Besondere Führung durch Ausstellung

Das Werk von Ludwig Weninger: Journalist aus Sachsen-Anhalt berichtet in Wasserburg

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Das Museum Wasserburg zeigt in seiner aktuellen Sonderausstellung über 50 Werke des fast vergessenen Malers Ludwig Weninger (wir berichteten ausführlich) – unser Foto zeigt eins seiner ausgestellten Aquarelle. Ein großer Bewunderer des Künstlers (1904-1945) ist der Journalist Jochen Müller, der sich seit langem mit der Arbeit Weningers beschäftigt. In der besonderen, offenen Führung am kommenden Sonntag, 18. November, um 14.30 Uhr im Museum Wasserburg wird Jochen Müller „aus dem Nähkästchen plaudern“ und den Besuchern viel Neues über den Maler Ludwig Weninger, der nur 41 Jahre alt wurde, erzählen.

Neue Sachlichkeit, Expressionismus und Kubismus – alles Stile, die der Kunstmaler Ludwig Weninger (1904-1945) vereint. Nach seinem frühen Tod geriet sein Schaffen in den Wirren der Nachkriegszeit in Vergessenheit und seine Werke galten als verloren.

1994 entdeckte man das gesamte Lebenswerk wieder und das Museum Wasserburg zeigt nun einen Querschnitt aus allen Schaffensphasen des Künstlers.
Seit Jochen Müller ein Bild des begabten Malers Ludwig Weninger erstanden hat, lässt ihn dessen Geschichte nicht mehr los. Seit vielen Jahren befasst sich der Journalist aus Sachsen-Anhalt intensiv mit Weninger, besucht Archive, wertet persönliche Briefe aus und fährt auf dessen Spuren durch ganz Europa.
Im Rahmen einer spannenden Führung wird der aktuelle Forschungsstand vorgestellt und die ausgestellten Werke in diesem Kontext eingeordnet.

Bild: Wasserburg, Aquarell von Ludwig Weninger

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