Oberbayern in Niederbayern – ja, scho a Gaudi!

bSchee war er – der Vereinsausflug des Edlinger Kirtavereins. Das angesteuerte Ziel: Bodenmais in Niederbayern! Sehr früh ging’s mit dem vollbesetzten Bus los und nach einem bayerischen Weißwurst-Frühstück an einem Rastplatz kam die fröhliche Gruppe – viele waren fesch in Tracht gekleidet – pünktlich an. Ja genau, in einer Schnapsbrennerei! Und zwar nicht in irgendeiner, sondern in der Gläsernen Destille des traditionsreichen Familienbetriebs Penninger. Da warteten nicht nur eine Führung mit Film und Museum, es gab schee frisch am Vormittag eine Schnapsprobe mit Bär- und Blutwurz …

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Richteten früh am Morgen für alle a guade Weißwurst- und Wiener-Brotzeit her: Manfred Rosenauer (3. von links) und Werner Gottwald (links) von der Edlinger Kirtavereins-Vorstandschaft.

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Das größte Weißbierglas der Welt – 65 Liter fassend – gab’s in den Kristallwelten zu bestaunen …

Entsprechend gut gelaunt ging die Reise weiter zur Glasbläserei Joska, einer glitzernden Kristall-Erlebniswelt.

55 Nach einem gemeinsamen Mittagessen dort sorgte das nächste Highlight der Reise für beste Stimmung: Kirtavereins-Vorstand Martin Bacher persönlich versuchte sich – zur Begeisterung aller – als guter Glasbläser (Foto unten). Im Rahmen einer Führung konnten alle dann Interessantes erfahren über die Glasherstellung und die Veredelung von Glas. Man schaute einem Glaskünstler bei der Arbeit zu und hörte viel über die Jahrhunderte alte Tradition des Glasblasens im Bayerischen Wald.

Dann war Dolce Vita angesagt – nach dem Einchecken im gleichnamigen Hotel. Einige nahmen sich Zeit für eigene Erkundungen der schönen niederbayerischen Region, andere entspannten im Schwimmbad und der Rest der Reisegruppe ließ es sich in der Sonne auf der Hotel-Terrasse bei einem frisch zubereiteten „Franz-Josef“ gutgehen, ein neues In-Getränk im niederbayerischen Land – bestehend aus Blutwurz, Zironensaft und Schweppes-Spezial.

In der Spezialitäten-Brauerei im Gasthaus Eck wartete schließlich ein gemeinsames Abendessen. Und in der schönen Stubn sorgten der 1. Vorstand Martin Bacher (Gitarre), Hans Hanslmaier (steirische Harmonika) und Georg Haneberg (Tenorhorn) für traditionelle, bayerische Musik.

Bevor dann eine gemütliche Runde die Hotel-Bar umlagerte, so manche Überraschung erlebte und den ersten Tag spät in der Nacht – fröhlich singend und tanzend – ausklingen ließ.

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Tag zwei

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Des is ja scho a Service … a kostenloser Schnaps bei da Zugfahrt, charmant niederbayerisch serviert!

Nach dem Frühstück freuten sich schon alle sehr auf eine Fahrt quer durchs Regenthal – ohne selbigen, sondern mit Sonne und – Sie ahnen es – einer Schnapsverköstigung. Und zwar das Ganze als Fahrt in einer historischen Wanderbahn – von Gotteszell nach Schnitzmühle ging die Reise.

Nach einem erneuten gemeinsamen Essen vom Allerfeinsten wartete das letzte Highlight in Niederbayern auf den oberbayerischen Kirtaverein aus Edling: Der weit bekannte Waldwipfelweg in 30 Metern Höhe mit so manchen Phänomenen – vor allem einem Haus, das auf dem Kopf steht. Lag’s am Blutwurz oder am Bärwurz oder an den schiefen Ebenen in diesem Haus – so manch einem jedenfalls wurde dann doch a weng schummrig im Kopf. Lustig auf jeden Fall, die Fotos, die man dort machen konnte.

