Bunter Strauß beliebter Melodien

„Zappndudap" und „La Cantara" begeistern Publikum im Inn-Salzach-Klinikum

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„Sing  a Song!“ –  das war das Motto eines wunderbaren Abends, zu dem der Wasserburger Chor „Zappndudap“ in den festlichen Saal des Inn-Salzach-Klinikums geladen hatte. Das Benefizkonzert zugunsten des Montessori Kindergartens begann geheimnisvoll:

Der Chor machte seinem Namen alle Ehre – es wurde nämlich zappenduster im Festsaal und sofort war die volle Aufmerksamkeit des Publikums von den  einleitenden leisen und humorvollen Improvisationen des Pianisten Ernst Hofmann gefangen – unmerklich öffneten sich auch die Seitentüren des Saals.  Mit „Lets go walking“ kam nun singend und swingend der Chor herein, begrüßte das Publikum mit fröhlichem Sound. Der Saal füllte sich nicht nur mit Licht, sondern auch mit Musik, Rhythmus und guter Laune.

Der Wasserburger Chor „Zappndudap“ trug durchgängig die Handschrift der Arrangements seines Leiters, der ihn am E-Piano gewohnt professionell-jazzig witzig begleitete und anleitete – seine blitzenden Augen sorgten für perfekte Einsätze, und jede Stimme  wurde  souverän durch manche musikalische Stromschnelle geführt.  Der Chor sang sich aber auch mit ruhigen nachdenklichen Liedern, auch mal a capella, in die Herzen der Zuhörer.

Die zwölf Akteure des Griesstätter Gastchores „La Cantara“ sangen sich unter der Leitung von Maria Rose engagiert und klangvoll durch verschiedene Genres – vom 15. Jahrhundert bis zur modernen Popmusik, teils als Chor, teils in kleineren Ensembles mit Gitarrenbegleitung.

Ein ganz besonderes Highlight setzten sie auch mit dem „CupSong“, bei dem eine Choreographie mit Bechern das rhythmische Fundament des Liedes bildete.

Die Begeisterung der Sänger und Sängerinnen beider Chöre und der Groove steckten das Publikum immer wieder zum Mitwippen und Mitschnipsen an.

Die Moderation des Abends übernahmen sehr souverän und kurzweilig Marion Wegner und Max Dietrich mit Informationen und Hintergründen zu den Liedern und mit kleinen Anekdoten.

Auch das Team am Ausschank (Elternbeirat des Montessorikindergartens) hatte gute Arbeit geleistet, der Vorraum war stilvoll dekoriert, der Getränkeverkauf ging flott, Snacks und Erfrischungen an Stehtischen luden zum Verweilen ein..

Großzügig folgte das Publikum des bis auf den letzten Platz gefüllten Festsaals dem Spendenaufruf von Hildegard Wimmer (Förderverein des Montessori-Kindergartens) und Rainald Schmieg (Präsident des Veranstalters Rotary Club) für den Montessori-Kindergarten in Gabersee.

Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss dieses gelungenen Abends waren die gemeinsamen Zugaben des nun 45-köpfigen Doppelchores, auch mit der Premiere des von Ernst Hofmann eigens komponierten „Meinungskanons“, eines echten Ohrwurms, der noch lange nach dem Schlussapplaus aus der einen oder anderen Ecke gesummt zu hören war.

Fotos: John Cater

 

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