Ein „Baba” aus Österreich

Strenge Kontrollen seit dem Wochenende - Wer für Wintersport über die Grenze will, wird rigoros zurückgewiesen

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Seit dem Wochenende wird an den deutsch-österreichischen Grenzen strenger kontrolliert, um die Corona-Pandemie besser eindämmen zu können. Stichprobenartige Gesundheitstests sowie die Einhaltung der geltenden Einreisebedingungen werden durchgeführt, meldet der bayerische Rundfunk. Generell gelte: Wer über die Grenze wolle, brauche gute Gründe wie zum Beispiel Berufliches, medizinische Gründe oder den Besuch von Lebenspartnern. Wer für Wintersport über die Grenze wolle, werde rigoros zurückgewiesen …

Wer die Grenze nach Osterreich passieren darf, muss in eine verpflichtende, zehntägige Quarantäne. Ab dem 5. Tag kann man sich mit einem negativen PCR- oder einem Antigen-Test freitesten.

Bundespolizisten sowie das österreichische Bundesherr kontrollieren jedes Fahrzeug rund um die Uhr. Das bayerische und österreichische Innenministerium raten dringend vor Reisen ab. 

Österreich wird nach Weihnachten in den harten Lockdown zurückkehren (wir berichteten bereits). Das öffentliche Leben wird bis 17. Januar zum dritten Mal heruntergefahren.

Aber: Skilifte und Pisten werden ebenso wie alle anderen Outdoor-Sportstätten dieses Mal nicht geschlossen! Das hat die Regierung am Freitagabend in Wien bekannt gegeben. Es bleibt beim geplanten Start der Skisaison am kommenden Donnerstag, 24. Dezember, im Prinzip also für die Einheimischen.

Der Besuch der Skigebiete im Rahmen eines Tagesausflugs ist für die Österreicher im dritten Lockdown also nämlich ausdrücklich erlaubt. Ausländer können das Angebot nicht nutzen, denn sie kommen angesichts der neuen Einreiseverordnungen in den Weihnachtsferien nicht ins Land.

Die Kapazitäten der Lifte werden dabei aber auf 50 Prozent eingeschränkt.

Außerdem müssen alle Wintersportler in den Liften und Warteschlangen FFP2-Masken tragen.

Die österreichischen Landesregierungen könnten theoretisch dann auch ein Veto gegen die Öffnung in ihrem Bundesland einlegen, wenn es die epidemologische Lage nicht zulässt.

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