Bernd Joa: „Mäzen der Stadt“

Seit zehn Jahren Gönner Wasserburgs - Gestern Auszeichnung im Stadtrat

image_pdfimage_print

„Alle Jahre wieder, kommt das Christuskind. Bei uns ist das Bernd Joa.“ So begrüßte Bürgermeister Michael Kölbl bei der gestrigen Stadtratssitzung den Geistlichen, der seit zehn Jahren der Stadt Exponate für die Sammlung „Wasserburg aus fünf Jahrhunderten“ schenkt. Gestern wurde der bestehende Schenkungsvertrag erweitert, ein neuer geschlossen. 73 neue Objekte legte Joa in die Hände der Stadt.

Und natürlich nahm der Stadtrat diese Schenkung „dankbar“ und einstimmig an. Zum Jubiläum gab’s für den Gönner diesmal ein besonderes Dankeschön. Joa erhielt aus den Händen des Bürgermeisters den Wasserburger Löwen – eine Auszeichnung, die sonst nur scheidende Stadträte erhalten. „Damit wollen wir symbolisieren: Joa ist der Mäzen der Stadt“.

Der Gönner hatte zuvor einen Teil seiner neuesten Schenkung dem Stadtrat präsentiert. Darunter 23 Bilder und Druckgrafiken, die sich allesamt um Wasserburg drehen. Sie wandern zusammen mit den anderen Stücken in die Sammlung „Wasserburg aus fünf Jahrhunderten“, die im ehemaligen Imaginären Museum untergebracht ist.

Ein besonderes Stück gab’s für das Stadtarchiv – ein Jahrhunderte alter Ehevertrag, der die Vermählung eines Wasserburger Färbers mit einer Trostbergerin besiegelte. Ein einzigartiges Stück. Wie so Vieles in der Sammlung von Bernd Joa …

 

Fotos: John Cater

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren