Er wurde mit seinem Pkw mit 90 km/h in 70er Zone gestoppt und dann begann die große Skepsis - Punkte, Platzverweis und mehr


Die Polizei hatte jetzt auf der Staatsstraße in Vogtareuth eine Geschwindigkeitsmessung per Laserhandmessgerät durchgeführt. Im Rahmen der Kontrolle wurden auf dem Streckenabschnitt insgesamt zwölf Fahrzeugführer angehalten, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h überschritten hatten innerhalb von zwei Stunden.


Unerfreulicher „Tagesschnellster“ war ein 48-jähriger Autofahrer aus Kolbermoor, gemessen mit rund 100 km/h. Ihn erwartet ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg.

Ein 61-Jähriger aus Edling wurde mit seinem Wagen mit rund 90 km/h gemessen – er war zudem dann mit der anschließenden Kontrolle nicht ganz einverstanden. Er meinte zu den Beamten, dass es eine Unverschämtheit sei, dass er gestoppt werde, so die Polizei am heutigen Montag in ihrem Bericht.

Man solle lieber die anderen „Raser“ anhalten, nicht ihn, habe der Edlinger kritisiert. Auch habe er von den uniformierten Beamten den Dienstausweis verlangt, der bereitwillig von den Einsatzkräften vorgezeigt worden sei – denn, so der Edlinger, man könne ja jeden in eine „Uniform stecken“.

Als der 61-Jährige auch den Dienstausweis auf Echtheit bemängelt habe, sei ihm ein Platzverweis erteilt worden. 

Neben einem Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg wird nun auch die Führerscheinstelle über das Verhalten des 61-Jährigen in Kenntnis gesetzt, sagt die Polizei heute.

Am späten, gestrigen Sonntagabend wurde ab 21 Uhr auch noch eine Geschwindigkeitsüberwachung per Laserhandmessgerät in Rosenheim in der Kufsteiner Straße (B15) durchgeführt. Hier gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften.

Zehn Fahrzeugführer mussten in eineinhalb Stunden wegen Überschreitens der Geschwindigkeit angehalten werden. „Tagesschnellster“ war hier ein 22-jähriger Autofahrer aus Rosenheim mit einer Messgeschwindigkeit seines Pkw von rund 80 km/h.

Gegen die Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet.

Auch ein 40-jähriger Pkw-Fahrer aus Kufstein wurde gemessen, bei ihm wurde während der Kontrolle zudem Alkoholgeruch wahrgenommen, ein freiwilliger Test ergab über 0,50 Promille. Ihn erwartet ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg sowie ein Fahrverbot.