… und das ist das neue Amtsgebäude!

Im Anschluss an die heutige Kreisausschuss-Sitzung wurde die Baustelle nebenan besichtigt: Das neue Amtsgebäude! Der Sachgebietsleiter Martin Rodemers (4. von links) führte Landrat Wolfgang Berthaler und die Kreisräte durch die Baustelle. Unser Foto zeigt den Ausschuss im zukünftigen kleinen Sitzungssaal. In der Sitzung selbst stand die Unterstützung der Imker im Mittelpunkt: Der Kreisverband Bayerischer Bienenzüchter Wasserburg erhält 700 Euro. Der Landkreis Rosenheim wird den drei Imkerverbänden in diesem Jahr insgesamt 5.000 Euro zur Förderung der Bienenzucht zur Verfügung stellen.

Der Kreisausschuss bewilligte die Bezuschussung heute einstimmig. Im kommenden Jahr sollen die Mittel zur Förderung der Bienenzucht, Bienenhaltung und Ausbildungsförderung auf 10.000 Euro erhöht werden. Landrat Wolfgang Berthaler hatte zuvor dafür geworben.

Auf Basis der aktuellen Mitgliederzahlen erhalten der Kreisverband Imker Rosenheim 3.100 Euro, der Kreisverband Bayerischer Bienenzüchter Rosenheim-Inntal 1.200 Euro und der Kreisverband Bayerischer Bienenzüchter Wasserburg 700 Euro.

Anfang des Jahres hatten die Kreisverbände eine finanzielle Unterstützung zur Gesunderhaltung ihrer Bienenvölker beantragt. Auch der Landtagsabgeordnete Otto Lederer hatte eine pauschale Förderung angeregt.

Hintergrund ist eine Änderung im Förderwesen. Bis 2016 wurden im Rahmen eines EU-Förderprogramms Arzneimittel zur Bekämpfung der Varroose bezuschusst. Seit diesem Jahr gibt es kein Geld mehr für Arzneimittel. Stattdessen werden jetzt ausschließlich Applikatoren, also Kunststoffbehälter zur Verdunstung von Ameisensäure in Bienenstöcken gefördert.

Da den Verantwortlichen in den drei Verbänden das Zuschussverfahren zu umständlich und zu zeitaufwändig ist, verzichteten sie auf die EU-Förderung. Auch die im Landkreis-Haushalt zweckgebunden zur Anschaffung von Applikatoren eingestellten 5.000 Euro wurden wegen der fehlenden EU-Förderung nicht abgerufen. Stattdessen wurde beim Landkreis ein Antrag auf finanzielle Unterstützung zur Gesunderhaltung der Bienenvölker und Förderung der Bienenzucht gestellt.

Dem stimmte der Kreisausschuss zu, weil Imker durch ihre Arbeit einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Natur leisten, hieß es. Bienenzucht sei besonders wichtig, damit auch in Zukunft die Bestäubung der heimischen Kultur- und Nutzpflanzen gesichert sei.

Varroose wird durch die Varroamilbe ausgelöst. Sie ist ein Parasit, der sowohl die erwachsenen Bienen als auch die Bienenbrut schädigt. Die Varroose ist eine gefürchtete Bienenkrankheit, die in Europa regelmäßig größte Verluste verursacht.

 

 

 

 




Kunst macht Schule – Schule macht Kunst

Zum dritten Mal stellt der AK 68 im Wasserburger Ganserhaus Schülerarbeiten aus. Unter dem Motto „Kunst macht Schule – Schule macht Kunst“ zeigen junge Talente zwischen zwölf und 18 Jahren ihre aktuellen Arbeiten. Initiiert wurde die Ausstellung diesmal von Isabell Eiwan, die von Vera Moritz, AK68-Vorstandsmitglied, tatkräftig unterstützt wurde. Die Ausstellung bietet den Schülern die Möglichkeit, erstmals die Erfahrung zu machen, das eigene Werk einem breiten Publikum jenseits von Schule und Familie zu zeigen.

Der AK 68 möchte den Schaffungswillen der jungen Leute fördern und vielleicht traut sich der eine oder andere auch, sich weiter im Kunstverein zu engagieren oder sein Werk auch für weitere Ausstellungen einzureichen.

Besucher können sich einen Eindruck verschaffen, mit welchen Themen sich die Jugendlichen aktuell auseinander setzen und wie sie diese künstlerisch umsetzen.

Ausgestellt werden Werke von Wasserburger Schülern. Sie werden nicht nur Arbeiten zeigen, die im Unterricht entstanden sind, sondern auch Werke, die sie zu Hause geschaffen haben.

Die Vernissage findet am kommenden Samstag, 11. November, ab 18 Uhr im Ganserhaus statt.

Die Ausstellung ist bis zum 2. Dezember zu sehen.

Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag jeweils von 14 bis 19 Uhr.

Birgit Michaelis




Pech und Glück nah beinander

Knapper ging’s nicht gegen Erlangen in der Bundesliga II der Luftpistole: Während die Rettenbacher Schützen Albert Spötzl und Bettina Hanfstingl ihre beiden Einzelkämpfe umjubelt knapp gewonnen hatten, mussten Tobi Spötzl und auch Maria Schausbreitner nach jeweiligem Gleichstand mit ihren Gegnern ins nervenaufreibende Stechen. Bitter: Knapp scheiterten Beide im Shoot-off! Und so verlor das Team Hubertus den Wettkampf mit 2:3 gegen Erlangen. Doch dann war das Glück auf Seiten der Rettenbacher, als es gegen die höher plazierten Großaitinger ging und das Team zeigte seine Stärken …

Klar gewann Routinier Albert Spötzl, während diesmal auch Johannes Fischer und Maria Schausbreitner knapp siegen konnten. Bettina Hanfstingl unterlag ebenso wie erneut Tobi Spötzl, der wiederum bei Gleichstand ins bittere Stechen musste. Aber diesmal ging der hochspannende Wettkampf im niederbayerischen Ruhstorf insgesamt mit 3:2 an Hubertus Rettenbach!

Punktgleich rangiert das Bundesliga-Team aus dem Altlandkreis nun gemeinsam mit Erlangen, Thumsenreuth und Garching – quasi zu Viert – auf dem siebten Platz der Bundesliga II.

