Der große Appell an die Vernunft

Die November-Lockdown-Zwischenbilanz im ganzen Land: Bleib zuhause! Du und dein Kumpel, mehr nicht!

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Appelle und Absichtserklärungen statt geplanter, handfester Beschlüsse – die Gespräche von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Länderregierungschefs sind am gestrigen Montagabend nun doch lediglich erst einmal eine Zwischenbilanz geworden. Es geht um Geduld und noch a bissal mehr Zeit: Gut eine Woche Zeit! Denn nun konzentriert sich alles auf den Mittwoch, 25. November, zum Ende des November-Lockdowns. Und da auf die Frage: Wie soll es weitergehen? Der Überblick über ein paar gestrige Appelle: Im Fokus die privaten Treffen …

… sie sollen auf EINEN festen weiteren Hausstand beschränkt werden. Das gelte auch für Kinder und Jugendliche. Auf private Feiern sollen die Bürgerinnen und Bürger unbedingt ganz verzichten.

Ältere und gefährdete Menschen sollen nur noch besucht werden, wenn alle Familienmitglieder frei von jeglichen Krankheitssymptomen sind und sich in den Tagen davor keinem besonderen Ansteckungsrisiko ausgesetzt haben …

Das würde etwa bedeuten, dass die Oma im Altenheim auf gar keinen Fall von ihrer Tochter oder ihrem Sohn besucht werden sollte, wenn das Enkelkind Husten hat. Auch dies ist ein Appell der gestrigen Zwischenbilanz!

Die Bürger werden dringend gebeten, auch auf nicht notwendige Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln zu verzichten.

Weiter telefonische Krankschreibung

Menschen mit Atemwegserkrankungen sollten weiter die Möglichkeit nutzen, sich von ihrem Arzt telefonisch krankschreiben zu lassen (wir berichteten). Mit diesem sollten sie auch klären, ob ein Test erforderlich ist.

Cluster-Strategie

Die Hot-Spot-Strategie soll Vorzug vor pauschalen Beschränkungen haben!

Das bedeutet, dass bei Corona-Ausbrüchen in einem sogenannten Cluster – etwa Unternehmen, Glaubensgemeinschaften, Familienfeiern – für die zu dieser Gruppe gehörenden Menschen rasch eine Quarantäne angeordnet werden soll, auch wenn keine weiteren positiven Coronatests vorliegen …

Quelle Bayerischer Rundfunk

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12 Kommentare zu “Der große Appell an die Vernunft

  1. Wie soll das denn bei Kindern umsetzbsr sein?
    Die kriegen ja einen Vollschaden. Und ich dachte immer, Kinder sind keine Überträger?

    Warum müssen sie dsnn leiden und Masken tragen?

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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  2. Sicher können Kinder Corona auch bekommen,siehe Kindergärten und Schulen!
    Somit sind sie auch Überträger!
    Kinder bekommen schon nicht gleich einen Schaden!!?
    Warum werden due Kinder von heute so verweichlicht?
    Meine Kinder sind schon erwachsen,aber so verweichlicht wurden sie nicht!
    Wenn sich Kinder nur mit einem Freund treffen können,was ist da sooo schlimm?
    Muss man halt als Eltern sich mehr mit den Kindern beschäftigen!
    Wir alle müssen durch diese Krise und was das Maskentragen betrifft,da können auch Kinder durch!

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  3. Zu den Ergebnissen der gestrigen Krisenkonferenz zitiere ich wie folgt:”Dies isr mehr ein verzweifelter Versuch der Politik, um härtere Beschlüsse herumzukommen”. (Martin Stürmer, Virologe, Frankfurt) Man könnte es auch als erbärmliches Theater bezeichnen. Letztlich, und das ist meiner Meinung nach der springende Punkt, passt sich die Politik hier aber nur dem gesellschaftlichen Mainstream an. Das wiederum ist bedenklich. Zumindest bis in die nächste Woche hinein.

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  4. Kindergartenkinder sind 5 Stunden oder länger zusammen in einer Gruppe von ca. 25 Kindern. Was macht es da für einen Sinn, wenn das Kind nachmittags nur EINEN Freund sehen darf? Bei Schulkinder dito… Schulkinder fahren immer noch eingezwercht 30 Minuten oder länger im Bus. Sollen jetzt alle Kinder separat mit dem Auto gebracht werden?
    Ich kann es nicht verstehen….

