„Burgerfeld“ wird zur „Bürger-Siedlung“

Einblicke in den neuen Wasserburger Stadtbildkalender - Teil 2

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Der neue Wasserburger Stadtbildkalender ist fertig (wir berichteten). Einige Einblicke in den Kalender und weitere Fotoquellen zu den angesprochenen Themen präsentiert das Stadtarchiv in den nächsten Wochen an dieser Stelle. Heute: Wie das „Burgerfeld“ zur „Bürger-Siedlung“ wurde (zum Vergrößern klicken).

Die Ponschabaustraße war früher ein Kiesweg. Sie wurde ab 1921, als der Wohnraummangel mit Hilfe des Erbbaurechtsgesetzes von 1919 und der Wohnungsbauförderung der Weimarer Republik bekämpft wurde, ausgebaut und verbreitert. Die historische Fotografie (oben) zeigt in nordöstlicher Richtung unter anderem die Heilingbrunnerstraße und im Hintergrund die Altstadt mit dem Stadtturm.

Die bildmittig erkennbaren Mehrparteien- und Doppelhäuser an der Heilingbrunnerstraße
wurden zwischen 1921 und 1925 von der Stadt als „Beamtenwohnungen“ errichtet und zunächst vermietet. Weitere, zum Großteil im Erbbaurecht erbaute Reihen- und  Einfamilienhäuser, kamen ab 1926 bis in die 1930-er Jahre hinzu. Eine zweite, noch intensivere Bebauungswelle des Burgerfeldes setzte nach dem Zweiten Weltkrieg ein.

Der neue Wasserburger Stadtbildkalender, in dem unter anderem auch diese beiden Fotos zu finden sind, ist im Wasserburger Buchhandel (Wasserburger Bücherstube, Buchhandlung Herzog, Buchhandlung Fabula), in Geschäften (Innkaufhaus, Gartner Versandprofi/Post, Wasserburger Markthallen) und natürlich auch im Stadtarchiv, im Museum sowie in der Gästeinfo zum Preis von 9,90 Euro erhältlich.

 

Fotos: Blick von der Ponschabaustraße in Richtung Nord-Ost, um 1930, Stadtarchiv Wasserburg, Bildarchiv, Album-002-1271, Fotograf: unbekannt. Vergleichsfoto 2018, Foto: Matthias Haupt.

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