Dank für großes Firmen-Engagement

Landrat Otto Lederer, Bürgermeister Michael Kölbl und IHK-Geschäftsstellenleiter Wolfgang Janhsen besuchten die Firma Recipharm in Wasserburg

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Landrat Otto Lederer, Bürgermeister Michael Kölbl und IHK-Geschäftsstellenleiter Wolfgang Janhsen waren jetzt bei der Firma Recipharm in Wasserburg zu Gast. Dort wurden ihnen die Erweiterungspläne vorgestellt. Wie berichtet, ist das Pharmaindustrie-Unternehmen an der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes beteiligt …

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Verschafften sich einen Eindruck vor Ort: (von links) Nina Mascher und Richard Weißenbacher vom Landratsamt Rosenheim, IHK-Geschäftsstellenleiter Wolfgang Janhsen, Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl, Robert Fiedler (Recipharm), Landrat Otto Lederer und Recipharm-Standortleiter Michael Isele.

Corona ist derzeit das alles beherrschende Thema. Das galt auch für den Besuch von Landrat Otto Lederer, Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl und IHK-Geschäftsstellenleiter Wolfgang Janhsen beim Pharmaindustrie-Unternehmen Recipharm.

In der ersten Welle der Corona-Pandemie im Frühjahr hatten rund zwei Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Recipharm freiwillig am Wochenende Desinfektionsmittel hergestellt, die dem Landkreis, Schulen, Vereinen, der Wasserburger Tafel, Ärzten oder Physiotherapeuten kostenlos zur Verfügung gestellt worden waren

Auch Mundschutz, Handschuhe und Overalls waren gespendet worden.

Landrat Lederer bedankte sich für dieses großartige Engagement und Zeichen der Solidarität. Er bat Standortleiter Michael Isele, den Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterzugeben.

Das Pharmaindustrie-Unternehmen Recipharm will seinen Standort in Wasserburg weiter ausbauen. In einem ersten Schritt ist ein Energiegebäude geplant. Zudem soll das älteste Bestandsgebäude, wenn möglich abgerissen und durch einen Neubau mit identischer Fassadengestaltung ersetzt werden.

„Der Standort soll zukunftsfähig gemacht werden für die kommenden zwei Jahrzehnte“, sagte Isele.

Die Entwicklung der Erweiterungs- und Umbaupläne begann schon vor der Corona-Pandemie. Ihre Realisierung sei aber auch wegen der Pandemie notwendig. Nach Auskunft des Standortleiters unterstütze Recipharm ein Unternehmen, dessen Namen er nicht nennen wollte, bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes.

In der letzten Stufe des Zulassungsprozesses soll der Impfstoff in vier Ländern an jeweils 30.000 Personen getestet werden. Zwei Länder davon sind bereits bekannt, nämlich Singapur und Israel.

Mit dem Energiegebäude wolle Recipharm die Grundversorgung mit Strom sicherstellen und selbst minimalste Stromschwankungen vermeiden. Wie Standortleiter Isele weiter erklärte, können Medikamente, bei deren Herstellung der Strom nur für den Bruchteil einer Sekunde schwankte, nicht verwendet werden. Sie müssen stattdessen entsorgt werden.

Sollte der Neubau des Bestandgebäudes nicht möglich sein, will Recipharm eine so genannte „Box in Box-Lösung“ prüfen. Das heißt, ein neues Gebäude wird im entkernten Bestandsgebäude errichtet.

Die anstehenden Maßnahmen würden ein Investment von mehreren Millionen Euro bedeuten, wie Standortleiter Michael Isele und Technischer Leiter Robert Fiedler mitteilten.

Der Standort in Wasserburg ist in der Bevölkerung häufig noch als Wasserburger Arzneimittelwerk bekannt. Seit 2010 gehört er zum schwedischen Recipharm-Konzern.

 

 

 

 

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