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Anschließend die Heimfahrt – wos soi ma sogn, nomoi sehr kurzweilig. Und der Vorstandschaft mit Martin Bacher als Hauptorganisator galt der besondere Dank aller Teilnehmer des Kirtavereins-Ausflugs 2015. Schee war’s!

Text/Fotos: Renate Drax

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Pfaffings Halle sportlich schon eingeweiht

1Das gibt’s auch nicht alle Tage, dass das Planungsteam der Architekten höchstpersönlich bei der Premiere einer neuen Turnhalle in einem Turnier mitkämpft. Eik Kammerl (schwarzes Dress im Hintergrund), Jörg Pottrick und Tobi Rieder von „Kammerl und Kollegen“ in Pfaffing ließen sich nicht zweimal bitten und traten mit Unterstützung der Frauen-Power im Team – unser Foto von links Anne, Regina und Alex – gerne hochmotiviert ans Netz. Und das noch bevor am kommenden Freitag die große, offizielle Einweihung mit Schlüsselübergabe stattfinden wird (wir berichteten). Insgesamt zwölf Mannschaften nahmen an diesem ersten Kräftemessen in dem neuen Vier-Millionen-Projekt der Gemeinde teil – und hatten große Freude am Sport in schönstem Ambiente …

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Vor allem der neue schwarze Boden der Halle ist eine Besonderheit in der Region.

Endlich konnte in Pfaffing mal ein Volleyball-Turnier über die Bühne gehen – mit zwei Spielflächen nebeneinander. Gekämpft wurde in zwei Gruppen ‚Jeder gegen Jeden‘ mit den nachfolgenden Platzierungs-Spielen.

Der SV Forsting-Pfaffing hatte zu diesem Freizeitvolleyball-Turnier eingeladen. Und die Lokalmatadoren mit der Mannschaft „Weiß wurscht is“ um Alex Spötzl und Moni Perzl holten sich den Sieg. Der Erlös der Veranstaltung kommt der neuen Halle zugute.

Fotos: Renate Drax

 




Aus Verzweiflung wird Widerstand

filmFlowers of Freedom. So heißt ein Film von Miriam Leuze, eine in der Nähe von Stuttgart geborene Filmemacherin, der in Kürze in Marias Kino in Bad Endorf zu sehen ist. Täglich donnern durch das kirgisische Dorf Barskoon riesige Lkw mit einer tödlichen Fracht: Zyanid, eine hochgiftige Chemikalie, mit deren Hilfe in der nahe gelegenen Kumtor-Mine Gold abgebaut wird. 1998 stürzt ein mit Zyanid beladener Laster in den Fluss des Dorfes, Menschen sterben und Hunderte von Dorfbewohnern erkranken. Sieben Jahre später – in denen die kirgisische Regierung nichts unternommen hat – beginnen mutige Frauen ihren Kampf für die Rechte der Opfer …

Erkingül und ihre Mitstreiterinnen gründen eine kleine Umweltorganisation, blockieren die Zufahrt zur Mine und schaffen es schließlich, 3,7 Millionen US-Dollar Entschädigung von der kirgisisch-kanadischen Goldmine zu erstreiten.
Als im Frühjahr 2010 eine Revolution die Regierung von Präsident Bakijew stürzt, sind die Frauen ganz vorne mit dabei. Erkingül gelingt nach den ersten demokratischen Wahlen der Sprung ins Parlament, und sie führt ihren Kampf gegen die Goldmine als Politikerin weiter.

Originaltitel: Flowers of Freedom
Regie: Mirjam Leuze
Drehbuch: Mirjam Leuze
Kamera: Mirjam Leuze
Schnitt: Sandra Brandl, Mirjam Leuze

Genre: Dokumentation, Biografie
Land: Deutschland 2014
Laufzeit: ca. 95 min.

