Ferienprogramm vermittelte Kindern spielerisch Erste Hilfe und das richtige Verhalten im Notfall

Ein ungewöhnlicher Andrang herrschte kürzlich in der Dienststelle der Malteser Mühldorf: 15 Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren kamen im Rahmen des Ferienprogramms mit ihren verletzten Kuscheltieren zur „Praxis Dr. Limbär“. Dort wurden die Kinder und ihre kleinen Patienten zunächst freundlich empfangen. Arzthelferbärin Mona nahm die Daten der Stofftiere und ihre Verletzungen nach Dringlichkeit auf.

Die jungen Besucher erlebten anschließend, wie vielseitig Erste Hilfe sein kann: Ein Saurier mit Verdacht auf Schädelbruch musste sofort zur Untersuchung ins improvisierte „MRT“, eine Möwe mit gebrochenem Flügel wurde nach einer Röntgenuntersuchung fachgerecht geschient. Mit viel Fantasie, Humor und altersgerechten Erklärungen zeigte das Team um Dr. Limbär, wie man Verletzten hilft und warum es wichtig ist, in Notfällen ruhig zu bleiben.

Besonders spannend wurde es, als Dr. Limbär und der Katastrophenschutz-Techniker Eisbär zu einem Einsatz gerufen wurden: Die Schafmama war in Sorge, weil ihr Sohn sich auf der Toilette eingesperrt hatte und möglicherweise verletzt war. Während Eisbär die verschlossene Tür fachkundig öffnete, beruhigte Dr. Limbär die aufgeregte Mutter. Zum Glück war das kleine Schaf unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.

Zum Abschluss gaben Dr. Limbär und die Sanitäter der Malteser den Kindern praktische Tipps für den Notfall und erklärten ihnen einen Krankentransportwagen. So konnten die Kinder spielerisch erleben, wie Helfen funktioniert – und dass Erste Hilfe schon im Kleinen beginnt.

Foto: Malteser

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