Lkw-Fahrer bittet Polizei um Hilfe

Absolut vorbildliches Verhalten eines Polen - Sein Fahrzeug hatte gefährlichste Mängel

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Da staunten die Beamten nicht schlecht über so ein vorbildliches Verhalten! Wie die Polizei erst heute meldet, hatte ein polnischer Lkw-Fahrer am 30. September bei der Polizei in Wasserburg mitgeteilt, dass die Bremsen an seinem Sattelauflieger defekt seien und er Angst habe, in diesem Zustand weiter zu fahren. Weiter hatte der Fahrer erklärt, dass er seinen Chef auf den katastrophalen Zustand seines Gespanns bereits hingewiesen habe, dieser aber eine Reparatur für nicht notwendig erachte.

Um Schlimmeres zu verhindern, parkte der vorbildlich handelnde „Trucker“ seinen Lkw auf einem Parkplatz neben der Bundesstraße 304 und wartete dort auf die zu Hilfe eilende Polizeistreife. Diese stellte dann nach erster Sichtung fest, dass die Bremsanlage des Sattelaufliegers, der zum Glück nicht beladen war, in keinster Weise den Vorschriften entsprach.

Ein in der Folge angeordnetes, technisches Gutachten brachte dann das mehr als gefährliche und verantwortungslose Ausmaß ans Licht. Nach Begleitung zu einer Werkstatt, konnte von einem Sachverständigen festgestellt werden, dass an allen drei Achsen des Aufliegers die Bremsen defekt und teilweise ohne Funktion waren.

Dies hätte im Falle einer Notbremsung, auch in unbeladenem Zustand, bereits fatale Folgen haben können.

Der verkehrsunsichere Sattelauflieger wurde durch die eingesetzte Polizeistreife aus dem Verkehr gezogen und auf einem Verwahrplatz abgestellt. Nach erfolgter Reparatur bei einer Fachwerkstatt und der Bezahlung der angefallenen Kosten durch die polnische Spedition konnte der Fahrer seine Reise unbeschwert und ohne Angst fortsetzen.

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