Der nächste Wettkampftag bringt für Hubertus Rettenbach am Sonntag, 19. November, ’nur‘ eine Begegnung – aber eine wichtige:

Begegnung am 19.11.2017 Ausrichter: SG Eintracht Garching
Austragungsort: Kgl. priv. FSG Der Bund München, Servetstr. 1, 80999 München
Kampfrichter: Gregor Liebe
um 11.00 Uhr SV Hubertus Rettenbach 0 0 : 0 0 Bogenschützen Grund
um 12.30 Uhr SG Eintracht Garching 0 0 : 0 0 SV Kelheim-Gmünd II

Die aktuelle Tabelle der Bundesliga II Luftpistole:

Platz Verein Einzelpunkte Mannschaftspunkte
1 HSG München 28 : 02 12 : 00
2 SV Kelheim-Gmünd II 21 : 09 10 : 02
3 FSG Hilpoltstein 18 : 12 08 : 04
4 Auerhahn Steinberg 16 : 14 08 : 04
5 SSG Dynamit Fürth II 15 : 15 08 : 04
6 Singoldschützen Großaitingen 14 : 16 06 : 06
7 HSG Erlangen 12 : 18 04 : 08
8 SG 1898 Thumsenreuth 12 : 18 04 : 08
9 SG Eintracht Garching 12 : 18 04 : 08
10 SV Hubertus Rettenbach 12 : 18 04 : 08
11 Bogenschützen Grund 12 : 18 02 : 10
12 Adlerschützen Unteriglbach 08 : 22 02 : 10

Das Ergebnis in Niederbayern:

SV Hubertus Rettenbach 1811 2 : 3 1820 HSG Erlangen
Spötzl, Tobias 7 375 0 : 1 375 8 Nolte, Matthias
Schausbreitner, Maria 9 371 0 : 1 371 10 Wagner, Hans-Rainer
Fischer, Johannes 353 0 : 1 372 Bäuml, Martin
Spötzl, Albert 355 1 : 0 352 Röhner, Niels
Hanfstingl, Bettina 357 1 : 0 350 Schardt, Claudia
Singoldschützen Großaitingen 1814 2 : 3 1822 SV Hubertus Rettenbach
Leuchtle, Alexander 9 376 1 : 0 376 7 Spötzl, Tobias
Gollinger, Florian 365 0 : 1 368 Schausbreitner, Maria
Wieler, Ralf 365 0 : 1 367 Fischer, Johannes
Pfitzner, Artur 351 0 : 1 361 Spötzl, Albert
Jungwirth, Siegfried 357 1 : 0 350 Hanfstingl, Bettina



Im Dialog mit Konstantin Sixt

Im Rahmen der Vortragsreihe „Unternehmen & Hochschule“ in Rosenheim ermöglicht Konstantin Sixt (unser Foto) einen Einblick in die Unternehmenspraxis der Sixt SE. Der Vortrag findet am nächsten Dienstag, 14. November, um 17.30 Uhr im Hörsaal B 0.23 der Hochschule Rosenheim statt. Die Vortragsreihe wurde auf Initiative des SEEONER KREISES e.V. im Jahr 2002 ins Leben gerufen und findet ein- bis zweimal jährlich an der Hochschule Rosenheim statt.

In diesem Jahr freut man sich sehr, Konstantin Sixt, Vorstand Vertrieb der Sixt SE, als Referenten an der Hochschule begrüßen zu dürfen. Im Rahmen des Vortrags „Sixt: Past – Present – Future“ ermöglicht Konstantin Sixt einen Einblick in die Unternehmenspraxis der Sixt SE. Im Anschluss nimmt sich Konstantin Sixt gerne Zeit für die Fragen der Besucher.

Better watch the trends – or die: Dieses Kredo hat sich als einer der Schlüsselfaktoren von Sixt für nachhaltiges Wachstum etabliert. In der Vergangenheit – in der Gegenwart – und auch in der Zukunft! Seit 1912 hat sich Sixt von einer lokalen Autovermietung zum globalen Mobilitätsdienstleister in den Bereichen Autovermietung, Leasing, Carsharing und ergänzenden Mobilitätsmodellen in 115 Ländern entwickelt.

Die Vortragsreihe Unternehmen und Hochschule existiert bereits seit 2002 und bietet den Studierenden der Hochschule Rosenheim die Chance mit namhaften Führungskräften aus der Wirtschaft in den Dialog zu treten.

 

 

 




Eine Woche hinter Klostermauern

Das P-Seminar des Luitpold-Gymnasiums Wasserburg nimmt die Gäste am Donnerstag, 7. Dezember, um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus mit auf eine Reise nach Taizé.  16 Schüler hatten sich im Sommer des letzten Schuljahres in Begleitung von zwei Lehrern in das Abenteuer Kloster gestürzt. Allesamt waren am Ende der Woche so begeistert von diesem Ort, dass man gerne länger geblieben wäre. Das P-Seminar geht jetzt bei dem informativen Abend im Gemeindehaus der Frage nach: „Wie stellt man sich eine Woche im Kloster vor?“ 

Ziel des Abends ist es, ein wenig der Taizé-Luft nach Wasserburg zu bringen und jedem, der Interesse hat, einen kleinen Einblick in die 1940 gegründete Communité von Taizé und den gesammelten Erfahrungen zu gewähren.

Da Musik in Taizé eine große Rolle spielt, wird sie auch in der kleinen Präsentation eine zentrale Rolle einnehmen. Unterstützt wird die Schülergruppe dabei durch die Taizégruppe aus Edling. Zusätzlich kann man sich auf persönliche Eindrücke und Erfahrungen von Schülern freuen, die in Tagebucheinträgen festgehalten wurden.  Natürlich dürfen auch lustige Fotos vom Aufenthalt nicht fehlen.

Fürs leibliche Wohl ist mit einem anschließenden Buffet gesorgt. Über einen kleinen Spendenbeitrag würde sich das P-Seminar freuen, da einige der Schüler für die Reisekosten selbst aufkommen mussten. CP

 




Schön ist es, auf der Welt zu sein

Seelig schlummert die kleine Hannah Athina Adler aus Untersteppach bei Edling – sie hat von ihrem ersten Pressetermin gar nichts mitbekommen. Geboren wurde die junge Dame im RoMed-Klinikum in Wasserburg am Reformations-Jubiläumstag, 31. Oktober, mit 3.250 Gramm und 51 Zentimetern. Milena Karakatsanis und Johannes Adler freuen sich sehr über die Ankunft ihrer lieben Tochter. Liam Bečirovič (Foto unten) ist ab sofort in Wasserburg daheim …

… ebenfalls geboren am Reformations-Feiertag mit 3.230 Gramm und genau 50 Zentimetern. Nicole Janasiak und Haris Bečirovič haben ihr erstes Kind glücklich in die Arme geschlossen.