Das Kino-Programm in Wasserburg an den nächsten Tagen

Dienstag 20.10
18.00 UHRAuf der Suche nach dem alten Tibet – Eine Reise zu Buddhas Erben
18.15 UHRA Royal Night Out
20.00 UHREverest
20.15 UHR45 Years
Mittwoch 21.10
18.00 UHRSpecial Night: Zurück in die Zukunft (1-3)
18.15 UHR45 Years
20.15 UHRA Royal Night – Ein königliches Vergnügen
Donnerstag 22.10
18.00 UHRDer Staat gegen Fritz Bauer
18.15 UHRAuf der Suche nach dem alten Tibet – Eine Reise zu Buddhas Erben
20.15 UHREr ist wieder da
20.30 UHRThe Program – Um jedenPreis




Und wieder ist der Verkehr das Thema

Stadtverkehr im RegenMit den nächsten Wasserburger Heimatnachrichten vom 23. Oktober wird an alle Haushalte in Wasserburg ein Fragebogen zum Thema Verkehr verteilt. Hintergrund ist ein sogenanntes „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“ das im Auftrag der Stadt Wasserburg in den kommenden Monaten erarbeitet wird. Das Thema Verkehr spielt dabei eine wichtige Rolle.

Über den Fragebogen soll ermittelt werden, welche Wege und Fahrten die Bürgerinnen und Bürger Wasserburgs an einem bestimmten Stichtag zurückgelegt haben und welche Verkehrsmittel dabei genutzt wurden. Als Stichtag wurde Dienstag, 27. Oktober, gewählt. Zusätzlich können die wesentlichen Verkehrsprobleme aus Sicht der Bevölkerung sowie Verbesserungsvorschläge genannt werden. Aus der gesamten Datenbasis sollen Maßnahmen entwickelt werden, wie der Verkehr in Wasserburg besser abgewickelt werden kann und wie ggf. Entlastungen erzielt werden können.

Einem Kuvert mit dem Fragebogen liegt ein auch Anschreiben bei, in dem alle wichtigen Punkte erläutert sind. Die Stadt Wasserburg hofft, dass möglichst viele Wasserburgerinnen und Wasserburger den Fragebogen ausfüllen und die Aktion damit unterstützen.




Steigender Beratungsbedarf

Aktion Beratungsgespraech 6Im kommenden Jahr wird die Rosenheimer Aktion für das Leben ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Von seiner Bedeutung hat der Verein in dieser Zeit nichts eingebüßt, ganz im Gegenteil, der Bedarf an Beratungen steigt stetig an. Es sind vor allem Alleinerziehende, die Hilfe bei der Aktion suchen, sagte Vereinsvorsitzender Alfred Trageser auf der Jahreshauptversammlung in Rohrdorf.

In den ersten neun Monaten führten die beiden Geschäftsführerinnen Brigitte Plank und Manuela Damköhler 613 Beratungsgespräche, zum Vergleich, im gesamten Vorjahr waren es 631. Die zu besprechenden Themen sind so vielfältig wie das Leben selbst. Weil viele Väter keinen Unterhalt für ihre Kinder zahlen, geht es auch immer wieder um finanzielle Hilfen, um beispielsweise Brillen, das Mittagessen in der Schule oder die Rechnung beim Stromanbieter zu bezahlen. In den meisten Fällen wird Geld in Form von Darlehen gegeben. Die hilfesuchenden Frauen und Männer zahlen es konstant in sehr kleinen Beiträgen zurück. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, wurde die wöchentliche Arbeitszeit von Manuela Damköhler um acht Stunden erhöht.

Zu einer festen Institution ist das Patenprojekt „Jugend in Arbeit“ geworden. Fast 200 Ehrenamtliche beteiligen sich inzwischen in 14 Patengruppen im gesamten Landkreis daran. In diesem Jahr entstanden neue Patengruppen in Kiefersfelden und Wasserburg. Aktuell haben sich 178 Jugendliche auf eine Patenschaft mit einem vorher unbekannten Erwachsenen eingelassen. Um die ehrenamtlichen Paten auf ihre Aufgabe vorzubereiten bietet die Junge Arbeit Rosenheim verschiedene Kurse an zu Themen wie Kommunikation ohne Worte oder Lese- und Rechtschreibschwäche.

