Hilfe für die Ukraine: Krisenstab des Roten Kreuzes trifft sich seit Tagen


Die Situation in der Ukraine treibt die Menschen auch in der Region Rosenheim um. „Die Spendenbereitschaft ist enorm“, sagt BRK-Direktor Martin Schmidt, Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuzes Rosenheim.


„Aktuell erreichen uns in der Geschäftsstelle täglich Anfragen, wie geholfen werden kann. Bei internationalen Angelegenheiten greifen die hervorragenden Strukturen des Roten Kreuzes.  So ist in diesem Fall das Internationale Rote Kreuz für die Gesamtkoordination der Hilfeleistungen zuständig – und das ist gut so. Diese Strukturen haben sich seit vielen Jahrzenten bewährt und ermöglichen eine gezielte und effiziente Hilfe im betroffenen Gebiet“, so  Schmidt.

Die regionalen Verbände des Roten Kreuzes werden dann auf Anforderung des Internationalen Roten Kreuzes tätig. Für diesen Fall tagt der Krisenstab des BRK Rosenheim bereits seit letzter Woche regelmäßig.

„Es werden mögliche Szenarien vorbereitet, um uns optimal auf alle möglichen Lagebilder vorzubereiten. Dazu gehören die Aufnahme von Flüchtlingen und die Entgegenahme von Sachspenden aus der Bevölkerung. Ab wann gesammelt wird und welche Güter konkret benötigt werden, teilen wir noch gesondert mit“, so Daniela Ludwig, Vorsitzende des BRK Rosenheim.

„Aktuell zeigt sich wieder, wie wichtig die Arbeit der teilweise ehrenamtlichen Helfer*innen des Krisenstabs ist. Vielen Dank für diesen Einsatz“, so Daniela Ludwig, welche in enger und regelmäßiger Abstimmung mit dem Krisenstab steht.

Bereits jetzt kann mit Geldspenden geholfen werden:

·       IBAN: DE63370205000005023307
·       BIC: BFSWDE33XXX
·       Stichwort: Nothilfe Ukraine

Hintergrundinfo

Bereits in der vergangenen Woche koordinierte das Rote Kreuz eine Versorgung diverser Orte in der Ukraine mit frischem Trinkwasser. Anfang dieser Woche startete ein Hilfskonvoi des DRK ins polnische Lublin. Der Konvoi umfasst 3.280 Feldbetten, 4.680 Isomatten und mehr als 750 Hygienepakete, die jeweils für die Versorgung eines fünfköpfigen Haushalts für einen Monat ausgelegt sind. Die insgesamt 88 Tonnen Hilfsgüter wurden am DRK-Logistikzentrum Schönefeld auf fünf Lkw verladen