Initiative „Rückenwind Gesundheitspersonal“ kam gestern wieder in Rosenheim zusammen

Am gestrigen Mittwoch habe die Initiative „Rückenwind Gesundheitspersonal“ am Ichikawa-Platz in Rosenheim wieder friedlich ihre Solidarität mit den Mitarbeitenden im Gesundheitswesen und ihre Ablehnung der Querdenkerproteste gezeigt, heißt es am heutigen Donnerstagmorgen in einer Pressemitteilung dazu.


„Seit nun zwei Jahren sind wir Beschäftigte im Gesundheitswesen durch die Coronakrise massiv belastet. Ich empfand die Anwesenheit der Coronaleugner vor dem Krankenhaus als extrem unangemessen und verletzend für Personal und betroffene Angehörige“, so Markus Tillmann, Krankenpfleger und Mitbegründer der Initiative.

Die Initiative fordert dazu auf, dass die Gesellschaft zusammenstehen möge und alle dazu beitragen sollten, die Pandemie zu bekämpfen. Dazu hat sie eine sogenannte Rosenheimer Erklärung verfasst.

Dieser „Aufruf zum Zusammenhalt und für Demokratie“ könne auf der Petitionsplattform https://weact.campact.de/petitions/rosenheimer-erklarung-aufruf-zum-zusammenhalt-und-fur-demokratie-2 unterzeichnet werden.

Darin kritisiert die Initiative, „ … dass die Anstrengungen zur Eindämmung des Coronavirus durch das verantwortungslose Handeln einer Minderheit schlecht geredet und gefährdet werden.“

Zugleich ruft die Initiative dabei dazu auf, nicht an Anti-Corona-Demonstrationen, Mahnwachen und sogenannten „Spaziergängen“ teilzunehmen, die sich gegen Maßnahmen richten, die eine schlimmere Ausbreitung des Coronavirus verhindern sollen.

Hier werde gezielt das Versammlungsrecht umgangen, Journalisten angegriffen, Verschwörungsmythen verbreitet und zu Gewalt aufgerufen.

Am kommenden Mittwoch um 19.15 Uhr will die Initiative am Ichikawa-Platz nun erneut zusammenkommen, um ihre Solidarität zu zeigen.