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    1. Liebe(r) %%%. Wenn Ihr Kind in Schule oder Kindergarten täglich Kind Nr. 1-25 trifft, geht es vermutlich darum, nachmittags oder am Wochenende nicht noch Kind Nr. 26-X zu den Kontakten hinzuzufügen. Das würde jetzt schon Sinn machen.

      Was mich an der ganzen Debatte echt erstaunt, ist das ausufernde Sozialleben, dass Kindergarten- und Schulkinder heutzutage führen. Da scheint ja gerade eine ganze Eventszene zusammenzubrechen, von deren Existenz ich bis dato gar nichts ahnte.

      Harte Feierbiester, diese kleinen Racker …

      Und jetzt nochmal ganz ironierfrei zum Transport. Wer es sich zeitlich und finanziell leisten kann, sollte vielleicht wirklich seine Kinder mit dem Auto zur Schule fahren. Würde für die Kinder, deren Eltern das nicht können, die Situation in den Bussen möglicherweise etwas entzerren.

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  5. Da haben Sie vollkommen recht „%%%“
    Ich bin sicher KEIN Corona-Maßnahmen Gegner und unsere Tochter trägt auch in der Schule den ganzen Tag Maske (ohne einen Schaden davonzutragen)
    Aber warum sollten sich kleine Kinder, die im Kindergarten in der Gruppe keine Masken tragen, Nachmittags nur mit einem Freund treffen? Ist die Ansteckungsgefahr am Nachmittag größer?
    Völlig Alltagsfremd das Ganze.

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  6. Und was genau soll dieser Lockdown genau bringen? Alle denken es wird danach besser sein.. Wird es vielleicht auch fuer kurze Zeit.
    Aber denkt niemand daran, dass die Zahlen nach dem Lockdown wieder nach oben springen?

    Sollen wir jetzt ewig so weiter machen – bis der Großteil der Menschheit geiimpft ist? Und was ist dann mit denen, die sich nicht impfen lassen wollen?

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  7. Man liest in den Kommentaren (fast) immer nur, wie schlecht man was findet, was die Politik beschließt / nicht beschließt.

    Mich würde doch mal interessieren, was die Vorschläge von den Personen sind, die immer was dagegen sagen …

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  8. Ich möchte mich hiermit an alle Kinder wenden… Ihr meistert die Situation gerade richtig toll. Ihr macht das super!

    Jetzt ist es an der Zeit, dass wir Erwachsene uns was von euch abschauen.

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  9. Die Leute sind so unvernünftig und kapieren den Ernst der Lage immer noch nicht – wir alle wollen, dass Kitas und Schulen offen bleiben und dann müssen sich halt mal die Leute daran halten, um dann wieder ein etwas normaleres Leben führen zu können – und auch normal Freunde treffen zu können.

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  10. Gegenvorschläge? Welche Maßnahmen wären denn genehm? Was haben denn die Kritiker für gute Ideen??

    Kinder können es ganz bestimmt verkraften mal für eine gewisse Zeit nur einen Spezl zu treffen am Nachmittag. Da bin ich recht zuversichtlich!

    Und ganz nebenbei: auch wenn die Kinder im Kiga/Schule ohne Abstand zusammen sind gelten auch hier Hygienekonzepte die man privat bestimmt nicht anwendet. Zudem haben Kinder auch Eltern/Großeltern/Geschwisterkinder etc die sich mit Nachmittagstreffen ebenso vermischen. Somit verzweigen sich potentielle Infektionsketten immer mehr.

    Leute, mir gefällt das alles auch nicht aber es macht leider einfach Sinn und irgendwie werden wir gegen die massive Verbreitung vorgehen müssen!

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  11. @ Gwendolyn
    “Eventszene” u. “Feierbiester”….. Könnte man noch um “Kinderbespassung als Daseinszweck” erweitern.
    Erfordert in der Pandemie natürlich jede Menge Eigeninitiative und ist sicherlich nicht immer leicht.
    Das ewige Genörgel und Gejammer darüber langweilt allerdings nur (noch).

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