 

Im Anschluss an den offiziellen Teil hielt Dekanin Hanna Wirth einen Vortrag zu dem Thema „Die Familie aus evangelischer Sicht“. Wirth, selbst vierfache Mutter, schwärmte von einer wunderbaren Aufgabe. Sie möchte die Zeit nicht missen, Kinder im Arm halten zu dürfen und mitwirken zu dürfen, sie ins Leben zu führen. Sie fügte den Hinweis an, dass dies auch eine schwere Aufgabe ist, Kinder sind nicht nur ein Grund für Freude. Wirth bedauerte, dass heute überwiegend von der Schwere der Aufgabe gesprochen wird.

 

Sie forderte ein Umdenken, die positiven Seiten müssen in den Vordergrund gestellt werden. Zudem braucht es die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine Geburt führt immer wieder zu einem Karriereknick, es kann nicht sein, dass man sich zwischen Beruf und Familie entscheiden muss.

 

Klärungsbedarf sieht die Kirchenfrau auch bezüglich der wirtschaftlichen Frage. Statistisch gesehen kostet ein Kind rund 550 Euro monatlich. Bis zum 18. Lebensjahr sind das gut 100.000 Euro. Jedes fünfte Kind lebt in einer Familie mit Armutsrisiko. Rund 40 Prozent der Alleinerziehenden leben von Hartz IV. Eine Familie zu gründen stellt sich als Risiko dar, das ist absurd, sagte Hanna Wirth. Die Gesellschaft muss einen Gemeinschaftssinn entwickeln, die Schwächsten müssen das höchste Augenmerk haben, da haben wir Luft nach oben. Grundsätzlich zeigte sich die Dekanin überzeugt davon, dass genug Geld in unserem Land vorhanden ist. Ihr Lösungsvorschlag lautete: Wir werden teilen müssen.

 

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung kündigte Vereinsvorsitzender Trageser für das 30-jährige Bestehen im kommenden Jahr ein großes Fest an.

 

 

Foto: Mit einem Kurzfilm geht die Rosenheimer Aktion für das Leben neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit. Der von Filmemacher Gerd Ziehr produzierte Streifen zeigt unter anderem ein typisches Beratungsgespräch der Geschäftsführerinnen Manuela Damköhler und Brigitte Plank (links und Mitte) mit einer alleinerziehenden Mutter. Diese Rolle übernahm die Schauspielerin Irmi Stocker, die von ihren beiden Töchtern Anne und Lotta begleitet wurde. Der Kurzfilm ist zunächst nur auf Veranstaltungen zu sehen, später soll er ins Internet gestellt werden.




Tatort Gaststätte: „Luxus-Dieb“ unterwegs

Silhouette of hooded man or hooliganEntweder mag der Dieb keine Jeans – oder er braucht einfach dringend einen Anzug. Jedenfalls hatten es der oder die Täter am Wochenende in einer Gaststätte in Stephanskirchen auf feinen Zwirn abgesehen. Dort wurden aus dem Wohnbereich mehrere Bekleidungsstücke gestohlen. Die Tat ereignete sich während des normalen Gaststättenbetriebes …

Der er oder die bisher noch unbekannten Diebe gelangten über den Bereich der Gaststätte in den dahinterliegenden Wohnbereich und entwendeten dort zwei schwarze Anzüge sowie einen schwarzen Smoking. Ebenso wurde eine auffällig rote Geldbörse gestohlen. Das Diebesgut wurde über den Seitenausgang fortgeschafft.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.




Bilanz beim Wirtschaftsförderungsverband

imageDer Wirtschaftsförderungsverband Wasserburg (WFV) hält seine ordentliche Mitgliederversammlung am Montag, 26. Oktober, um 19 Uhr in der Wasserburger Backstube ab. Auf dem Programm stehen die Berichte des Vorstands und der Aktionsleiter (Christkindlmarkt, Frühlingsfest, Musikalischer Samstag, Märkte, Weihnachtsbeleuchtung, Marketing). Außerdem stehen heuer Neuwahlen auf dem Programm.




