Eine schwäbisch-fränkische Spitze

Peter Schwertberger und Mischa Schubert als neue Vorstände der Sparkasse eingeführt

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Die Leiter der Geschäftsstellen, Bürgermeister und Landräte sowie Vertreter verschiedener Sparkassen-Institutionen fanden sich heute im Sparkassensaal in der Rosenheimer Straße ein, um den neuen Vorstandsvorsitzenden Peter Schwertberger und seinen neuen Vorstandskollegen Mischa Schubert würdig zu empfangen. Nach dem Ausscheiden von Richard Steinbichler (wir berichteten) „regiert“ jetzt bei der Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg eine schwäbisch-fränkische Führungsspitze.   

Begrüßt wurden Schwertberger und Schubert zunächst von Bürgermeister Michael Kölbl, der derzeit den Vorsitz im Verwaltungsrat der Sparkasse inne hat. Kölbl würdigte die Verdienste Schwertbergers, der bereits seit 17 Jahren im Vorstand maßgeblich für den Erfolg der Wasserburger Sparkasse mitverantwortlich sei. Nach einigen persönlichen und humorvollen Worten zu Peter Schwertbergers Wirken und Laufbahn wünschte er ihm nicht nur viel Erfolg für seine weitere Tätigkeit als Vorsitzender des Vorstands, sondern auch noch gleich alles Gute zu einem weiteren feierlichen Anlass: Schwertberger wird heute 60 Jahre alt.

 

Letzterer nutzte die Gelegenheit, um sich bei seinem Sparkassen-Team, bei seinen Mitarbeitern zu bedanken, die dafür verantwortlich seien, dass die Sparkasse Wasserburg im Verbund der Bayerischen Sparkassen nach wie vor eine ganz herausragende Rolle spiele. „In der 191-jährigen Geschichte hat die Sparkasse Wasserburg immer eines ausgezeichnet: Dass sie sich stets auf neue Herausforderungen sehr gelungen eingestellt hat.“ Schwertberges Ziel: Die 120-Jahrfeier im Jahre 2026 als eigenständige Sparkasse zu feiern.

Man merkte dem neuen Vorstandsvorsitzenden, der sonst so souverän und heiter auftritt, schon an, dass es eine ganz besondere Feierstunde für ihn war. Als er sich bei seiner Frau und seinen drei Söhnen bedankte, dass sie ihm stets den Rücken stärkten, war Peter Schwertberger sichtlich gerührt. Der neue Vorstandsvorsitzende, er hatte vor 40 Jahren seine Karriere bei der Sparkasse im schwäbischen Dillingen begonnen, dankte vor allem auch seinem früheren Chef und jetzigen engen Freund aus Dillinger Zeiten, der ihm stets mit Rat und Tat zur Seite gestanden sei.

 

Anschließend begrüßte Schwertberger seinen neuen Vorstandskollegen Mischa Schubert, der zuletzt Vorstandsmitglied der Kreis- und Stadtsparkasse Erding-Dorfen und davor neun Jahre lang bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling Leiter des Bereichs Firmenkunden und Firmenkredite war. Der Franke hatte seine Ausbildung bei der Sparkasse Bamberg begonnen. „Während Peter Schwertberger zu seinen schwäbischen Wurzeln nach wie vor eine ganz enge Beziehung hat und auch zum schwäbischen Dialekt, gelte ich zuhause in Franken schon ein bisschen als Verräter“, schmunzelte Mischa Schubert in feinstem Hochdeutsch.

 

Der Personalrat der Sparkasse Wasserburg, Markus Keller, sprach anschließend ebenso Grußworte wie Thomas Bärtl von der Deka und Landrat Wolfgang Berthaler. Umrahmt wurde der Festakt von der Stadtkapelle Wasserburg und von den Wasserburger Stadtknechten, die anschließende eine Hellebarde an Mischa Schubert und das Ehrenschwert an Peter Schwertberger übergaben – „um gegen feindliche Übernahmen und gegen Fusionen gerüstet zu sein“, wie Sepp Christandl von den Stadtknechten in seiner Ansprache herausstellte.

 

Unsere Fotos vom Festakt (Fotos: MP):

 

Ein besonderes Dankeschön sprach Peter Schwertberger seiner Familie aus. Auch Enkelin Emilia war mit von der Partie.

 

Die Stadtknechte überreichten Ehrenschwert und Hellebarde der Stadt.

 

Zum Geburtstag gab’s vom Vorstandskollegen natürlich auch Geschenke für Peter Schwertberger.

 

Der Personalrat lud die beiden neuen Spitzenkräfte zum gemeinsamen Kochkurs nach Amerang ein.

 

Landrat Wolfgang Berthaler und  …

 

… Thomas Bärtl von der Deka sprachen Grußworte. HC

 

 

 

 

 

 

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