Ein fassungsloser Coach

Im Basketball: „Ich weiß wirklich nicht, was los war!“ Wasserburg II verliert in Bundesliga II

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kaiserGroße Ratlosigkeit herrschte nach dem Spiel des Basketball-Bundesliga-Zweitligisten TSV Wasserburg in der Umkleidekabine, denn eigentlich hatten sich die Damen das Spiel gegen Rhein-Main anders vorgestellt. Auch Trainer Christian Kaiser fehlten nach der 51:84-Niederlage die Worte, „Ich will eine Reaktion im nächsten Spiel sehen.“ Ganz nach dem Motto – abhaken und weitermachen.

Nach dem man im letzten Spiel den Spitzenreiter aus Heidelberg fast am Rande einer Niederlage hatte, war das deutliche Unterliegen gegen Rhein-Main durchaus überraschend.

Die Wasserburgerinnen fanden nie wirklich ins Spiel und verschliefen die komplette erste Hälfte. Mit einem 29-Punkte-Rückstand ging es in die Halbzeitpause. „Normalerweise ist es unser Ziel, den Gegner unter 50, höchstens 60 Punkte, zu halten. Rhein-Main hatte zur Halbzeit schon 51 Punkte“, sagte ein fassungsloser Trainer.

Zwar lief es in der zweiten Hälfte etwas besser, aber einen 29-Punkte-Rückstand aufzuholen, war dennoch unmöglich und so mussten sich die Wasserburgerinnen 51:84 geschlagen geben. „Ich weiß wirklich nicht, was heute los war,“ sagte Kaiser, der auch die lange Anfahrt nicht als Entschuldigung gelten lassen wollte.

Einziger Lichtblick war die US-Amerikanerin Elizabeth Wood, aber auch ihre 17 Punkte konnten die Niederlage nicht verhindern.

Am kommenden Sonntag trifft der TSV Wasserburg nun im Heimspiel auf Weiterstadt.

Für den TSV Wasserburg II spielten: Bayerl, Huber (4 Punkte), Luthardt (1 Punkt), Moore (8 Punkte), Perner (9 Punkte), Scholzgart (2 Punkte), Stemmer (2 Punkte), Warerloh (8 Punkte, 6 Rebounds), Wood (17 Punkte, 10 Rebounds).

Foto: TSV Wasserburg

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