Gegen Bamberg klarer Favorit

Sten-1Munter geht es weiter für die Wasserburger Basketball-Damen, schon am Mittwoch um 20 Uhr steht das nächste Spiel auf dem Programm: Zur zweiten Runde des DBBL-Pokals tritt der Titelverteidiger beim Zweitligisten DJK Brose Bamberg an. Nachdem beide Teams mit einem Freilos in den Wettbewerb gestartet sind, geht es in der Halle der Graf-Stauffenberg-Schule (Kloster-Langheim-Straße 11) um den Einzug ins Achtelfinale.


„Natürlich sind wir Top-Favorit, das kann wirklich niemand bestreiten“, so Georg Eichler vor der Partie gegen den Tabellenzweiten in der 2. Liga Süd. Auch wenn Tiina Sten (Foto) nach einem Grippe-Rückfall wohl zuhause bleiben wird und Svenja Brunckhorst und Katerina Hindrakova noch angeschlagen sind, hofft Wasserburgs Head-Coach auf eine Wiederholung der Leistung vom Sonntag: „Das war wirklich vor allem auch in der Verteidigung schon sehr gut.“ Beim bayerischen Derby am 5. Spieltag der 1. Planet Cards Bundesliga hatten sich die Innstädterinnen gegen Nördlingen nicht nur den fünften Sieg im fünften Spiel geholt, sondern beim 101:53 besonders eindrucksvoll die Vorgaben ihrer Coaches umgesetzt.

Die oberfränkischen Gastgeber, die in der vergangenen Saison den Vizemeistertitel in der Südgruppe der 2. Liga geholt hatten, mischen auch dieses Jahr wieder vorne mit. Lediglich gegen Bad Aibling musste das Team von Coach Ulf Schabacker bisher eine Niederlage hinnehmen. Bamberger Topscorer sind das baltische Duo Liisi Sokman und Ieva Jansone mit 13,0 bzw. 11,0 Punkten im Schnitt, gefolgt von den in Wasserburg bestens bekannten Dani Vogel (7,5) und Tanja Lehnert (7,0), die beide vor der Saison vom Inn nach Bamberg gewechselt waren.




Ein Pfaffinger „overtuned“ – Polizei stoppt Reise

Innenminister Herrmann stellt neue Sicherheitsausstattung der Polizei und neue Absicherungseinrichtungen der Autobahnmeisterei vor Foto: 10nach8 / Grundmann 23.07.2008Pfaffing/Zainach – Eigentlich ist er „nur“ zu schnell gefahren. Die gemessenen 102 km/h bei erlaubten 80 km/h auf der B15 bei Zainach nahe Rott waren für einen 30-jährigen Pfaffinger aber nur der Anfang – und zugleich das Ende der Reise. Das meldet die Polizei heute am Dienstagnachmittag. Bei der Kontrolle des Autos durch eine Streife der Wasserburger Polizei war das fehlende, vordere Kennzeichen am Pkw aufgefallen. Dieses fand sich unleserlich hinter der Windschutzscheibe wieder – im Gegensatz zum geforderten Fahrzeugschein. Daraufhin kontrollierten die Beamten genauer …

Das Fahrwerk fiel ihnen auf, das verdächtig tief eingestellt zu sein schien, aber natürlich „…alles eingetragen…“ sei, so der Fahrer. Ob der Fahrzeugschein nun absichtlich vermisst wurde, liegt im Auge des Betrachters, meinten die Polizisten und stellten schnell nach einer Online-Recherche im Zulassungsregister fest: Das Fahrwerk war nicht jenes, das dort eingetragen war.

