Die Belegung der Intensivbetten

Stand heute Abend in Stadt und Landkreis Rosenheim - Mit der Zahl der Corona-Patienten

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Am heutigen Dienstagabend veröffentlicht die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) e.V. aus Berlin für die Stadt und den Landkreis Rosenheim folgende Zahlen im Intensivregister – mit dem jeweiligen Anteil der Corona-Patienten an der Gesamtzahl der Intensivbetten – unser Blick geht zudem auf die benachbarten Landkreise: Die Kreisklinik Ebersberg hat zum Beispiel begonnen, eine weitere Station zu schließen, um Kapazitäten zur Bewältigung der Corona-Pandemie zu schaffen …

Anteil der COVID-19-PatientInnen an der Gesamtzahl der Intensivbetten:

Stadt Rosenheim

Anteil der COVID-19 PatientInnen an der Gesamtzahl der Intensivbetten: 20.45%
Betten frei: 12
Betten belegt: 32
Betten gesamt: 44
COVID-19 Fälle aktuell in intensivmedizinischer Behandlung: 9
davon invasiv beatmet: 3

Landkreis Rosenheim:

Anteil der COVID-19 PatientInnen an der Gesamtzahl der Intensivbetten: 2.82%
Betten frei: 9
Betten belegt: 62
Betten gesamt: 71
COVID-19 Fälle aktuell in intensivmedizinischer Behandlung: 2
davon invasiv beatmet: 1

Landkreis Ebersberg

Anteil der COVID-19 PatientInnen an der Gesamtzahl der Intensivbetten: 25%
Betten frei: 2
Betten belegt: 14
Betten gesamt: 16
COVID-19 Fälle aktuell in intensivmedizinischer Behandlung: 4
davon invasiv beatmet: 2

Landkreis Traunstein

Anteil der COVID-19 PatientInnen an der Gesamtzahl der Intensivbetten: 19.05%
Betten frei: 15
Betten belegt: 48
Betten gesamt: 63
COVID-19 Fälle aktuell in intensivmedizinischer Behandlung: 12
davon invasiv beatmet: 9

Landkreis Mühldorf

Anteil der COVID-19 PatientInnen an der Gesamtzahl der Intensivbetten: 37.5%
Betten frei: 2
Betten belegt: 14
Betten gesamt: 16
COVID-19 Fälle aktuell in intensivmedizinischer Behandlung: 6
davon invasiv beatmet: 3

Landkreis Miesbach

Anteil der COVID-19 PatientInnen an der Gesamtzahl der Intensivbetten: 15.38%
Betten frei: 2
Betten belegt: 24
Betten gesamt: 26
COVID-19 Fälle aktuell in intensivmedizinischer Behandlung: 4
davon invasiv beatmet: 4

 

Quelle DIVI

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8 Kommentare zu “Die Belegung der Intensivbetten

  1. Sehr interessante Darstellung,vielen Dank dafür. Es wäre schön, wenn die WS Stimme diese Informationen regelmäßig weitergeben könnte.

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  2. … das problem ist … die anzahl der intensivbetten im allgemeinen, wenn der lkr ebe und mü insgesamt nur 16 intrnsivbetten zur verfügung haben, sehe ich das als extrem niedrig, aber da spielt die privatisierung der kh eine rolle, weil ja intensivbetten nur geld bringen, wenn sie belegt sind.

    lieber mwhr normale betten, da diese im normalfall schneller durch unnötige ops belegt werden können wie intensivbetten.

    Und gegen die privatisierung hätte die regierung schon längst etwas unternehmen müssen und jetzt bekommt man dafür leider die quittung.

    ich selbst bin pfleger in einem kh – habe dieses leider in den letzten jahren beobachten müssen und wurde immer schlimmer.

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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  3. Vllt erkennt man ja jetzt, dass der Staat selbst viel zum Problem durch seine ständigen Einsparungen und Kürzungen im Gesundheitswesen beiträgt. Im Schnitt ein Viertel Coronapatienten ist jetzt eigentlich kein Grund zum Panik machen.

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  4. @nur mal so: erstens erkenne ich keine Panikmache. Zweitens ist dieses “nur ein Viertel” auf “ganz normale/Alltägliche” Patienten oben drauf. Und dieses “nur ein Viertel” sind auch Menschen die um ihr Leben ringen… Nur mal so…

    Abgesehen davon, dass ich nicht abstreite, dass unser Gesundheitssystem dringend reformiert werden muss, weise ich darauf hin, dass es doch noch immer zu dem besten Gesundheitssystemen weltweit gehört. Aktuell kann man sich wahrscheinlich nirgendwo anderes sicherer fühlen.

    Und zum Thema Intensivbetten: Wieviele Betten incl zugehöriger Ressourcen sollte man denn ihrer Meinung nach immer “on top” auf Vorrat halten, das heißt über den Durchschnittsbedarf. Und wer soll das wie bezahlen?

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    1. Nun, in vielen Medien wird suggeriert, dass die Intensivbetten fast nur von Coronapatienten belegt sind, was definitiv nicht stimmt.
      Wieviel Intensivbetten es geben sollte? Das sollen Experten entscheiden, sicher nicht ich.
      Aber schon vor Corona wurde von Experten vor Engpässen bei Betten und Personal gewarnt.
      PS: Nicht alles, was glänzt, ist Gold.

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      1. Ich gebe Ihnen Recht. Panikmache ist nicht angebracht. Seit mehreren Tagen ist die Karte vom Intensivregister blau = keine ITS in Deutschland ist voll.

        Ich arbeite selbst im KH und muss sagen, es stehen hier über 50 Betten leer – da das Personal ausgefallen/krank ist.

        Bettennot hatten wir übrigens auch vor Corona schon von Zeit zu Zeit, der Zustand ist nicht neu.
        Und man muss auch sagen, dass nicht jeder C – Pat im KH um sein Leben kämpft…da kämpfen Pat mit ganz andere Krankheiten Bsp Krebs …

        Antworten
        1. Danke KatiB., für diesen sachlichen Beitrag von. Sie weiß von was Sie berichtet.

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  5. Das ist kein Wunder, da man beim Gesundheitswesen so stark eingespart hatte, wobei man heute erst erkennt, dass es alles schlimmer macht!

    Niemals sollte beim Gesundheitswesen eingespart werden und das muss UNBEDINGT beachtet werden!!!

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