Mit Cannabis hinter dem Steuer

Auf jungen Mann aus Pfaffing wartet ein Bußgeld-Bescheid und ein Fahrverbot

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Innenminister Herrmann stellt neue Sicherheitsausstattung der Polizei und neue Absicherungseinrichtungen der Autobahnmeisterei vor Foto: 10nach8 / Grundmann 23.07.2008Eine Anzeige samt eines heftigen Bußgeldes und Fahrverbots – das wartet auf einen 21-Jährigen aus Pfaffing, der unter Drogeneinfluss am Steuer mit seinem Pkw in eine Verkehrskontrolle geraten war. Das meldet die Polizei Wasserburg heute am Vormittag. Am Montag schon gegen 17.30 Uhr war es zu dem Vorfall gekommen, heißt es. Auf der Kreisstraße Höhe Au hatte die Polizei den jungen Mann zufällig gestoppt – für eine routinemäßige Fahrzeugkontrolle. Dabei stellten die Beamten einen vorangegangenen Drogenkonsum des 21-Jährigen fest. Ein durchgeführter Test habe den Konsum von Cannabis ergeben.

Den jungen Mann erwartet nun eine Anzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz, die sowohl ein empfindliches Bußgeld, als auch ein Fahrverbot zur Folge hat.

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3 Gedanken zu „Mit Cannabis hinter dem Steuer

  1. Ach schön, wie man wieder Steuern und die Zeit von Beamten verschwendet. Sollte er tatsächlich am selben Tag was geraucht haben, bzw wenige Stunden vorher, dann hat er die Strafe tatsächlich verdient. Ansonsten ist das wie in den meisten Fällen auch blanke Schikane seitens des Staates und der Polizei.
    Schön, das man hier auch nicht erwähnt, dass noch die MPU dazukommt, was den Großteil der Strafe ausmacht, aber das ist ja per Definition keine Strafe, sondern liegt ja im Ermessen der Führerscheinstelle.
    Das man wegen nichts und wieder nichts eine Existenz nach der anderen gefährdet oder gar zerstört, ist ein mieser Witz. Wie kann man es moralisch rechtfertigen, dass gut 3-4 Millionen Menschen in Deutschland in der permanten Angst leben, von unseren Freunden in Grün wegen praktisch nichts fertig gemacht zu werden? Das erklärt mir mal bitte einer, bin gespannt, ob hier auch nur ein einziges rationales Argument auftaucht.

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    1. „Das man wegen nichts und wieder nichts eine Existenz nach der anderen gefährdet oder gar zerstört, ist ein mieser Witz…“ – Naja, Bob, wenn man sich unter Einfluss von Drogen hinters Steuer setzt und so Existenzen gefährdet oder gar zerstört, da kann ich über deinen miesen Witz leider nicht lachen …

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      1. Tatsache ist, dass du Tage vorher einen Joint rauchen kannst und dann immer noch mit der selben Strafe wie dieser junge Mensch hier zu rechnen hast.
        Also bei 3-4 Millionen Kiffern fahren garantiert einige einfach auch recht bald nach dem letzten Joint, weil es keine Rolle spielt, ob eine Stunde davor oder Tage davor. Das ist das Problem an der Sache. Es gibt keinerlei Differenzierung.
        Ich verurteile das genauso, berauscht (egal wie) hinter dem Steuer zu sitzen, aber in solchen Fällen ist es meist alles andere als gerechtfertigt.

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