So wurde die Liste stetig länger: hinzu kamen mit Tönungsfolien beklebte Seitenscheiben (im Bereich von Fahrer und Beifahrer verboten) und dann war da noch die Lautstärke des Fahrzeugs. Des Rätsels Lösung fand sich schließlich auf der Hebebühne. Die Polizei heute: Ein manipulierter Klappenauspuff, dessen Schließfunktion umgangen worden war und somit ständig für ein wirkungsvolles, akustisches „Aha!“-Erlebnis für seine Umgebung gesorgt habe.

Letztlich war die Summe der festgestellten Mängel derart gravierend, dass neben einem Sachverständigen für ein technisches Gutachten auch die Zulassungsstelle „ins Boot geholt“ wurde – das Ende für die Zulassungs-Plaketten. Nach Hause ging es schließlich nur auf einem Anhänger.

Die Polizei:

‚Tuning kann eine tolle Sache sein – ein schön hergerichtetes Auto ist immer ein toller „Hingucker“. Und wenn sich Liebhaber und Tuningfreunde um ihre „Schätzchen“ kümmern, sind diese im Gegensatz zu so mancher Rostlaube mit Sicherheit technisch in einem besseren Zustand.

In diesem Fall allerdings war dies leider nicht so.‘

 

 




Eine „Flucht“ im umgekehrten Fall …

BlaulichtUnd die nächste Unfallflucht“ gestern gegen 17:40 Uhr – nur diesmal im umgekehrten Fall: Laut Zeugenangaben wurde ein auf dem Pendlerparkplatz am Bahnhof in Reitmehring abgestellter, schwarzer VW Golf von einem anderen Pkw angefahren und beschädigt. Der angefahrene Golf, von dem das Kennzeichen nicht bekannt ist, wurde vermutlich an der vorderen Stoßstange beschädigt. Der Besitzer des VW-Golfs wird gebeten, sich mit der Polizei Wasserburg unter der Telefonnummer 08071/9177-0 in Verbindung zu setzen. Die Personalien des Unfall-Verursachers sind der Polizei nämlich bekannt.




„Parkrempler“ mit Unfallflucht in Wasserburg

EinsatzwagenGestern gegen 10.15 Uhr parkte ein Mann aus Rechtmehring seinen grauen Caddy vor der Gaststätte Palmano in der Wasserburger Altstadt. Als er gegen 11.50 Uhr wieder zu seinem Fahrzeug zurückkam, stellte er mehrere Kratzer und eine Delle an der Fahrertür fest. Besonders ärgerlich: Das Fahrzeug wurde erst letzte Woche von zwei Fremdunfallschäden befreit. Die Polizei  Wasserburg bittet um sachdienliche Hinweise, auch bei jeder anderen Polizeidienststelle.




Ampel an Baustelle beschädigt

Innenminister Herrmann stellt neue Sicherheitsausstattung der Polizei und neue Absicherungseinrichtungen der Autobahnmeisterei vor Foto: 10nach8 / Grundmann 23.07.2008Im Rahmen der allgemeinen Breitbandverkabelung wird die Bankette der Kreisstraße RO 35 bei Evenhausen aufgegraben. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr während der Arbeiten. In der Zeit von Samstag, 18 Uhr bis zum Sonntag, 18 Uhr, wurdeam Wochenende die mobile Ampel beschädigt und die Energieeinspeisung – zwei Batterien – entwendet. Das meldet die Polizei Wasserburg heute am Dienstagnachmittag. Es wird um Hinweise gebeten.




Die Menschen hinter den Produkten (6)

IMG_2099Mal schnell im Internet etwas bestellen, dann feststellen, dass es nicht passt oder gefällt, anschließend die ganze Rücksendeprozedur über sich ergehen lassen. Das kann einem bei persönlicher Beratung in Wasserburgs Geschäften wie dem Innkaufhaus nicht passieren. Dort stehen Menschen und keine Maschinen hinter den Produkten. Und diese Menschen stellen wir in einer Serie vor. Heute, Teil 6: Maria Haas aus der Schreibwarenabteilung.

