Altstadt-Springen wieder genehmigt

Hauptausschuss gibt grünes Licht für Veranstaltung der Wasserburger Leichtathleten

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Nach 2018 und 2019 wird es auch im kommenden Jahr das Altstadt-Springen des TSV Wasserburg geben. Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt genehmigte ohne Gegenstimmen die Veranstaltung in der Herrengasse – auch, wenn man mit deren Umsetzung heuer nicht ganz zufrieden war. „Die überaus laute musikalische Umrahmung hat zu vielen Beschwerden geführt”, wie Bürgermeister Michael Kölbl berichtete.

Kölbl: „Das war brutal, was ich durch geschlossene Fenster übers Telefon an Beschallung gehört habe.” Die Anwohner haben sich zu recht beschwert gefühlt. Dessen ungeachtet sei das Altstadt-Springen ansonsten eine rundum gelungene Sport-Veranstaltung.

Auch Claudia Schaber vom Ordnungsamt sah dies genauso. „Allerdings muss man kommendes Jahr besser aufpassen, dass daraus keine Party wird.” Das Rahmenprogramm dürfe die eigentliche Veranstaltung nicht komplett überdecken.

„Bei der Kritik an der lauten Musik waren die Veranstalter leider nicht sehr einsichtig”,  kritisierte auch Zweiter Bürgermeister Werner Gartner und stieß damit ins gleiche Horn wie Armin Sinzinger (Wasserburger Block):  „Ich finde die Veranstaltung sehr gut. Die Hochspringer puschen sich halt mit der Musik. Das gehört dazu. Aber die Sportveranstaltung darf nicht zum Open Air werden.”

Der Hauptausschuss genehmigte trotz der Kritik am Rahmenprogramm das dritte Altstadt-Springen ohne Gegenstimme.

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