Großes Fragezeichen

Geht es den Kunstrasenplätzen an den Kragen? Tagung in Rosenheim

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Geht es den Kunstrasenplätzen an den Kragen? Das war die wichtigste Frage bei der Herbsttagung der Leiterinnen und Leiter aus rund 50 bayerischen Sportämtern jetzt in Rosenheim. Darüber hinaus stand der gemeinsame Austausch mit Vertretern des Innenministeriums und des Bayerischen Städtetags zu aktuellen Themen der Sportförderung und Sportpolitik auf dem Programm. Das zweitägige Treffen fand erstmals in Rosenheim statt.

Den städtischen Sportverantwortlichen bereitet das von der Europäischen Chemikalienbehörde (ECHA) geplante Verbot von Kunststoffgranulat auf Kunstrasenplätzen erhebliche Sorgen. Das Granulat kann durch Platznutzung, Wind oder Regen abgetragen werden und die Umwelt mit kleinen Plastikpartikeln verunreinigen.

In Rosenheim sind derzeit vier Kunstrasenplätze mit Granulat in Betrieb. Bei einem Verbot des Kunststoffgranulats würden die Plätze ihre Funktionalität verlieren und wesentlich schneller verschleißen, heißt es von offizieller Seite.

Bei der Rosenheimer Tagung wurde deutlich, dass der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sich für die Einführung einer Übergangsfrist für bestehende Anlagen einsetzen. Die Übergangszeit könnte von der Industrie genutzt werden, um Ersatzmaterialien für das Kunststoffgranulat zu entwickeln. Die Städte würden das Material dann nach und nach austauschen.

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2 Kommentare zu “Großes Fragezeichen

  1. Hauptsache in deutschland wird alles verboten, die anderen länder lachen sich doch jetzt schon über uns dummen deutschen kaputt. Oder glaubt ihr das sich polen,ungarn,griechenland, italien usw an die eu vorgaben halten….nicht wirklich, und was sagt der deutsche dazu, achja das schaffen wir schon. Bei sowas kommt mir echt die kalte k…e hoch.

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  2. @ klaus: Ja, dann verbreiten wir ruhig weiter Mikroplastik im Boden und im Wasser. Das goldene Kalb Fußball muss natürlich gebührend angebetet werden. Und unsere Enkel ernähren sich dann von Plastikgemüse, ist doch viel zeitgemäßer.
    Anstatt sich zu freuen, dass endlich mal was in die richtige Richtung geht beim Umweltschutz, wird gleich wieder gejammert, dass wir Deutschen da so dumm sind, uns an Vorgaben zu halten.

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