Vergangene Woche ging die neue Schreibwaren-Messe in Nürnberg, die „Insights X“ über die Bühne. Mit dabei: Das Wasserburger Innkaufhaus. „Wir wussten nicht was uns erwartet, es war aber einfach super. Alle Aussteller waren zufrieden und wir natürlich vom Angebot auch. Wir sind uns sicher, dass wir jetzt bestens informiert sind und nur die aktuellsten Produkte an unsere Kunden weitergeben“, so Innkaufhaus-Geschäftsführerin Moana Bolfeta.

Für die Schreibwaren im Innkaufhaus ist übrigens Maria Haas (Foto) zuständig, die jetzt nach ihrer Babypause wieder in die Schreibwaren-Abteil zurückgekommen ist und wieder die Abteilungsleitung übernommen hat. „Ich freue mich sehr darüber, wieder im Kreise meiner Kollegen im Innkaufhaus zu sein.“




Wasserburger Block zieht Bilanz

blockDie Jahreshauptversammlung der Freien Wähler – Wasserburger Block findet am Montag, 2. November, um 19.30 Uhr  im Gasthof Huberwirt am Kellerberg statt. Die Tagesordnung umfasst unter anderem die Berichte der Vorstandschaft, eine geplante Anpassung der Mitgliedsbeiträge und Berichte aus dem Stadtrat. Wünsche und Anträge können der Vorsitzenden vorab gemeldet werden.




Riesengaudi beim Hutschn am Kirtamontag

kirtahutschWie schön, wenn Traditionen aufrecht erhalten werden – ein besonderes Beispiel aus dem Altlandkreis kommt heute dazu aus Edling vom gestrigen Kirtamontag: Auf Einladung von Bartholomäus Kastenmüller waren die F-Junioren-Fußballer in der Tenne auf dem Schächinger Hof beim traditionellen Kirtahutschn. Und einige der 23 Fußballer saßen tatsächlich zum allerersten Mal auf einer Kirtahutschn und hatten dabei sichtlich viel Spaß. Auf der langen Leiter hatten genau alle Platz und so ging es dann auch hoch hinaus.

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Zwischendurch gab es eine von Bartholomäus Kastenmüller spendierte Brotzeit, um sich für die nächste „Hutschnfahrt“ und für das „Sackhüpfen“ zu stärken. Alle haben die Idee von Letzterem erfreut aufgenommen und sind sofort losgestartet in den alten „Müller-Jute-Säcken“ …

Zum Abschluss bedankten sich die Kinder mit Ihrem Trainerteam bei Bartholomäus Kastenmüller und Maria Göschl sehr herzlich für die Einladung und die Bewirtung und verließen gut gelaunt wieder den Kastenmüller-Hof in Schäching.

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Wie bitter: Haag in Einzelteile zerlegt!

0Oh je, wohin geht der Weg? Ausgerechnet Pittenhart, das genauso viele Niederlagen bislang hatte in der Fußball-A-Klasse wie Haag – ausgerechnet die zerlegen das junge Schweiger-Team in der zweiten Halbzeit in Einzelteile! Dabei hatte es in der 40. Minute noch 1:1 geheißen! Durch Florian Stöcklhuber waren die Gäste in Führung gegangen. In der 11. Minute hatte Florian Neubauer diesen auf Höhe des Strafraumes freistehend bedient. Nach gut 20 Minuten kommt Haag etwas auf und hat eine gute Gelegenheit durch einen Drehschuss von Adrian Cantea (25.) aus 16 Metern Mittelstürmerposition, aber Gäste-Goalie Josef Reithmeier ist zur Stelle …

Nach gut einer halben Stunde ahnen die Haager Fans schon nichts Gutes, als Hacker aus 14 Meter mittig freistehend den rechten Pfosten trifft. Doch plötzlich der Ausgleich. Eine Freistoßflanke – getreten durch Mario Millgrammer von rechts – segelt an einigen Spielern vorbei und landet bei dem freistehenden Cantea, der sich die Chance nicht entgehen lässt und auf 1:1 stellt.