Daniel Christian Hogger, so heißt dieser junge Mann aus Eggstätt, der am vergangenen Freitag in Wasserburg das Licht der Welt erblickt hat – mit runden Zahlen: genau 3.400 Gramm und 50 Zentimetern. Bettina und Christian Hogger haben den Familienzuwachs  mit Brüderchen Alexander sehnlichst erwartet.

 

Fotos: Elisabeth Lohmair

www.elisabeth-lohmair.de

0 80 76/8 893 852 oder 01 62/9 62 81 54




Erziehung im Fokus

Das Geheimnis folgsamer Kinder: Darum dreht sich ein Vortrag am kommenden Donnerstag, 9. November, zu dem der Kinderschutzbund Rosenheim mit seiner Außenstelle Wasserburg einlädt. Das kennen viele Eltern: Wenn es um ein Eis geht, reagiert das Kind sofort, soll es aufräumen, kommt nach einem abwesenden „jaa“ lange nichts mehr. Dem Geheimnis erfolgreicher Kommunikation mit Kindern auf die Spur zu kommen, ist Thema dieses Vortrags …

Um 19.30 Uhr findet der Abend mit Erzieherin Rita Voggenauer im Pfarrheim Mariä Himmelfahrt in Prutting in der Alten Landstraße 12 statt.

Gezeigt wird auch der Film „Die Brüllfalle“, der anschaulich darstellt, wo die Fallen lauern und wie man sie gekonnt umschifft.

Es ist eine Kooperationsveranstaltung des Kinderschutzbundes Rosenheim mit der Katholischen Frauengemeinschaft kfd Prutting.

Weitere Informationen bei Rita Voggenauer unter 0151 – 28048106 und www.kinderschutzbund-rosenheim.de.

 

 




Wut an Porsche ausgelassen

Seine Wut an einem Porsche auslassen – das setzte ein bislang unbekannter Täter in der Nacht auf den vergangenen Sonntag um, meldet die Polizei am heutigen Dienstagnachmittag aus Steinhöring im Nachbar-Landkreis Ebersberg. Der Vorfall ereignete sich in der Abersdorfer Straße zwischen 19 Uhr am Samstagabend und 8.15 Uhr am frühen Sonntagmorgen. Der Porsche wurde massiv am Fahrzeugheck, der linken Fahrzeugseite und an der Motorhaube sowie auch am linken Außenspiegel zerkratzt, so dass ein Sachschaden in Höhe von mindestens 2.000 Euro entstand.

Desweiteren wurde am gleichen Tatort ein Zeitungskasten sowie ein Wasserleitungsrohr mit roter Farbe beschmiert, so dass ein weiterer Schaden von 100 Euro entstand.

 

Hinweise aus der Bevölkerung bitte direkt an die Polizeiinspektion Ebersberg unter 08092/8268-0.

 




Von der Parkgebühr bis zur Stadtmauer

Überschattet vom dramatischen Einbruch bei den Steuereinnahmen (wir berichteten), präsentierte gestern Bürgermeister Michael Kölbl bei der ersten von vier Bürgerversammlungen die Stadt Wasserburg aus der Sicht der Verwaltung. Die Themenschwerpunkte seines rund eineinhalbstündigen Vortrags: Energie, Soziales, Bauen und Wohnen sowie Finanzen und Verwaltung. Der Präsentation des Bürgermeisters schloss sich eine Fragestunde an, bei der die Bürger ihre Sorgen und Nöte loswerden konnten. Und dabei ging es in der Hauptsache um den städtischen Verkehr und die neuen Parkgebühren. 

So beklagte sich ein junger Anwohner aus der Berggasse, dass für ihn die 200 Euro an Jahresgebühr für die städtischen Parkhäuser und den Parkplatz an der Rampe eine erhebliche Belastung darstelle. „Und es trifft alle, die in der Stadt arbeiten. 200 Euro, da gibt’s ja in München billigere Parkplätze.“ Er wollte wissen, wie sich die Gebühren eigentlich zusammensetzen.

Der Bürgermeister wies darauf hin, dass die städtischen Parkhäuser erhebliche Kosten verursachten. „Mit den Gebühren wollen wir nichts verdienen. Wir decken damit einen Teil der Kosten. Und wir wollen damit auch für mehr Gerechtigkeit sorgen. Es gibt Garagenbesitzer in der Altstadt, die stellen ihr Auto kostenlos in die Parkhäuser und vermieten ihre Garage für 70 Euro im Monat.“

Die 200 Euro Jahresgebühr setze sich folgendermaßen zusammen: „1,50 Euro am Tag. 20 Tage im Monat, zehn Monate im Jahr. Damit haben wir auch die Wochenenden und Urlaubszeiten mit eingerechnet. Dann haben wir abgerundet und sind bei den 200 Euro gelandet, die wirklich moderat sind. Wer beispielsweise eine Garage besitzt, muss mit 30 Euro Unterhaltskosten im Monat rechnen. Das wären dann 360 Euro.“

In München gebe es sicherlich billigere Parkplätze – „aber oberirdisch, nicht überdacht, und meistens belegt“, so der Bürgermeister.

Anton Häuslmann bemängelte, dass besonders am Max-Emanuel-Platz in Richtung Im Hag viele Autofahrer zu schnell unterwegs seien. Er bekam dabei von einigen anderen Teilnehmern der Bürgerversammlung Unterstützung. So wurde auch kritisiert, dass die Verkehrsüberwachung um 6 Uhr morgens Geschwindigkeitskontrollen ausgerechnet in der Färbergasse durchführe: „Eine sinnlose Aktion.“

Der Bürgermeister sagte, man sei gerade in Sachen Verkehr dankbar für Anregungen. „Wir werden demnächst elektronische Kontrollanzeigen an den neuralgischen Punkten anbringen. Außerdem werden wir bei der nächsten Besprechung mit der Verkehrsüberwachung die Thematik ansprechen.“

 

Traudl Inninger beklagte die Parksituation auf der Burg, die durch die Einführung der Gebühren in den Parkhäusern nicht besser werde. „Auf der Burg ist es echt eine Katastrophe. Es ist unglaublich, was wir da Strafzettel kassieren, weil einfach nicht der geringste Raum fürs Parken vorhanden ist.“ Das Stadtoberhaupt räumte ein, dass der Verwaltung die Problematik durchaus bewusst sei. Man habe mit dem Vermessungsamt Kontakt aufgenommen, weil dort die abgesperrten Parkplätze nachts nicht belegt seien. Kölbl: „Leider ist man uns da gar nicht entgegengekommen. Der Freistaat, dem die Parkplätze gehören, hat Haftungsfragen vorgeschoben und sich quer gestellt.“

 

Natur- gegen Baudenkmal

 

Alexander Wildgruber wollte wissen, wie der derzeitige Sachstand an der maroden historischen Stadtmauer ist. Dort finden seit Wochen Sanierungsmaßnahmen statt, die seit einigen Tagen aber wieder eingestellt sind. Wildgruber: „Wer zahlt das? Wie konnte das kommen? Warum ist da über Jahre nichts passiert?“ Bürgermeister Michael Kölbl erklärte dazu, dass man bei der Sanierung der Mauer in einer Zwickmühle stecke: „Die Mauer ist zum Großteil Efeu bewachsen. Der Efeu zerstört das Mauerwerk, kann aber nicht so einfach entfernt werden. Efeu ist ein Naturdenkmal, die Mauer ein Baudenkmal. Das ist jetzt alles nicht so einfach.“

 

 

Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann ergänzte: „Die Stadtmauer, sie ist eine der erhaltenswertesten in ganz Südbayern, musste vor kurzem in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde von zu großem Pflanzenbewuchs befreit werden. Dabei ist uns die Mauer quasi auf die Füße gefallen.“ Man sei jetzt auf der Suche nach einer Spezialfirma und erarbeite ein Sanierungskonzept. „Das wird sicher nicht ganz billig.“ Außerdem müsse man das Problem Natur- gegen Baudenkmal lösen. „Da gibt es noch ganz viel Arbeit für uns.“ HC

 

Weiterer Bericht über die Bürgerversammlung folgt.

 

 




Sexueller Übergriff auf 17-Jährige

Am gestrigen Montag verständigte eine 17-Jährige aus dem Landkreis die Polizei und teilte mit, Opfer eines Sexualdelikts in Rosenheim nahe der Loretowiese geworden zu sein. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen. Laut Aussage der jungen Frau, wurde sie gegen 17.55 Uhr auf dem Gehweg an der Grünanlage der Loretowiese plötzlich von einem Mann von hinten angegriffen und in ein Gebüsch gezogen.

In diesem Gebüsch habe der Unbekannte sie sexuell belästigt. Nur durch erhebliche Gegenwehr habe die Angegriffene flüchten können. Der bislang unbekannte Mann soll dann in Richtung Ebersberger Straße stadtauswärts weggegangen sein.

Den auffälligen Angreifer konnte die 17-Jährige wie folgt beschreiben:

Etwa 50 Jahre alt, zirka 180 Zentimetergroß. Er hatte eine stämmig, mollige Figur, einen dunkelbraunen Vollbart und ein eingefallenes Gesicht. Glatte bis zum Ohr reichende Haare (eine Art Topfschnitt ohne Scheitel). Markant waren eine waagrechte Narbe unterhalb des rechten Auges und eine auffällige Tätowierung rechtsseitig am Hals.

Das Tattoo wird ähnlich einer Kette beschrieben – mit offenen Gliedern. Die Glieder wiederholen sich vom Unterkiefer bis zum Ende des Halses und waren dick bzw. schwarz ausgemalt.

Weiter auffällig war sein teilamputierter Ringfinger an der linken Hand. Der Mann war komplett schwarz gekleidet. Mit einem schwarzen Stoffgürtel oberhalb der Jacke und einer roten Bauchtasche.




Brettlfans stehen in den Startlöchern

Alle Brettlfans aus Haag und der Umgebung können ab sofort beim Skiclub Haag online ihre Skikurse für den kommenden Winter buchen. Zudem veranstaltet der Skiclub Haag am kommenden Samstag, 11. November, einen großen Skiflohmarkt (dieses Mal in der Münchner Straße 43 in Haag), damit jeder mit dem passenden Material in die neue Saison starten oder nicht mehr Benötigtes wieder verkaufen kann. Weitere Details sind online unter: www.skischule-haag.de.

Link zum Flyer des Skiflohmarktes:

http://www.sc-haag.de/tl_files/Bildergalerie/Aktuelles/Skiflomarkt%202017.jpg

 




Singen macht Spaß – Singen tut gut

Am kommenden Freitag, 10. November, veranstaltet der Chor „La-Cantara“ um 20 Uhr einen vergnüglichen Abend in der Griesstätter Schulaula zum Zuhören und freiwilligem Mitmachen. Der Eintritt ist frei. Der Abend wird begleitet vom Bayerischen Rundfunk im Rahmen der Sendung „Gesundheit!“ zum Thema Singen. Auf ein buntes und unterstützendes Publikum freut sich der Chor „La-Cantara“.




Einmalig im Landkreis

Die teils heftigen Überschwemmungen in Bayern in den vergangenen Jahren haben den Stellenwert des Hochwasserschutzes steigen lassen. Insgesamt investierte der Freistaat deswegen jetzt in 41 sogenannte Hochwassermodule, eines von ihnen ist in Pfaffing stationiert! Es ist das einzige Fahrzeug dieser Art im ganzen Landkreis Rosenheim. Die Pfaffinger Feuerwehr hatte sich bereit erklärt, diese zusätzliche ehrenamtliche Leistung auf sich zu nehmen.

Fotos: Renate Drax

Der neue „Gerätewagen Logistik mit modularem Gerätesatz Hochwasser“ – so der genaue Name des Katastrophenschutz-Fahrzeuges mit dem Standort in Pfaffing – kann ab sofort eingesetzt werden. Der Freistaat Bayern zahlt die Investition. Der Landkreis hat die Entscheidung für Pfaffing getroffen.

Das heißt: Der Lkw wird für den Katastrophenschutz in Bayern vom Landkreis kostenlos für Pfaffing zur Verfügung gestellt. Der Landkreis trägt auch den größten Teil der Unterhaltskosten für dieses Fahrzeug, das mehrere Hochleistungspumpen an Bord hat.

Bevor sich die Pfaffinger Feuerwehr für das Fahrzeug und den zusätzlichen Einsatz entschieden hat, war Kreisbrandrat Richard Schrank eigens zu einer Info-Veranstaltung vor Ort. Dann hat sich die Mannschaft gemeinschaftlich für die Übernahme entschlossen – und auch die Gemeinde mit dem Gemeinderat haben zugestimmt.

Da ein solcher „Versorgungs-Lkw“ für einen Hochwasser-Einsatz ja bislang noch nicht zum Alltag der Pfaffinger Wehrleute gehört hat, mussten sich erst einmal alle damit vertraut machen. Sechs Feuerwehrleute finden in dem Fahrzeug Platz bei einem Einsatz.

