2021 ist schon verplant

An Grenze geschnappt: Rumäne muss ein Jahr und drei Monate hinter Gitter

image_pdfimage_print

Am heutigen Mittwoch hat die Bundespolizei auf der Inntalautobahn bei Kiefersfelden einen mehrfach gesuchten Rumänen gefasst. Über die Planung des nächsten Jahres muss sich der Mann nun keine Gedanken mehr machen. Ihm steht ein längerer Gefängnisaufenthalt bevor.

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden überprüften Bundespolizisten die Personalien eines rumänischen Pkw-Fahrers. Dabei stellten sie fest, dass er gleich mit zwei Haftbefehlen von der Berliner Staatsanwaltschaft gesucht wurde. Der 46-Jährige war 2015 und 2017 vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen Diebstahls in mehreren Fällen zu Freiheitsstrafen von insgesamt drei Jahren verurteilt worden. Nachdem er einen Teil seiner Haft verbüßt hatte, war er in sein Heimatland abgeschoben worden. Aufgrund seiner Rückkehr nach Deutschland muss er nun auch die restlichen 15 Monate seiner Haftstrafen „absitzen“. Damit ist für den Rumänen das Jahr 2021 schon fest verplant. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt nach Traunstein gebracht.

 

Ein Ukrainer hingegen, der mit seinem Lkw ebenfalls bei Grenzkontrollen auf der A93 gestoppt wurde, konnte den drohenden Gang ins Gefängnis verhindern. Gegen ihn lag ein Strafbefehl der Traunsteiner Staatsanwaltschaft vor. Wegen Urkundenfälschung war der 33-Jährige zu einer Geldstrafe in Höhe von rund 1.900 Euro inklusive Kosten verurteilt worden. Den geforderten Betrag hatte er bisher nicht gezahlt. Dies holte der ukrainische Staatsangehörige nun nach und durfte die Weiterreise antreten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren