Cornelia Schlemmer und Uta Eckerlin aus Berlin stellen in Aibling aus
Cornelia Schlemmer und Uta Eckerlin aus Berlin bringen beim Aiblinger Kunstverein Malerei und Skulpturen in die Galerie des Feuerwehrgerätehauses, die passend von Wasser und Feuer handeln. Von Verbindung und Vergänglichkeit, von Menschen, die sich in ihrer Zeit verorten: Zu sehen ab dem kommenden Sonntag, 16. August, bis zum 12. September. Die Vernissage ist am Sonntag um 19 Uhr.
Cornelia Schlemmers Malerei befragt das Flüchtige: Oberflächen, Zwischenzeiten, Familienmomente – Augenblicke kurz vor oder nach der Veränderung, in denen sich die Menschen manchmal kaum noch fassen lassen.
Uta Eckerlin setzt dem die Skulptur entgegen – Gefäße und Körper, im Feuer gebrannt, die Gewicht haben, die standhalten, die auf ihre Bestimmung durch den Menschen warten.
Der Ausstellungstitel öffnet einen doppelten Boden. Man findet sich vor – in einer Zeit, mit anderen. Aber Zeit zu genießen – innezuhalten, zu schauen, gemeinsam da zu sein – das ist eine Haltung. Vielleicht auch eine, die hier gut bekannt ist: Das Wissen, dass Ruhe kostbar ist, weil sie nicht dauert.
Die gemeinsame Arbeit der beiden Künstlerinnen nimmt den konkreten Ort auf – spielerisch, ohne Didaktik, aber mit Neugier auf das, was dieser Raum erinnert und was er noch nicht gesehen hat.
Tipp: Cornelia Schlemmer wird zur Finissage am 12. September um 16 Uhr aus ihrem Bildband mit autofiktionalen Texten ihrer Schwester „Familiäre Verflechtungen“ vorlesen. Uta Eckerlin ist da ebenfalls anwesend.
Dauer bis 12. September – geöffnet samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr.
Infos: www.kunstverein-bad-aibling.de
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