Bürger sollen besser informiert werden: Bauausschuss beriet über Begleitmedium zur Gestaltungssatzung

In Wasserburg hat man sich nun auf die Erstellung einer „Microsite“ verständigt, die als Begleitmedium zur Satzung diesem Ziel dienen soll. Als „Microsite“ bezeichnet man eine schlanke Website mit wenigen Unterseiten und geringer Navigationstiefe innerhalb eines größeren Internet-Auftritts. Frank Abele vom Münchner Büro „Wangler & Abele“ stellte in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses den Entwurf zu dieser „Microsite“ vor.
Er führte aus, dass neben der „Microsite“ auch Postkarten entwickelt werden sollen und dass man die Gestaltungssatzung auch in Form einer Broschüre zur Verfügung stellen wolle. Diese Broschüre soll bebildert sein, sodass eine Vielzahl an Themen integriert werden könne. Das heißt, die Gestaltungssatzung der Stadt soll anschaulich präsentiert werden, damit auf diese Weise für diese Gestaltungssatzung geworben werden könne.
Abele betonte in seinem Vortrag, dass Wasserburg eine außergewöhnliche Stadt sei und dass man durch die Form der Präsentation die Menschen neugierig auf diese Stadt machen könne.
In der anschließenden Aussprache dankte Bürgermeister Michael Kölbl Frank Abele für seine Ausführungen und ergänzte, dass die Präsentation beeindruckend sei und darin sicher sehr viel Arbeit stecke. Heike Maas (CSU) pflichtete ihm bei und meinte, dass ihr diese Präsentation wie eine Werbebroschüre für Wasserburg vorkomme. Auch der Zweite Bürgermeister Werner Gartner (SPD) hob hervor, dass die Präsentation sehr gut gelungen sei. Es sei ihm wichtig, dass die Benutzer der „Microsite“ sich schnell zurechtfänden. Abele ergänzte noch, dass die Seite mit der offiziellen Website von Wasserburg verlinkt werden sollte.
Und so beschloss der Bauausschuss, der Ausarbeitung der „Microsite“ zuzustimmen, allerdings müssten die Texte und Bilder der Präsentation auf eventuelle Widersprüche zur Gestaltungssatzung geprüft werden.
PR
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