Einer für alle

Ein Informations-Sicherheitsbeauftragter für 21 Gemeinden und Landkreis gemeinsam

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Zum 1. Januar 2020 – also in gut einem Jahr – müssen alle bayerischen Kommunen ein Informations-Sicherheitskonzept vorlegen. Der Landkreis Rosenheim und seine 21 Gemeinden wollen sich deshalb einen gemeinsamen Informations-Sicherheitsbeauftragten teilen. Alle Beteiligten haben das Ziel, einen Standard im Umgang mit Informationen im Landkreis zu etablieren, der aktuelle Sicherheitsrichtlinien einhalte, technischen Entwicklungen Rechnung trage und wirtschaftlich vertretbar sei …

Knapp die Hälfte aller Landkreisgemeinden und der Landkreis Rosenheim wollen im Bereich der Informationssicherheit zusammenarbeiten. Der Kreisausschuss ermächtigte den Landkreis am heutigen Mittwoch, eine Zweckvereinbarung abzuschließen.

Hintergrund ist das zum 30. Dezember 2015 in Kraft getretene „Gesetz über die elektronische Verwaltung in Bayern“. Es schreibt allen bayerischen Kommunen verbindlich vor, bis zum 1. Januar 2020 ein Informations-Sicherheitskonzept vorzulegen.

Darin soll es unter anderem um Gebäudesicherheit, Datenschutz, Mitarbeiter-Schulungen, IT-Richtlinien, den Umgang mit externen Dienstleistern oder die IT-Sicherheit gehen.

Letztlich umfasst das Informationssicherheitskonzept alle technischen und organisatorischen Maßnahmen im Sinne des Bayerischen Datenschutzgesetzes, um alle analogen und digitalen Informationen einer Gemeinde zu schützen.

Allerdings ist die Bestellung eines Informations-Sicherheitsbeauftragten für eine einzelne Kommune unwirtschaftlich. Aus diesem Grund entschlossen sich 21 Gemeinden und der Landkreis Rosenheim, einen gemeinsamen Beauftragten anzustellen.

Die Zweckvereinbarung sieht vor, dass er 70 Prozent einer Vollzeitkraft für die Aufgaben in den Kommunen und 30 Prozent für die Belange des Landkreises zur Verfügung steht. Zu diesen Anteilen übernehmen die Gemeinden und der Landkreis auch die anfallenden Betriebs-, Personal- und Sachkosten.

 

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