Eine Task-Force für die Heime

Bereits ab morgen - Söder: Sich mit der traurigen Situation so vieler Todesfälle nicht einfach abfinden

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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will nicht länger einfach nur zusehen – er will die von der Corona-Pandemie am stärksten Betroffenen besonders zu schützen: Zu diesem Zweck soll es nun eine Spezialeinheit geben, die die Bewohner der insgesamt 1500 Alten- und Pflegeheime sowie die Bewohner der etwa 800 Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen besser schützt! Eine Task-Force dazu soll bereits am morgigen Montag ihre Arbeit aufnehmen …

Mit dieser neuen Spezialeinheit will Bayern die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen besser vor Ansteckungen mit dem Coronavirus schützen. Kein leichtes Vorhaben – Experten sagen eindeutig, dass es ab einer bestimmten Höhe der Infektionszahlen und bei einem diffusen Infektionsgeschehen nahezu unmöglich sei, Alten- und Pflegeheime komplett vom Virus frei zu halten.

Aber es gehe um Leben und Tod und deshalb werde er es trotzdem versuchen, so Söder.

Denn abfinden mit dieser so traurigen Situation mit den so vielen Todesfällen – das will sich der Ministerpräsident Bayerns nicht …

Quelle BR

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3 Kommentare zu “Eine Task-Force für die Heime

  1. Lieber Maggus, es wäre schon gut, wenn infizierte Bewohner nicht in die Heime entlassen werden würden, sondern isoliert in den Krankenhäusern und Kliniken verbleiben könnten.

    Besonders die Behinderteneinrichtungen haben oft nicht die Möglichkeit, Bewohner zu islolieren!
    Abgesehen davon steht in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe nicht die Pflege im Vordergrund, sondern Tagesstruktur, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben etc.

    Dementsprechend ist auch die Personalstruktur: Pädagogen und Heilerziehungspfleger.

    Die gesetzlich verpflichtenden Testungen können die meisten Einrichtungen nur auf Kosten der Bewohner bewerkstelligen.
    Oder eben gar nicht.

    Und wenn dann die Heimaufsicht mitteilt, dass jede/jeder Mitarbeiter*in für den Nachweis der Testungen selbst verantwortlich ist, dann werd´s echt hint´höher wie vorn.

    Wir leisten hier in diesen Zeiten alle unglaublich viel.
    Eine Unterstützung findet jedoch nicht statt (sorry an die netten Mitarbeiter*innen der Heimaufsicht und des Gesundheitsamtes, Ihr wisst es ja auch nicht besser).

    Entgegen jeglicher Pressemeldungen wurde bislang so gut wie kein Personal in den Heimen getestet; nun aber die Pflicht: jeder zweimal/Woche!

    Bin ja mal gespannt, was die Task-Force dann so macht…

    Und nein, ich bin kein Querdenker! Aber wir tun unser Bestes und können nicht mehr…

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  2. Leider ist das Chaos Programm.
    Ich bin auch Hep und tanze seit 2 Wochen 2xwöchentlich zum Test an.
    Obwohl ich in einer dezentralen WG ohne Risikopatienten arbeite (Landkreis Ebe).
    Gestern habe ich mit Bekannten telefoniert, die arbeiten mit Senioren im Landkreis Mühldorf und von einer Testpflicht weiß da noch niemand was …. finde den Fehler.
    Testungen ja!! Aber da, wo es Sinn macht! Also in Seniorenheimen …
    Teilhabe am Leben!
    Das Gegenteil wird diese Task-Force bringen.
    Unsere BW dürfen seit März entweder gar nicht arbeiten oder nur 14tägig im Wohngruppenverbund.
    Somit sind quasi alle Grundrechte eingeschränkt und das ohne Vorerkrankung …. erklären Sie das mal jeden Tag unseren Bewohnern, Herr Söder.

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  3. Etwas spät oder nicht? Ich kenne Experten, die das schon von Monaten angemahnt haben.

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