Fußball-A-Klasse: Die Wasserburger Wölfe mussten sich geschlagen geben
Im mit Spannung erwarteten A-Klassen-Duell gegen den SV Forsting-Pfaffing mussten sich die Wasserburger Wölfe vor einer stattlichen Kulisse von 250 Zuschauern mit 0:3 geschlagen geben. Das Foto zeigt den Wasserburger Florent Syla (rotes Dress) im Duell mit dem Forstinger Stillner.
Während Wasserburg seine Möglichkeiten nicht konsequent nutzte, bewies der Tabellenführer, warum er ganz oben steht und zeigte sich sowohl läuferisch als auch kämpferisch in Bestform.
Das Fußballspiel wurde feierlich durch den symbolischen Anstoß des neuen Bürgermeisters Bastian Wernthaler (Bildmitte unten) eröffnet.
Die Partie begann denkbar ungünstig für die Hausherren. Bereits in der 8. Minute zahlte sich das aggressive, hohe Pressing der Gäste aus: Der Wasserburger Keeper wurde unter Druck zu einem Fehlpass gezwungen, den der Forstinger Lukas Starringer dankend annahm und zur frühen 1:0-Führung ins leere Tor einschob.
In einer sehr umkämpften Partie mit viel Hin und Her schenkten sich beide Teams nichts. Doch die Tore fielen dann nur auf einer Seite. In der 55. Minute erhöhte Benedikt Schwaiger durch einen sehenswerten direkten Freistoß aus gut 20 Metern, den er präzise über die Mauer zum 2:0 für Forsting schlenzte.
Den Schlusspunkt setzte Quirin Stillner in der 80. Minute. Nach einem Ballgewinn an der Mittellinie schalteten die Gäste blitzschnell um. Über Stationen landete der Ball schließlich zentral bei Stillner, der aus 20 Metern abzog und den 3:0-Endstand markierte.
Trotz der Niederlage bleibt der SV Genclerbirligi Wasserburg in Schlagdistanz zu den oberen Rängen. Man liegt nur einen Punkt hinter Maitenbeth (Platz 4, bei einem Spiel mehr) und fünf Punkte hinter Edling (aktuell Dritter auf dem zweiten Relegationsplatz Richtung Kreisklasse), das heute Abend in Albaching zur Nachholpartie ran muss.
Vier oder auch nur noch drei Spieltage vor Saisonende haben sich zwei Spitzenteams etwas abgesetzt: Der SV Forsting-Pfaffing festigte durch den Sieg gegen die Wölfe seine starke Position – im packenden Zweikampf um den einzigen direkten Aufstiegsplatz in die Kreisklasse gegen die SG Ramerberg/Rott.
Wunden lecken und weitermachen heißt die Devise nun für Wasserburg. Am kommenden Samstag, 9. Mai, um 15 Uhr, treten die Wölfe beim Tabellenschlusslicht SpVgg Jettenbach an. Doch Vorsicht ist geboten: Jettenbach benötigt im Abstiegskampf jeden Zähler und wird den Wasserburgern alles abverlangen.
SV Genclerbirligi Wasserburg:
Angelo Amato, Ali Pala (82. Avdyl Gashi), Dogukan Cicek, Kaan Sag (78. Alexander Eberle),
Fatih Kölemenoglu, Ferhat Cindir, Florent Syla (59. Altin Abazi), Hadi Zaraket,
Enes Samur (78. Lion Tahiri), Vesel Smajli, Ömer Sensoy.
Trainer: Dominik Süßmaier
Einen Erfolg konnte hingegen Genclerbirligi Wasserburg II verbuchen. Im Heimspiel gegen den TSV Taufkirchen II feierten die Wölfe einen deutlichen 4:1-Heimsieg, nachdem es zur Pause noch 1:1-Unentschieden gestanden hatte.
Fotos: SV Genclerbirligi Wasserburg / Sükrü Karavil
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