Vorfall morgens am Bahnhof - Polizei fasst nach der Tat junge Afrikaner

In der Bahnhofshalle fanden die wegen einer Schlägerei alarmierten Kräfte der Bundespolizei zunächst zwei in eine Rangelei verwickelte Personen auf dem Boden vor. Den Beamten gelang es, die beiden voneinander zu trennen.
Zeugen schilderten, dass ursprünglich drei Männer auf das offenkundige Opfer eingeschlagen hätten.
Dem sei ein Streit vorausgegangen. Dieser habe begonnen, nachdem der deutsche Staatsangehörige an die drei appelliert hätte, ihre Unterhaltung in der Bahnhofshalle weniger laut zu führen, so die Polizei am heutigen Nachmittag.
Durch die Schläge erlitt der Geschädigte mehrere Platzwunden im Gesicht. Eine weitergehende Versorgung der Wunden durch Sanitäter oder Arzt wollte der 38-Jährige aber nicht in Anspruch nehmen.
Nicht zuletzt aufgrund der Personenbeschreibungen konnte erst der eine der beiden flüchtigen Verdächtigen von Streifen der Landespolizei im Umfeld des Bahnhofs und dann auch der andere im angrenzenden Stadtgebiet gefasst werden.
Ursprünglich stammen die drei mutmaßlichen Täter – 35, 31 und 28 Jahre alt – aus dem Jemen, Eritrea und Sierra Leone. Die Afrikaner waren in der Vergangenheit in Deutschland ausländerbehördlich registriert worden. Ein jeweils durchgeführter Alkoholtest ergab bei jedem einen Wert zwischen rund einem und knapp zwei Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie aus dem Gewahrsam entlassen. Sie müssen mit einem Strafverfahren rechnen.
Schaufenster