Das Einzugsgebiet umfasst den gesamten Bezirk sowie darüber hinaus weite Teile Bayerns, wobei hier das Fahrzeug außerhalb des Landkreises Rosenheim gemeinsam mit weiteren Katastrophenschutz-Fahrzeugen der anderen Landkreis-Feuerwehren eingesetzt wird.

Einsatzmöglichkeiten für den Lkw gibt es viele. Kellergeschosse beispielsweise können fachmännisch leer gepumpt werden. Mit dem entsprechenden Instrumentarium ist der Lkw randvoll bestückt. Insgesamt elf Rollcontainer finden in ihm Platz: Schmutzwasserpumpen und Stromaggregate fehlen hier ebenso wenig wie Schaufel und Besen.

Die größeren Pumpen schaffen stolze 1 800 Liter in der Minute. Die Gesamtförderleistung liegt bei rund 30.000 Litern in der Minute.

Sowohl für das Fahrzeug, wie auch für die Handhabung der Container und ihrer Inhalte brauchte es mehrere Stunden der Einweisung für die Pfaffinger Wehr

Der geländegängige Lkw verfügt über satte 290 PS, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 14 Tonnen. Allradantrieb lässt sich zuschalten. Bis zu einer Höhe von 60 Zentimetern kann mit dem Lkw durch Wasser gefahren werden.

Die Ladebordwand braucht sich im Falle eines Falles auch vor größeren Belastungen nicht zu fürchten. Sie verfügt über eine Tragfähigkeit von 1 500 Kilogramm. Schlauchmaterial, Beleuchtungssätze, Kabeltrommeln – alles findet sich im Innern. Auch für die Absicherung des Fahrzeugs selbst ist vorgesorgt. Ein Rollcontainer ist für den Transport vorgesehen, wenn etwa Nachschub benötigt wird oder Feldbetten vor Ort gelagert werden müssen.

Man wird das neue Fahrzeug zusammen mit dem HLF (wir berichteten bereits ausführlich) im kommenden Jahr im Rahmen des Feuerwehr-Sommerfestes den Bürgern offiziell präsentieren.

 

 




Dramatischer Einbruch bei Gewerbesteuer

Die fetten Jahre sind erstmal vorbei – das war der Tenor bei den Haushaltsberatungen der Stadt Wasserburg für das Jahr 2017. Doch damit  längst nicht genug. Gestern ließ Bürgermeister Michael Kölbl bei der Bürgerversammlung die Bombe platzen: Statt erwarteter zehn Millionen Euro an Einnahmen durch die Gewerbesteuer, werden es wohl nur fünf! Es klafft ein Loch im Haushalt der Stadt. „Das kann allerdings heuer noch durch Rücklagen aufgefangen werden. Zum Glück haben wir die letzten Jahre gut gewirtschaftet. Noch kann ich nachts einigermaßen ruhig schlafen“, so der Bürgermeister.

„Schlimmer darf es jetzt aber wirklich nicht mehr werden.“ Quasi über Nacht habe sich eine extrem schwierige Haushaltslage eingestellt. Weder bei den Haushaltsberatungen im Frühjahr (siehe Bericht unten), noch bei der Zwischenbilanz des Kämmerers zur Jahresmitte habe man eine solche Entwicklung absehen können. Erst seit letzter Woche lägen die Zahlen auf dem Tisch, die vor allem durch die betriebliche Umwälzungen bei Wasserburger Unternehmen zustande kämen. „Das ist die niedrigste Einnahme bei den Gewerbesteuern in den letzten 20 Jahren. Und das wird wohl nächstes Jahr noch nicht besser werden.“

Und wie bewältigt die Stadt den Einbruch bei der Steuer? Zehn Millionen liegen auf der hohen Kante, vier Millionen Schulden stehen dem gegenüber.  Das heißt: Sechs Millionen sind quasi auf dem Sparbuch, das nach 2017 wohl ziemlich geplündert sein dürfte. Kölbl: „Wir müssen beim nächsten Haushalt enorm sparen und genau hinschauen: Welche Investitionen tätigen wir überhaupt, welche Folgekosten entstehen?“ HC

 

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Haushalt: Zwischen Kritik und Zuversicht




Prädikat besonders wertvoll

Hände weg von Mississippi – so heißt ein neuer Kinder- und Jugendfilm ab dem kommenden Wochenende im Wasserburger Utopia. Regisseur Detlev Buck hat das junge Kino-Publikum für sich entdeckt. Der Film ist die Leinwand-Adaption des gleichnamigen Romans von Erfolgsautorin Cornelia Funke und zugleich sein erster Ausflug in das Genre des Kinder- und Jugendfilms. Mit einer illustren Besetzung und vielen bekannten Gesichtern drehte er eine ungezwungene, beschwingte und höchst humorvolle Abenteuergeschichte über ein mutiges Mädchen und dessen unvergessliche Sommerferien auf dem Land.  

Und darum geht’s:

Die zehnjährige Emma kann es kaum erwarten, in den Sommerferien wieder bei Großmutter Dolly auf dem Land zu sein. Dort angekommen stellt sie fest, dass Gansmann, der fiese Neffe des verstorbenen Klipperbusch, mit seinem Erbe ganz eigene Pläne hat. Für die Stute Mississippi bestellt er den Schlachter, aber Emma und Dolly kaufen das Pferd, um es zu retten. Doch schon kurze Zeit später will Gansmann Mississippi überraschenderweise zurück.

BRD

2007

FILMREIHE Kinder – und JugendKino

REGIE Detlev Buck

DARSTELLER Zoe Mannhardt, Katharina Thalbach, Christoph Maria Herbst, Hans Löw, Milan Peschel, Alexander Seidel

KAMERA Jana Marsik

MUSIK Natalia Dittrich

AB 0 JAHRE

LÄNGE 100 MIN.

