Künstlerin Vera Maria Sturm übernimmt Traditionsstandort an der Frauenkirche
An der Frauenkirche in Wasserburg fand ein Betreiberwechsel in der traditionellen Turm-Galerie statt. Nach jahrzehntelanger Tätigkeit übergab Erich Baumgartner altersbedingt an eine Nachfolgerin. Seit Mitte April wird der Stand unter dem neuen Namen „STurm-Galerie“ von der Künstlerin Vera Maria Sturm weitergeführt.
Über Jahrzehnte prägte der einheimische Künstler Erich Baumgartner mit seinen Bildern und seiner blau-weißen Markise an sonnigen Wochenenden das Stadtbild und fungierte als waschechter Wasserburger als Gesprächspartner für Jung und Alt. Diese Ära ging nun zu Ende.
Seit Mitte April führt nun Vera Maria Sturm die kleine „STurm-Galerie“ mit ihren eigenen Bildern weiter. In ihren Kunstwerken zeigt sie ihr ureigenes Naturell und ihre Freude am Malen. Ihre Bilder spannen einen abstrakt farbenfrohen Bogen von Natur- und Landschaftsmotiven bis hin zu Ansichten der Stadt Wasserburg, hauptsächlich in Acryl auf Papier oder Leinwand, und zwar in unterschiedlichen Formaten und als Ansichtskarten.
Besonders freut die Künstlerin, dass auch die Stadt Wasserburg als Verpächter ihr Einverständnis für die Weiterführung gegeben hat. „Es ist eine für Bereicherung für das Stadtbild“, stellt die bisherige 3. Bürgermeisterin und Kulturreferentin Edith Stürmlinger fest.
Die Galerie soll ein Treffpunkt für Kunstbegeisterte sein, gut eingebettet in die umliegenden Geschäfte und Cafés. Geöffnet ist am Wochenende bei schönem Wetter und an Markttagen. Dann lädt Vera Maria interessierte Menschen für einen Plausch unter der Markise ein.
Zudem bietet die Galerie-Inhaberin auch Malkurse für Freies Malen an, für alle, die einfach ihren Intuitionen mit Leichtigkeit und Freude freien Lauf lassen möchten. Interessierte können sich unter malenmitvera@web.de anmelden.
Fotos: Notburga Priller-Sturm / Johanna Weilnhammer
Schaufenster



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