Der Raub der Sabinerinnen

Unter Corona-Auflagen: Theater- und Musikverein Albaching plant für Komödie mit Premiere Ende November

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Mehr Platz für weniger Publikum, kein Pausenverkauf und umfangreiche Hygienemaßnahmen: Auch unter erschwerten Corona-Bedingungen plant der Theater- und Musikverein Albaching für Ende November und Anfang Dezember sechs Aufführungsabende im Bürgersaal. Geprobt wird derzeit für die Komödie „Der Raub der Sabinerinnen”, die am 27. November Premiere haben soll – falls es dann die Corona-Auflagen der Staatsregierung zulassen. Ansonsten werden die Aufführungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Die Aufführungen sind geplant am:

27., 28. und 29. November sowie am 4., 5., und 6. Dezember.

Es wird wie immer einen Kartenvorverkauf über die Raiffeisenbank Albaching geben. Restkarten gibt es dann an der Abendkasse.

Der Vorverkauf startet am Donnerstag, 12. November.

Der „Raub der Sabinerinnen” ist ein Komödienklassiker von Franz und Paul von Schönthan von 1883. Und um das geht’s:

Gymnasialprofessor Gollwitz liebt das Theater. Aber nur heimlich. Auch seine vor Jahren eigenhändig verfasste Römer-Tragödie „Der Raub der Sabinerinnen” holt der Professor nur aus der Schublade, wenn die Luft rein, das heißt, die Gattin Brigitte außer Haus ist.

Als Theaterdirektor Otto Emanuel Striese, der mit seiner Wanderbühne in der Kleinstadt gastiert, zufällig Wind von dem Stück bekommt, wittert er mit dessen Uraufführung einen ausverkauften Saal, und unterstützt vom theaterbegeisterten Dienstmädchen Rosa und von Schwiegersohn Josef willigt Professor Gollwitz in das Abenteuer ein.

Jetzt oder nie, denn Frau Brigitte ist mit Tochter Bettina auf Bäderreise an der Ostsee. Plötzlich aber kehren die beiden verfrüht zurück, und beim Versuch, die wahre Identität von Theaterdirektor Striese zu verschleiern, zieht sich mit jeder Notlüge die Schlinge weiter zu. Am Abend der Premiere kommt es zum Knall.

Die Spielleitung hat Christian Huber. Er hat das Stück für den Albachinger Theaterverein auch neu eingerichtet. „Weil wir nicht wissen, ob uns Corona nicht einen Strich durch die Rechnung macht, haben wir die ganze Infrastruktur etwas runtergefahren. So sind wir flexibler und können auf alle Vorgaben in Sachen Corona zeitnah reagieren.”

 

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