Das Kino-Programm in Wasserburg an den nächsten Tagen:

Dienstag 07.11
16.30 UHR Die Reise der Pinguine 2
16.45 UHR Fack Ju Göhte 3
18.15 UHR Victoria & Abdul
19.45 UHR Fack Ju Göhte 3
20.30 UHR Sommerhäuser
Mittwoch 08.11
16.30 UHR Die Reise der Pinguine 2
16.45 UHR Fack Ju Göhte 3
18.30 UHR Schumanns Bargespräche
19.45 UHR Fack Ju Göhte 3
20.30 UHR Sommerhäuser
Donnerstag 09.11
16.30 UHR Die Reise der Pinguine 2
16.45 UHR Fack Ju Göhte 3
18.15 UHR Sommerhäuser
19.45 UHR Fack Ju Göhte 3
20.20 UHR Der Nobelpreisträger – El ciudadano ilustre




Kerzenlicht zum Gedenken

Zum Gedenken konnten die Angehörigen Kerzen auf den Altar stellen: Das Palliativteam der RoMed Klinik Wasserburg organisiert regelmäßig einen Gottesdienst für die Angehörigen der im Krankenhaus verstorbenen Patienten, um einen würdevollen Abschied zu ermöglichen. Zum ersten Mal wurde der Gottesdienst von Pastoralreferent Alfred Schott (unser Foto), dem neuen katholischen Klinik-Seelsorger, gemeinsam mit dem evangelischen Seelsorger Pfarrer Peter Peischl gehalten. 

Viele trugen zu der Trauerfeier bei. Eingeleitet wurde der Gottesdienst mit einem sehr gefühlvollen und harmonischen Musikstück mit Orgel und Querflöte.

Alexander Hainzinger, Oberarzt der Inneren Medizin und Leiter des Palliativteams, begrüßte die Anwesenden herzlich und betonte, dass die Verstorbenen in unseren Herzen und Gedanken weiterleben.

Gleich zu Beginn hatten die Angehörigen Gelegenheit, Kerzen an der Osterkerze zu entzünden und sie auf den Altar zu stellen. Sie spendeten den Angehörigen Trost und gaben ihnen Mut und Hoffnung auf den Weg.

Die Mitglieder des Palliativteams verlasen die Namen der Verstorbenen und schlossen sie in die Fürbitten mit ein. Musikalisch umrahmt wurde der Gedenkgottesdienst vom Kirchenchor aus Eiselfing unter der Leitung von Dr. Rupert Oberlinner und Michael Ross an der Querflöte.

Am Ende der Gedenkfeier konnten die Angehörigen als kleine Erinnerung Bänder mit den Namen ihrer Verstorbenen mitnehmen und im Anschluss waren sie alle zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch eingeladen.

Foto: RoMed Klinik




Messer-Attacke: Zwei Männer in Klinik

Zu einer Messer-Attacke kam es in der Nacht auf den heutigen Dienstag in einer der Asylbewerberheime bei Neudeck in der Gemeinde Babensham. Zwischen drei männlichen Bewohnern hatte es, so die Polizei am heutigen Vormittag, kurz vor Mitternacht einen Streit gegeben. Ersten Ermittlungen zufolge hielten dann zwei der Beteiligten zusammen und versuchten ihren Hausgenossen mit einem Messer zu verletzen.

Dabei wurden zwei der Asylbewerber verletzt und mussten mit leichteren Verletzungen ins Wasserburger Krankenhaus gebracht werden, sagt die Polizei.

Die Ursache des Streits ist bislang ungeklärt, die Polizei ermittelt. Über die Nationalitäten der Männer wurde von der Polizei nicht informiert.

 

 




Winterspaß – mit und ohne Schnee!

Die beliebten Winterangebote von Chiemsee-Alpenland-Tourismus sind wieder da mit tollen neuen Angeboten. In einem 55-seitigen Booklet finden die Leser dieses Jahr neben den begehrten Winterzauber-Angeboten auch die Christkindlmärkte und nützliche Informationen zum Wintersport in der Region sowie Möglichkeiten für Winter-Wellness.

Gerade eben war doch noch Sommer und schon steht der Winter in den Startlöchern. Für alle die ihn lieben, aber auch für alle die dem Sommer noch nachtrauern: Die „WinterZeit“ von Chiemsee-Alpenland Tourismus weckt selbst beim größten Wintermuffel die Vorfreude auf die kalte Jahreszeit mit und ohne Schnee! Von aktiven oder mystischen Erlebnissen bis zu Christkindlmärkten, in der Broschüre sind die vielfältigen Möglichkeiten vorgestellt.

Pulverschnee und Budenzauber

Die weiße Landschaft der Region kann beim Wintersport ausgiebig erkundet werden. Winter-Canyoning, Segway-Touren, Schneeschuhwanderungen und zahlreiche Langlauf- und Rodelstrecken sorgen dafür, dass die kalte Jahreszeit nicht langweilig wird. Außerdem ziehen die vier weitläufigen Skigebiete Skifahrer und Snowboardfahrer aus der warmen Stube raus auf die Piste. Nach einem erlebnisreichen Tag, laden von der stimmungsvollen Waldweihnacht bis zum besonderen Erlebnis auf der Fraueninsel mehr als 50 Christkindlmärkte ein den Abend stimmungsvoll bei einer Tasse Glühwein oder Kinderpunsch ausklingen zu lassen.

Winterzeit ist Wellnesszeit

Sei es in einer Therme, im Erlebnisbad oder in einer Sauna – um sich in der kalten Jahreszeit wieder aufzuwärmen, bietet die „WinterZeit“-Broschüre ausreichend Tipps um sich bei wohlig warmen Temperaturen wohlzufühlen. Entspannung und Wohlfühlcharakter bieten beispielsweise die Thermen- und Saunalandschaften in den Chiemgau Thermen in Bad Endorf und in der Therme Bad Aibling. Groß und Klein verbringen in den regionalen Freizeit- und Erlebnisbädern Badria, Innsola und Prienavera einen unvergesslichen Tag mit jeder Menge Wasserspaß für die Kleinen und ganz viel Erholung für die Großen.

Winterzauber – ganz besondere Erlebnis-Angebote

Nur einmal im Jahr gibt es die Möglichkeit, diese zauberhaften Angebote zu erleben. Die mystische Hexennacht im Moor, die magische Hüttenzauberei oder die düstere Gruselführung durch die Wasserburger Innenstadt haben sich bereits letztes Jahr großer Beliebtheit erfreut. Neu in dieser Saison ist dagegen der „Winterknödel Blues“, ein gemütlicher, bayerischer Kochkurs in Amerang inklusive Vier-Gänge-Menü. Am Simssee warten liebenswerte Alpakas auf Begleitung für einen tierischen Spaziergang am See.

Mit den Winterzauber-Aktivitäten werden selbst die trüben Tage zu unvergesslichen Erlebnissen, z.B. als Weihnachtsgeschenk, romantischer Ausflug oder als Familienunternehmung. Für Geschichteliebhaber ist zum Beispiel auch ein genüsslicher Abend im Weinhaus zum Santa das ideale Weihnachtsgeschenk, denn dort erzählt Maria Fortner aus dem Hause Papin über ihr Leben anno dazumal. Ob Urbayer oder Norddeutscher – auch das Jodeln kann jeder lernen, am besten auf der Käseralm nach einer ausgiebigen Winterwanderung. Zwölf zauberhafte Angebote sorgen für das pure Wintervergnügen – mit und ohne Schnee!

