Rauch im Zug: Fahrgäste bei Edling evakuiert

Samstag, 17 Uhr: Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz

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P1060732So viele Rettungssanitäter, Polizisten und Floriansjünger hat der kleine Ort Roßhart bei Edling wohl noch nie an einem einzigen Tag gesehen: Am Samstag wurde der Weiler gegen 17 Uhr zum Ort für einen Großeinsatz der Rettungskräfte, weil an der benachbarten Bahnlinie Rosenheim-Wasserburg ein Zug der Südostbayernbahn evakuiert werden musste. Die zirka 50 Fahrgäste mussten den Zug wegen der starken Rauchentwicklung fluchtartig verlassen. Grund für den Rauch war …

… ein defekter Turbolader im Triebwagen. Die Zugführerin reagierte rasch und umsichtig und forderte die Fahrgäste auf, den Zug umgehend zu verlassen. So wurde niemand verletzt. Allerdings wurden alle Fahrgäste vorsorglich von den Rettungskräften registriert und unter die Lupe genommen. Im Einsatz waren die umliegenden Feuerwehren, darunter die Edlinger und die Ramerberger, das BRK, die Johanniter, die Wasserburger Polizei sowie die Bundespolizei mit zahlreichen Einsatzwagen.

Die Fahrgäste mussten zirka zwei Stunden auf einen Bus warten, ehe sie von der Wiese bei Roßhart abtransportiert werden konnten. Polizeibericht folgt. Fotos: HC

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Ein Gedanke zu „Rauch im Zug: Fahrgäste bei Edling evakuiert

  1. eine Roßharterin

    Natürlich habe ich Hochachtung vor allen Rettungskräften, Feuerwehrlern und Polizisten, die immer versuchen, möglichst schnell mit ihrer Hilfe zur Stelle zu sein.
    Doch bin ich der Meinung, dass auch sie sich in einer Ortschaft mit engen unübersichtlichen Straßen an eine angemessene Geschwindigkeit halten sollten. Das war meiner Meinung nach bei diesem Einsatz nicht der Fall.
    Feuerwehr, Polizei und Rettungswägen brausten mit hoher Geschwindigkeit durch den Ort.
    Leider waren zur gleichen Zeit meine Kinder im Ort unterwegs. Und ich hatte wirklich Angst, dass eines davon unter die Räder der „Rettungsfahrzeuge“ gerät.
    Wäre natürlich auch eine tolle Schlagzeile:
    „Kind von Rettungswagen überfahren“

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