Die FDP sagt: Breitflächige Eingriffe in das Leben der Menschen absolut nicht mehr verhältnismäßig - Die Corona-Lage im Landkreis


Vor dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern am kommenden Mittwoch spricht sich Bundesfinanzminister Christian Lindner dringend für eine zügige Lockerung der Corona-Maßnahmen aus. Das Gesundheitswesen bewältige die Omikron-Welle, eine strukturelle Überlastung drohe dadurch nicht, betonte der FDP-Chef gestern noch einmal, wie ihn der BR zitiert. Deshalb seien breitflächige Eingriffe in die Freiheit der Menschen absolut nicht mehr verhältnismäßig.


Fast wie vergessen: Seit über drei Monaten sind die Türen für Ungeimpfte in Bayern verschlossen. Kein Zutritt zur Gastronomie, zur Kultur, in ein Kino, nicht mal auf den Sportplatz oder in die Turnhalle. Da hilft ihnen auch kein negativer Corona-Test …

Lindner fordert, endlich müsse nun ein spürbarer Schritt in Richtung Normalität her. Die 2G-Regeln sollten sofort aufgehoben werden. Überall und ganz grundsätzlich. Draußen im Freien dürfe es zudem gar keine Personenbeschränkungen mehr geben.

Die neue Bundestags-Präsidentin Bärbel Bas hat derweil die Bürger und Politiker aufgerufen, auch unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie nun nicht die Nerven zu verlieren. In ihrer Begrüßungsrede zur Bundesversammlung sagte sie am gestrigen Sonntag in Berlin: Scheinbar unversöhnlich würden sich viele Menschen gegenüberstehen, die unterschiedliche Einstellungen haben. Die Stimmung im Land, in Familien, in Freundeskreisen leide sehr darunter. Dagegen helfe kein Impfstoff.

Am heutigen Montagmorgen meldet das RKI für den Landkreis offiziell registrierte 2398,4 Neuinfektionen in der Inzidenz. Zum Glück meldet das RKI auch heute keinen weiteren Corona-Todesfall für den Landkreis– 666 Verstorbene seit dem Beginn der Pandemie im Landkreis.

Von nun 66 der im Landkreis zur Verfügung stehenden Intensivbetten der Kliniken insgesamt im Kreisgebiet sind 60 Betten belegt – bei insgesamt fünf Patienten dort handelt es sich um Corona-Patienten mit einem schweren Verlauf.

Die Stadt Rosenheim liegt bei 2325,8 Fällen in der Inzidenz. 

Quellen RKI / Divi / BR