strom Natur” der Stadtwerke Wasserburg betrieben. Dabei handelt es sich um regionalen, aus regenerativer Energie erzeugten Strom – zu 100% CO2-neutral. Zudem achten die Veranstalter auf kurze Transportwege aller eingesetzten Waren. Auch die Produkte der Laterndl-Alm kommen ausschließlich
von regionalen Lieferanten und – sofern möglich – von heimischen Produzenten.

*am 24. und 25 Dezember sowie am 28. und 31. Dezember bleibt die Eislaufbahn geschlossen.

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26 Kommentare zu “Eisbahn: Der Boden ist gelegt

  1. Auch wenn man die Ökostromgeschichte rot schreibt und laufend wiederholt, der Betrieb der Eislaufbahn setzt unterm Strich CO2 frei. Wär ja auch vertretbar, aber nicht wenn man den Klimanotstand ausgerufen hat.

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    1. Hats jetzt jeder einmal gesagt?

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  2. Meine Kinder und ich freuen uns schon sehr auf die Eisbahn. Das spart uns jetzt auch die Fahrten in die Eishallen. Ergo Auto bleibt aus.

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    1. Tja, früher ist man eben zum Penzinger See gewandert und hat die Zeit genutzt, wo er mit Eis bedeckt war. Oder man ging Richtung Insstaustufe zum Schlittschuhlaufen. Aber heute will man ambesten ganzjährig aufs Eis und dafür gibt´s die Eishallen. Vielleicht bauen wir dann in zwei Jahren einen riesigen Kunstschneeberg am Gries auf, damit man auch direkt in der Stadt zum Schifahren gehen kann. Alles ein Wahnsinn. Die “staade” Zeit ist sowieso nicht mehr en vogue. Welche Mutter nimmt sich denn schon noch die Zeit und bastelt Weihnachtssterne oder backt mit den Kindern 20 verschiedene Sorten Weihnachtsplätzchen? Wieso denn auch, gibt´s doch alles beim Discaunter oder sonstwo zu kaufen. Und dann wundert man sich, dass es immer mehr Kinder und Erwachsene gibt, die dem ganzen (zum Teil auch hausgemachten) Stress nicht mehr standhalten. Tja, selber schuld! Ich freue mich auf alle Fälle schon wieder darauf, wenn ich die Krippe mit Materialien aus der Natur schon schmücke, das Haus nach Plätzchen duftet und ich wieder die traditionellen Plätzchen aus Omas Kochbuch backe und dann mich auf das Weihnachtsfest einstimmen kann und wer unbedingt Beschallung, Eislaufen und sonstigen Rummel mag, der kann den “Weihnachts”-markt ja besuchen. Ich habe besseres vor.

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  3. Warum heißt das Ganze nicht mehr Weihnachtsmarkt? Nur noch der Kommerz ist wichtig. Da geht doch die ganze Schönheit verloren…

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    1. Wenn dann schon Christkindlmarkt… Aber nein, es ist jetzt ein “Event”.

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  4. Man will immer mehr Leute nach Wasserburg locken! Da geht es nicht nur darum wie umweltfreundlich die Eisbahn ist, sondern um wie viel mehr Autos nach Wasserburg kommen! Durch die Eisbahn sind viele Parkplätze weg. Der Verkehr wird mehr werden! Wasserburg will was für die Umwelt tun. Das ist ja echt gut gelungen. Oder kommen die Eiestockschützen und Eisläufer alle mit dem Rad? Wo sollen all die Autos parken? Die Meisten werden parkplatzsuchend durch die Stadt fahren! Soviel zum Klimanotstand !!

