Eigens eine Probe-Einschreibung

Landkreis plant Grafik- und Mediendesign an Fachoberschule Rosenheim

image_pdfimage_print

An der Fachoberschule in Rosenheim gibt es möglicherweise schon bald eine neue Ausbildungsrichtung „Gestaltung“. Eine Probe-Einschreibung im Februar soll zeigen, ob es ein Interesse der Schülerinnen und Schüler gibt. Denn der Landkreis plant dort den Fächer-Bereich Grafik- und Mediendesign – und zwar ab dem kommenden Schuljahr 2018/2019. Geplant sind zwei Klassen …

Um herauszufinden, wie groß das Interesse der Schülerinnen und Schüler an dieser Fachrichtung ist, soll es im Februar 2018 eine Probe-Einschreibung geben. Die Mitglieder des Kreisausschusses und des Ausschusses für Schulen und Sport standen dem Vorhaben offen gegenüber und stimmten der Probeeinschreibung zu.

Sollte die Einschreibung auf großes Interesse stoßen, plant der Landkreis die nötigen Mittel für die neue Ausbildungsrichtung zu übernehmen. Damit wäre die Fachoberschule Rosenheim die erste Schule in ganz Südostoberbayern, die dieses Fach anbietet. Im Bayerischen Kultusministerium wird die Ausbildungsrichtung „Gestaltung“ positiv gesehen. Das Einverständnis des Ministeriums liegt bereits vor, teilte Schulleiter Dr. Marko Hunger in der Sitzung mit.

Die Kosten für den neuen Unterrichtszweig belaufen sich nach Schätzungen der Schule einmalig auf 24.000 Euro. Dieses Geld wird für die erste Ausstattung des Kunstraumes gebraucht. Zudem werden weitere 75.000 Euro benötigt, für einen Klassensatz leistungsfähigerer PCs, Lizenzen für Photoshop sowie digitale Spiegelreflexkameras samt Fotostudiozubehör.

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten an der Fachoberschule Rosenheim soll die Zahl der Eingangsklassen auf maximal zwei begrenzt werden. Der Zugang zu diesen Klassen wird durch eine Aufnahmeprüfung geregelt, in der die Schüler ihre Fähigkeiten in den Bereichen Zeichnen und Malen nachweisen müssen.

Aufgrund der seit Jahren leicht sinkenden Schülerzahlen rechnet die Schulleitung aber nicht mit akuten Platzproblemen zum Start der neuen Ausbildungsrichtung. Zudem geht Schulleiter Dr. Marko Hunger davon aus, dass die Schülerzahlen in den Sozialwesen-Klassen sinken, wenn die neue Ausbildungsrichtung kommt. Damit bleibe die Gesamtzahl der Schüler stabil.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.