Die Broschüre kann beim Chiemsee-Alpenland Infocenter unter der Telefonnummer +49 (0)8051 96555-0 oder per Email unter info@chiemsee-alpenland.de kostenlos bestellt werden.




Pflege-Ausbildung: Das sind die Neuen

Das sind die Neuen im Pflege-Beruf: Insgesamt 55 Schülerinnen und Schüler hieß Schulleiterin Barbara Weis an den Berufsfachschulen im Namen der RoMed-Kliniken der Region herzlichst willkommen. Mit der dreijährigen Ausbildung zur/zum Gesundheits- und Krankenpfleger/-in und der einjährigen Ausbildung zur/zum Pflegefachhelfer/-in wurde begonnen. Die Stimmung ist zuversichtlich: „Gemeinsam schaffen wir das!“.

Ebenso begrüßten Geschäftsführer Peter Lenz, Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget und der medizinische Direktor Priv.-Doz. Dr. Christoph Knothe die „Neuen“.

Die Redner waren sich einig, welche verantwortungsvollen und schwierigen Berufe hier gewählt worden sind. Der Bedarf an professionellen und empathischen Pflegekräften sei riesengroß und eine breit angelegte, hoch qualifizierte Ausbildung in diesem Bereich daher unerlässlich.

Die Berufsfachschulen für Krankenpflege und Krankenpflegehilfe in Rosenheim haben den hervorragenden Ruf, den Schülerinnen und Schülern hohe fachliche Kompetenz und die notwendige Sensibilität bestens zu vermitteln.

Seit dem Wintersemester 2015 kooperiert die Berufsfachschule für Krankenpflege mit der Hochschule Rosenheim. Sie bietet durch eine zeitliche und inhaltliche Verzahnung von Studium und Ausbildung den dualen Studiengang Pflege an.

 

 

 




Vorsicht bei der Patientenverfügung

Im Rahmen der Vortragsreihe „Diagnose Krebs – was nun? Diagnose Krebs – was tun?“ informiert Dr. Michael Schnitzenbaumer (unser Foto), Ärztlicher Leiter der Schmerztagesklinik zum Thema Patientenverfügung. Experten raten zur Vorsicht beim Thema Patientenverfügung: Es sollten nicht vorschnell Internetvordrucke oder „formal-juristische“ Texte unterschrieben werden, denn entscheidend seien medizinische Inhalte und Situationsbeschreibungen.

Dazu sollte man spezielle fachkundige Unterstützung in Anspruch nehmen und nur auf Modelle zurückgreifen, die sich in der klinischen Praxis seit Jahrzehnten bewährt haben. Fundiertes Wissen und konkrete Hilfsangebote können hier helfen.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 8. November, von 14.30 bis 16 Uhr im RoMed Klinikum Rosenheim, Konferenzraum Haus 1/5. OG (Raum 502) in der Pettenkoferstraße 10 statt. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Weitere Informationen erteilt gerne die Abteilung für Psychoonkologie am RoMed Klinikum Rosenheim unter der Telefonnummer: 0 80 31 – 365 37 67 oder sind über die Homepage: www.romed-kliniken.de abrufbar.

 

 




Pokale für die Bestplatzierten

Ein Schachturnier für Kinder und Jugendliche des Jahrgangs 2002 und jünger findet am Mittwoch, 22. November, um 10 Uhr im Mehrgenerationenhaus am Willi-Ernst-Ring 27 in Wasserburg statt. Ende je nach Teilnehmeranzahl zwischen 15 und 16 Uhr. Kenntnis der Schachregeln ist notwendig, eine Brotzeit ist mitzunehmen, für Getränke ist gesorgt.

Es gibt Pokale für die drei Erstplatzierten und den besten Neueinsteiger und Preise für alle Teilnehmer. Anmeldung bei Herbert Huber unter Telefon 2107.




Absolventen mit hervorragenden Noten

Auch dieses Jahr war die Abschlussfeier an der Krankenpflege-Schule in Wasserburg, die mit musikalischen Einlagen von Jermabelle Westner und Kiki Seböck umrahmt wurde, eine runde Sache. Schulleiterin Brigitte Kanamüller-Eibl konnte Absolventen, zahlreiche Ehrengäste und Familien herzlich willkommen heißen.

Andrea Rosner, stellvertretende Landrätin und stellvertretende Pflegedirektorin, zog den Hut vor den Schülerinnen und Schülern und gratulierte ihnen zusammen mit Stadträtin Elisabeth Fischer und Personaldirektor Hans Daxlberger zu ihren hervorragenden Abschlüssen. Zum Erlernen dieses anspruchsvollen und verantwortungsvollen Berufes müsse man fleißig und ausdauernd sein und dürfe sich nicht entmutigen lassen. Aber nur das „fachliche Handwerkszeug“ allein reiche nicht aus, besonders wichtig seien persönliche Zuwendung, Empathie und Menschlichkeit.

„Das Fundament und die Basis für Ihre berufliche Zukunft sind geschaffen. Nun bleiben Sie am Ball und hören Sie nicht auf zu lernen“, war der übereinstimmende Appell aller Gratulanten an die neu ausgebildeten Pflegekräfte. Zu Zeiten eines Fachkräftemangels könnten die Absolventen sicher sein, dass sie gebraucht werden. Dies wird auch durch den demographischen Wandel untermauert, denn in 20 Jahren wird es hier in der Region mehr ältere als jüngere Menschen geben.

Schulleiterin Brigitte Kanamüller-Eibl freute sich mit ihrem Team an diesem Abend besonders und betonte: „Heute ist ein außergewöhnlicher Tag. Sie haben sich auf das große Ziel hin fokussiert. Wir sind stolz auf Sie alle“ Von den 25 Absolventen haben drei mit einer eins vor dem Komma bestanden und zwei ehemalige Schüler werden sogar für den Staatspreis nominiert. 15 der frisch Examinierten verbleiben im RoMed-Klinikverbund.

Nach der feierlichen Zeugnisübergabe bedankten die Klassensprecherinnen Lara Oberland und Jenny Kercher bei der Schulleitung und ihrer Klassenleiterin Eva Tauschek.