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    1. Wenn man schon mit dem Auto nach Wasserburg fährt: in eines der Parkhäuser fahren, dort parken und zu Fuß zur Eisbahn gehen. Wo ist das Problem? Ich finde es im Übrigen ganz bezeichnend, dass der WFV sich beharrlich gegen eine Verkehrsberuhigung in der Altstadt sträubt, aber für eigene Zwecke durchaus die “Opferung” zahlreicher Parkplätze und eine Fahrbahnverengung in der Herrengasse für sinnvoll erachtet. Mir als Altstadtbewohner soll´s recht sein: Alles, was dem Autoverkehr in der Altstadt den Platz wegnimmt, ist mir willkommen – gerne auch als Dauerlösung. Die Ökobilanz eines Eisbahnbesuchs ist im Übrigen sicherlich günstiger als ein Skiwochenende in Österreich. Und wenn man dann immer noch ein schlechtes Gewissen hat: Man kann jederzeit Klimaprojekte durch Spenden fördern.

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  5. Kein eishockey????

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  6. Ganz ehrlich, man kann sich aber auch über alles aufregen. Ich persönlich bin froh, dass in Wasserburg mal wieder was Neues geboten wird. Wenn man nur noch auf den Klimanotstand plädieren würde, dann dürften überhaupt keine Weihnachtsmärkte, Frühlingsfest ect. mehr stand finden. Also hört auf ständig nur noch das negative daraus zu ziehen. Schöne Weihnachtszeit!

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    1. Es geht ja nicht um den Klimanotstand sondern um die Scheinheiligkeit

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  7. … das heißt nicht, dass wir nichts fürs Klima und Umweltschutz tun. Im Gegenteil! Auch wir versuchen so gut es geht darauf zu achten und vieles zu meiden. Ich meine nur, dass irgendwie alles, aber auch wirklich ALLES, nur noch schwarz geredet wird. Jeder einzelne von uns hat etwas, wo er im Alltag nicht darauf verzichten kann. Bei uns ist es nun mal z.B. das Auto. Wir wohnen auf dem Dorf und sind darauf angewiesen. Denn zur Arbeit, Kita, Einkauf kann ich schlecht zu Fuss erledigen. Denn Busverbindung haben wir nicht! Also ist keiner von uns perfekt und wird es auch nie sein.

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  8. Kalle hat mit “Scheinheiligkeit” im Grunde schon alles gesagt.
    Mit dem Argument regionalen, regenerativen, in Wasserburger Strom zu verwenden, könnte man demnach alles was man gerne hätte, trotz Stromverbrauch, befürworten.

    Wie wird das bewerkstelligt, dass für die Eisbahn nur regional erzeugter Strom von den Stadtwerken verwendet wird ?
    Haben denn die Stadtwerke eine Möglichkeit zum Selbstverbrauch oder wird der Strom wie bei allen anderen aus der Steckdose bezogen?

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    1. Rein physikalisch wird es wohl sogar so sein, dass bei allen Wasserburgern Ökostrom vom Innkraftwerk aus der Steckdose kommt, selbst bei denjenigen, die explizit Atom- und Kohlestrom vom Energieriesen beziehen. Trotzdem stimmt es natürlich, dass das kein Freibrief für Energieverschwendung sein darf. Übrigens mag “Ökostrom” zwar aus eneruerbaren Energiequellen gewonnen werden, CO2-neutral, wie im Zusammenhang mit der Eisbahn ständig betont wird, ist er aber über die gesamte Produktion gesehen auch nicht.

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      1. Buffo. Das ist interessant !
        Ich weiß, dass jeder Wasserburger den gleichen Strom bezieht, inklusive Stadtverwaltung und ihre Betriebe selbst. Zu glauben, dass diese einen anderen Strom hätten – also, das ist doch absurd.

        Zudem werden die Stadtwerke zu Schwerlastzeiten sicher zukaufen müssen – ich werde da mal bei den Stadtwerken nachfragen !

        Mir geht es um die Argumentation. Es ist ok weil es regenerativer selbst erzeugter Strom ist – demnach wäre ja alles, ausnahmslos alles was man mit Stromenergie in Wasserburg macht zu befürworten bzw. man kann es sich jedes mal so hindrehen, wie man es gerne hätte.

