Die etwas andere Bescherung

Im Museum Wasserburg: Heuer bereits die dritte, größere Schenkung

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Das Museum Wasserburg freut sich dieses Jahr über besondere Weihnachtsgeschenke. Sigrid Liesenkötter entschied sich nach dem Besuch der aktuellen Sonderausstellung „Was wird denn hier gespielt?“ gemeinsam mit ihrem Mann, die historische Spielesammlung der Familie an das Museum zu geben. Darunter befinden sich Spiele, mit denen bereits die Großeltern der Schenkerin im 19. Jahrhunderten spielten.

Das Museum Wasserburg kann sich damit dieses Jahr bereits über die dritte, größere Schenkung freuen.

Groß war die Freude bei den Mitarbeiterinnen des Museums Ingrid Unger und Sonja Fehler, als Sigrid Liesenkötter nach einem kurzen Anruf mit zahlreichen Kisten vor der Tür stand. Viele der gut erhaltenen Spiele sind Klassiker. Einige wurden während der Ausstellungsvorbereitung bereits heiß und vergebens gesucht.

Mit dabei sind unter anderem ein Schweizer Reisespiel aus der Zeit um 1900, ein Tischkegelspiel von 1910, ein Münchner Kindl Baukasten aus den 1920er Jahren sowie zahlreiche Quartette aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Einige der alten Spiele werden noch mit Zinnfiguren gespielt oder wurden aus Bein hergestellt.

Neben den Spielen gingen auch einzelne alte Spielzeuge an das Museum, darunter ein altes Papiertheater aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert und ein selbst geschnitzter Hühnerhof aus der Zeit des 2. Weltkriegs. Von Eltern und Großeltern selbstgestaltetes Spielzeug aus der Kriegszeit bildet einen besonderen Sammlungsschwerpunkt des Museums.

Die Sonderausstellung „Was wird denn hier gespielt? zur Geschichte der Gesellschaftsspiele“ ist noch bis zum 6. Januar im Museum Wasserburg zu sehen.

Am kommenden vierten Advent-Wochenende hat das Museum zusätzlich von Freitag bis Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Am 24., 25. und 31. Dezember ist das Museum geschlossen. Bis Heilige Drei Könige ist die Dauerausstellung des Museums weihnachtlich geschmückt.

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