Ein Schild, das viele nicht kennen

Von unserer Partner-Fahrschule Eggerl: Der Verkehrstipp der Woche (34)

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Wenn die Führerscheinprüfung schon etwas länger her ist, stellt sich immer wieder die Frage, wie die eine oder andere Regelung im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsregeln und –Mythen auf. Heute dreht sich der Verkehrstipp um eine Geschwindigkeitsbegrenzung in Wasserburg, die viele nicht kennen.

Die Experten der Fahrschule Eggerl: >>Die Verkehrsregelung in Wasserburg ist nicht nur wegen zahlreicher Engstellen, sondern auch wegen vieler wechselnder Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht immer eindeutig und leicht zu verstehen. Offensichtlich ist dabei noch die Tempo 30-Regelung in großen Teilen der Wasserburger Altstadt. Wer von der Burgau stadteinwärts fährt, sieht an der Rampe das Verkehrszeichen für den Beginn der Tempo 30-Zone. Verdeutlicht wird dieses durch eine entsprechende Markierung auf der Fahrbahn. Fährt man weiter geradeaus auf der Vorfahrtstraße Richtung Gries und dann weiter Richtung Brucktor, bleibt man bis auf Höhe des ehemaligen Café Obermaier in dieser Zone 30. Ab der Bruckgasse ist dann wieder regulär 50 km/h erlaubt.

Biegt man jedoch gleich nach dem Kreisverkehr am Bahnhofsplatz nach rechts in die gleichnamige Straße ein, fährt man in eine Tempo 20-Zone. Das zugehörige Schild befindet sich auf Höhe des Biomarkts, wo es allerdings aufgrund seiner Anbringung oft übersehen wird. Diese Zone 20 gilt für den gesamten Bereich Weberzipfel, Neustraße, Ledererzeile und Schlachthausstraße! Man verlässt sie erst, wenn man entweder in den verkehrsberuhigten Bereich in der Hofstatt einfährt, oder durch die Unterführung beim Roten Turm fährt und danach abbiegt. Gleiches gilt selbstverständlich auch in der Gegenrichtung. Auch in der gesamten Neustraße gilt bis zur Kreuzung oberhalb der Rampe die Höchstgeschwindigkeit 20 km/h.

Die gesamte Zone gilt als „verkehrsberuhigter Geschäftsbereich“, in dem Fußgänger und Kunden der Geschäfte besonders geschützt sein sollen. Wer Wasserburg kennt, weiß auch warum, denn den Weberzipfel und die Ledererzeile könnte man gut und gerne als die „Wasserburger Einkaufsmeile“ bezeichnen.

Deshalb unser Tipp: schauen Sie bei der nächsten Fahrt oder dem nächsten Spaziergang einmal, ob sie die zugehörigen Verkehrszeichen entdecken. Wir sind uns sicher, dass auch einige Bekannte überrascht sein dürften, wenn Sie ihnen von dieser Verkehrsregel in Wasserburg erzählen.<<

Foto: ME

 

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