Einen schönen Ausklang nach der Verteilung der Examenszeugnisse fand die Entlassungsfeier bei angeregten Gesprächen zwischen Lehrern, Absolventen, Familienangehörigen und Ehrengästen.

Foto: Mit den Absolventen freuten sich (von links) Elisabeth Fischer, Stadträtin Wasserburg, Personaldirektor der RoMed-Kliniken Hans Daxlberger, stellvertretende Landrätin und stellvertretende Pflegedirektorin der RoMed-Kliniken, Andrea Rosner, Schulleiterin Brigitte Kanamüller-Eibl sowie stellvertretender Schulleiterin Karin Wünsch (rechts).




Maier und Schatz verteidigen ihre Titel

Die Vereinsmeister der Stockschützen des SV Albaching im Zielwettbewerb, Helmut Maier und Marianne Schatz, verteidigten souverän ihre Titel. Mit gehörigem Abstand gaben sie ihre Konkurrenten das Nachsehen. 277 Punkte reichten Abteilungsleiter Maier locker zum Sieg. Auf den weiteren „Stockerlplätzen“ folgten Franz Schwimmer und Wilhelm Oberland mit jeweils 253 Punkten. Bei den Damen war alles wie in den letzten Jahren. Marianne Schatz, die Abonnementsiegerin, holte sich  wieder den Titel mit 237 Punkten und verwies Gertraud Freundl und Angela Maier, die beide 141 Punkte erzielten, klar auf die Plätze zwei und drei. Insgesamt beteiligten sich 21 Schützinnen und Schützen an der Vereinsmeisterschaft.

Gleichzeitig wurde in diesem Jahr wieder das sogenannte „Bandlschiessen“ mit einer Rekordbeteiligung von 31 Teilnehmern durchgeführt. Bei diesem Wettbewerb geht es zunächst darum beim „Bandl-Gestell“ mit dem Stock eine hohe Zahl, möglichst eine „Zwölf“, anzuschlagen und mit dem gleichen Schuss, am besten bei der „Zehn“, mit dem Stock in den Zielringen stehen zu bleiben. Man kann also mit einem Schuss maximal 22 Punkte, bei den zehn zu absolvierenden Schüssen 220 Punkte erreichen. Als Schütze mit der besten Treffsicherheit und dem meisten Gefühl erwies sich Franz Schwimmer mit 194 Punkten und löste damit die Bandlkönigin Marianne Schatz ab. Auf den weiteren Plätzen folgten Peter Nerbl und Josef Voglsammer mit jeweils 187  Punkten.

Foto oben: Gruppenfoto mit den Stockerl-Plazierten im Zielwettbewerb und dem Bandlschiessen.

 

Der alte und neuen Vereinsmeister Helmut Maier (Mitte) mit dem Zweitplazierten Franz Schwimmer (links) und dem Drittplazierten Wilhelm Oberland (rechts).

 

Die Damen-Vereinsmeisterin Marianne Schatz (Mitte) mit den Plazierten Gertraud Freundl (links) und Angela Maier (rechts).

 

 

Die Sieger des Bandlwettbewerbs mit dem Bandlkönig Franz Schwimmer (Bildmitte), daneben die Plazierten Peter Nerbl (links) und Josef Voglsammer (rechts).

 

 

 




Erster Auswärtssieg für den TSV

Die Basketballerinnen des TSV Wasserburg haben in der Zweiten Liga Süd endlich ihren ersten Auswärtssieg der Saison eingefahren. Gegen die Sharks aus Würzburg überzeugten die TSV Damen mit 63:55 und gingen am Ende als Sieger vom Feld. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben genau das gemacht, was wir uns vorgenommen haben“, so der überglückliche Trainer Nikolai Gospodinov.

Nach dem letzten Spieltag stehen die Damen vom Inn jetzt auf dem sechsten Tabellenplatz, mit drei Siegen und zwei Niederlagen.

Die Damen vom Inn starteten nervös in die Partie gegen Würzburg, fanden aber immer besser ins Spiel und hatten auch gegen die aggressive Verteidigung der Sharks immer wieder eine Antwort. Mit einer Drei-Punkte Führung ging es für die TSV-Damen in die Halbzeitpause. „In den ersten 20 Minuten haben wir zu viele Offensivrebounds zugelassen und hatten selbst jede Menge Ballverluste“, so die kritische Einschätzung des Trainers.

Nach der Halbzeit erwischten die Damen vom Inn dann den besseren Start und entschieden das dritte Viertel mit 16:22 für sich. Besonders Sophie Perner und die US-Amerikanerin Elizabeth Wood halfen ihrer Mannschaft immer wieder, die Führung weiter auszubauen.

Zwar wurde es in den letzten zehn Minuten noch mal eng, die Wasserburgerinnen ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und gingen am Ende als verdienter Sieger vom Feld.

Für Wasserburg spielten: Huber (4 Punkte), Luthardt, Lutz, Perner (19 Punkte), Pöcksteiner (10 Punkte), Heise (12 Punkte, 10 Rebounds), Stemmer, Wood (18 Punkte, 9 Rebounds). 




Von Ratingen an den Inn

Vor kurzen hat Christof Maaßen die kaufmännische Leitung der RoMed-Klinik Wasserburg übernommen. Maaßen wurde 1971 in Ratingen geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften war er in verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens in leitender Position tätig: im Kinderhospiz Balthasar der Franziskanerinnen zu Olpe, in den Kliniken Landsberg und Fürth sowie der St. Lukas Klinik in Solingen.

Außerdem war er Geschäftsbereichsleiter bei der Bayerischen Krankenhausgesellschaft in München, dem Interessenverband der bayerischen Kliniken.

Seine praktischen Erfahrungen ergänzte er mit einer selbständigen Beratertätigkeit für verschiedene Auftraggeber, ebenfalls im Bereich des Gesundheitswesens.

„Mein Empfang hier war sehr herzlich und ich freue mich auf meine neuen Aufgaben“, so Maaßen. Auch Geschäftsführer Peter Lenz ist sehr zufrieden und betonte: „Wir sind froh, einen so erfahrenen Kollegen gewonnen zu haben und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit.“




Guten Morgen, Wasserburg!

„Come on, Barbie, let’s go party!“ Ohrwurm? Gerngeschehen! Heute vor genau 20 Jahren hat „Aqua“ mit diesem Lied die deutschen Charts gestürmt und auch, wenn ich da noch ein ganz kleiner Junge war, sing ich jedes Mal lauthals mit, wenn’s irgendwo läuft, so zum Beispiel am Samstag im Fit& Fun. Ah ah ah yeah …