Mit den Musikerinnen Alice Guinet, Marija Hackl und Rebekka Höpfner in der Kirche

Zwei Musikerinnen des Trios sind besonders im Altlandkreis Wasserburg durch die Klassik im Edlinger Krippnerhaus bekannt: Alice Guinet (Flöte) und Marija Hackl (Violine) treten zusammen mit Rebekka Höpfner (Klavier) nun gemeinsam im Rahmen der Brannenburger Kirchenkonzerte auf – und zwar nächste Woche am Sonntag, 17. Mai, um 19 Uhr und unter dem Titel „Suite en Trio“.

In der evangelischen Michaelskirche dürfen sich die Besucher auf musikalische Zeitbilder für Flöte, Geige und Klavier von Mel Bonis, Jean Francaix, Nino Rota und Dimitri Schostakowitsch freuen.

Die drei Musikerinnen sind in der ganzen Region bekannt und aktiv als gefragte Kammermusikerinnen, Solistinnen, Konzertmeisterin, Kirchenmusikerin, Korrepetitorin und Begleiterin sowie als Pädagoginnen und Veranstalterinnen.

Das Programm wirft Schlaglichter auf ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte und vier KomponistInnen, die mit ihren Biographien und ihrem kompositorischen Schaffen Zeitgeschichte erzählen – und in dieser aparten Besetzung auf beste Weise mit melodischen Einfällen, rhythmischer Raffinesse, Humor und Ironie zu unterhalten wissen:

Die Etikette am königlichen Hof wird in Jean Françaix‘ „Musique de Cour“ augenzwinkernd parodiert. Die vermeintliche „Belle Époque“ vertritt Mélanie Bonis, eine begabte Kommilitonin Debussys am Pariser Conservatoire, der dann doch als Ehefrau und Mutter eine Karriere verwehrt blieb.

Wie eine Mischung aus Chaplins „Modern Times“ und einem Fellini Film mutet das Trio von Nino Rota an und Schostakowitsch musste selbst bei seiner Film- und Ballettmusik bangen, dass sie von der stalinistischen Zensur als Rebellion gedeutet werden könnte…

Der Eintritt ist frei, um einen angemessenen Beitrag wird freundlichst gebeten.

Das gesamte Programm der Brannenburger Kirchenkonzerte unter der Leitung von Heidi Ilgenfritz ist zu finden unter

https://www.brannenburg-evangelisch.de/kirchenmusik/brannenburger-kirchenkonzerte

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