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        1. Die Stadtwerke kaufen sowieso fast allen Strom zu, weil es fast keine eigenen Anlagen zur Energieerzeugung gibt. Man stellt sich den gesamten Strommarkt am besten wie ein großes Wasserbecken vor, an welchem die Kunden unten an Wasserhähnen ihr Wasser (Strom) abzapfen und die Wasserlieferanten dafür bezahlen, oben die entsprechende Menge Wasser reinzuschütten. Da zahlt der eine für hochwertiges Ökowasser, der andere für billiges Atomwasser. Zwischendrin vermischt sich das Wasser natürlich und nimmt i.d.R. den kürzesten Weg zum nächstgelegenen Hahn. Trotzdem ist es für den gesamten Strommix wichtig, dass möglichst viele (rechnerisch) Ökostrom beziehen – auch wenn das keinen Einfluss drauf hat, welcher Strom bei einem selbst aus der Steckdose kommt.

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          1. Richtig. An der Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Ökostromtarif-Bezahler. So komme ich als Atomstromkonsument auch in den Genuss von Ökostrom aus der Steckdose und habe gleichzeitig nur halb so viel Stromkosten wie ihr. Das ist sehr nett von euch. Einzig ärgerlich ist, dass ihr meinen Atomstrom verwendet um eure Windkraftanlagen zu produzieren. Meine Elektroheizung wäre da effizienter.

          2. Mal abgesehen davon, dass die Berta offensichtlich sowieso nur provozieren will und eine Diskussion mit ihr nicht lohnt: beim Ökostrom ist zwar die Kilowattstunde geringfügig teurer, dafür aber bei fast allen Stromanbietern (so auch bei den Stadtwerken Wasserburg) die Grundgebühr geringer. Wer wenig verbraucht, kann mit dem Ökostromtarif sogar billiger wegkommen.

          3. Meine Grundgebühr ist negativ. Der Bonus ist höher als die Grundgebühr.

      2. Natürlich wird da ein Kabel vom Innwerk zur Eisbahn verlegt. Somit 100% Öko Strom. Was denkt ihr denn?

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        1. @ daEdlinger:
          Jedenfalls wird es so geschrieben im Artikel,
          jetzt bin ich verwirrt ………
          Das mit dem selbstproduzierten Ökostrom könnte man direkt als Propaganda bezeichnen . . . . schade, dass die Bürger – hoffe ich zumindest – heutzutage nicht mehr dumm genug sind, um jeden Schmarrn zu glauben, den eine sogenannte Obrigkeit verzapft.

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          1. Wo genau steht da etwas von “selbstproduziertem” Ökostrom?

  9. Schade dass es keinen Zug mehr nach Wasserburg/Stadt gibt, dann könnte man ja mit der Eisenbahn zur Eisbahn fahren.
    Ich wünsche trotzdem gutes gelingen.
    Hof Herbert

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  10. Ich freu mich auf die Eisbahn. Ich fahre nur mit der Bahn in Urlaub und verzichte wo es geht aufs Autofahren d.h. ich versuche meinen CO2 Ausstoß so gering wie möglich zu halten. Kaufe wenn möglich Bio und regional und finde es trotzdem schön, dass Wasserburg eine Eisbahn bekommt. War eine gute Idee, Danke an den WFV. Ich finde Eislaufen paßt auch gut in die Stade Zeit und sollten wir keinen Schnee bekommen so haben wir immerhin für einige Wochen das Eis.

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  11. @hof herbert
    Es war ja mal wieder klar, dass zumindest einer wieder mit diesem blöden Zugthema daher kommt….

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  12. Es geht doch hier nicht um die Eisbahn,ob man die jetzt braucht oder nicht sei dahin gestellt. Es geht vielmehr darum das Wasserburg im Sommer einen Klimanotstand ausgerufen hat. Wo immer der in Wasserburg auch sein mag, also ich hab ihn noch nicht gesehen. Da gibt’s genügend andere die wirklich einen Klimanotstand haben aber nicht Wasserburg. Jetzt dem Bürger erzählen die Eisbahn wird mit öko Strom betrieben ist doch lächerlich, die bekommt den gleichen Strommix wie alles andere auch. Auch das Innwerk speist seinen Strom einfach nur in das Netz ein, in dem auch der böse Kohle Strom ist.

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