„Bürgerbeteiligung gestalten”

Regionalgruppe der Gemeinwohl-Ökonomie veranstaltet virtuelles Forum

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Ein virtuelles Gemeinwohl-Forum „Bürgerbeteiligung aktiv in unseren Kommunen gestalten“ findet am Mittwoch, 21. Oktober, 19 Uhr, statt. Eingeladen sind alle interessierten Bürgermeister, Gemeinderäte und Verwaltungsangestellten der Kommunen aus dem Landkreis Rosenheim und dem Altlandkreis Wasserburg. Referent Hanns-Jörg Sippel, ist Vorsitzender der Stiftung Mitarbeit.

Er gibt konkrete Tipps, Anregungen und Antworten auf die Frage, wie echte Bürgerbeteiligung in die Praxis umgesetzt werden kann. Er teilt seine reiche Erfahrung mit Beteiligungsprozessen, zeigt Möglichkeiten für Kommunen auf.

Veranstalter des 2. Virtuellen Gemeinwohl-Forum ist die Regionalgruppe der Gemeinwohl-Ökonomie, Altlandkreis Wasserburg. Das Forum dauert etwa eineinhalb Stunden.

Nach dem Erfolg des 1. Virtuellen Forums mit dem Thema „Gemeinwohl-Ökonomie in Kommunen“ setzen wir die Reihe fort mit dem Thema „Bürgerbeteiligung aktiv in unseren Kommunen gestalten“.

Wollen die Bürger wirklich mitplanen, mitentscheiden und mitgestalten? Wenn wirklich so viel Interesse und Engagement da ist, warum kommen dann zu Bürgersprechstunden nur 20 bis 30 Personen? Warum sind es meist die gleichen Personen in unserer Gemeinde die Anregungen oder Kritik einbringen? Warum engagieren sich in der Kommunalpolitik meist die, die sonst auch sehr aktiv sind? Diesen Fragen soll nachgegangen werden.

„Echte Beteiligung ist weit mehr als die jährliche Bürgersprechstunde oder eine Informationsveranstaltung über ein geplantes Großprojekt. Echte Beteiligung heißt, Bürgerinnen und Bürger in einen Entscheidungsprozess von Anfang mit einzubeziehen, sie zu informieren und mitentscheiden zu lassen. Echte Beteiligung dient dem Wohl der Bürger und trägt besonders auch zum Gelingen bei, die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 umzusetzen, denen auch die Kommunen verpflichtet sind”, so Werner Furtner von der Regionalgruppe.

Furtner weiter: „Die Kommunen sind als Träger der kommunalen Selbstverwaltung per se dem Gemeinwohl verpflichtet. Dabei ist die Aufgabe von Kommunen, die Belange und Bedürfnisse von Mensch, Umwelt, Natur, Politik und Wirtschaft zu berücksichtigen und zu bündeln. Daher haben Gemeinden in Bezug auf das Gemeinwohl eine Förder-, Vorbild und Hüterfunktion. Doch was verbirgt sich hinter diesem Anspruch ganz konkret im Alltag? Wie können die Kommunen ihre Bürgerinnen und Bürger aktiv zum Mitgestalten des Gemeinwohls einbinden? Welche Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung gibt es in Kommunen? Bei welchen Themen ist es sinnvoll einen Beteiligungsprozess zu starten? Wie können wir in unserer Kommune einen Beteiligungsprozess initiieren und was begünstigt eine aktive Bürgerbeteiligung? Welche Erfahrungen haben andere Kommunen aus der Region und wie können wir Bürgerbeteiligung konkret in unserer Kommune umsetzen? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns.”

Referent Hanns-Jörg Sippel, Vorsitzender der Stiftung Mitarbeit (www.mitarbeit.de und www.netzwerk-buergerbeteiligung.de), teilt seine reiche Erfahrung mit Beteiligungsprozessen und zeigt, wie echte Bürgerbeteiligung in die Praxis umgesetzt werden kann. Neben dem fachlichen Vortrag gibt auch die Möglichkeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus der Region auszutauschen.

Informationen zur kostenfreien, virtuellen Veranstaltung

Wann? Am Mittwoch, 21.10.2020 von 19:00 bis 20:30 Uhr (Zugang ab 18.30 Uhr offen)

Der Zugangs-Link wird nach Anmeldung einige Tage vor der Veranstaltung per Email zugeschickt. Ein Konto bei Zoom ist nicht erforderlich. Es entstehen keine Kosten.

Spenden  (Verwendungszweck RG Wasserburg), Link auf (https://bayern.ecogood.org/altlandkreis-wasserburg/)

Wichtig: Anmeldung bis spätestens 19. Oktober unter folgender Email-Adresse an: altlandkreis-wasserburg@list.ecogood.org

 

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