Als keiner mehr damit rechnet, doch noch das 2:1 für Pittenhart vor der Pause – nämlich in deren Nachspielzeit. Nach einem überflüssigen Foul auf halb links schießt Hacker aus 20 Metern auf das linke Eck. Käfferlein kann parieren, seine Vorderleute bekommen den Ball aber nicht weg und Pittenharts Top-Mann Philipp Linner (46.+1) schlägt zum ersten Mal zu …

Anfang der zweiten Halbzeit spielt Pittenhart sofort weiter auf Erfolgskurs. Markus Winkler vergibt in der 49. Minute sogar einen Strafstoß – nach Foul an Stöckelhuber. Er schießt den Ball weit über das Tor.

Vier Minuten später trifft Linner nach einem Alleingang von halb links das rechte Lattenkreuz. Zwei Minuten darauf scheitert Linner freistehend an Käfferlein.

Danach wird das Spiel etwas ruhiger. In der 62. Minute fast der Ausgleich, aber Reithmeier kann im letzten Moment einen Freistoß des Haager Spielertrainer Seve Schweiger aus 25 Metern halb links gerade noch parieren.

Im direkten Gegenzug das verdiente 3:1 für den Gast. Ein verunglückter Schuss von Stöckelhuber von links landet auf der rechten Seite bei Neubauer (63.) im Strafraum und dieser netzt überlegt ein.

Dann brechen bei den Haagern sämtliche Dämme und man wird von einem direkten Konkurrenten um den Abstieg deklassiert. Linner kommt nach einer Rechtsflanke in der 69. Minute in der Mitte frei zum Kopfball und stellt auf 4:1. Die Gastgeber sind in der Defensive total offen und nach einem Zuspiel von Linner steht Stöckelhuber (74.) allein vor dem Haager Tor, nimmt in Ruhe den Ball an, lässt einen Haager Abwehrspieler ins Leere laufen und schießt überlegt zum 5:1 ein.

In der 80. Minute die Chance für die Gastgeber zur Kosmetikkorrektur, aber Reithmeier hält einen Schuss von Benjamin Eder aus 23 Metern mittig im Nachfassen. Zweit Minuten später klärt Käfferlein gegen den auf links durchgebrochenen Seppi Vodermaier, ist aber gegen den Nachschuss von Linner machtlos – 6:1.

Die Haager haben sich mittlerweile endgültig aufgegeben. Wiederum ist es der überragende Linner, der drei Minuten vor Schluss mustergültig freigespielt wird und den Haagern den siebten Gegentreffer an diesem total vermasselten Regen-Nachmittag nicht erspart …

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So haben sie gespielt

links Haag

Quelle bfv

 

Benjamin Käfferlein 1 1 Josef Reithmeier
Fabian Schober 2 2 Alexander Umstaedter
Matthias Hillebrand 3 3 Andreas Bruckner
Drazen Jankovic 4 4 Maxi Vodermaier
Stefan Trautbeck 5 5 Michael Maier
Severin Schweiger 7 6 Franz Josef Bichler
Benjamin Eder 8 7 Florian Neubauer
Gheorg Cantea 9 8 Markus Winkler
Mario Millgrammer 10 9 Florian Stöckelhuber
Erik Svistun 11 10 Markus Hacker
Ilkhan Aycan 14 11 Philipp Linner
Ersatzbank
Daniel Eder 6 99 Andreas Reithmeier
Thomas Fellner 12 12 Florian Oberlechner
Renè Hornuff 13 13 Seppi Vodermaier
Lisander Sopjani 15 14 Daniel Schoenhuber
15 Maximilian Maier
16 Lukas Heider
Trainer
Schweiger Severin Gerhard Stöttner



Ein Wasserburger Krug kehrt heim

00694_kDie Sammlung von Bernd Joa – sie spiegelt das Leben der Stadt Wasserburg in fünf Jahrzehnten wieder. Mittlerweile umfasst sie über 2000 Sammlerstücke. Jetzt ist sie um einen Fayencenkrug reicher, den der Sammler in Berlin entdeckte. Ein Kunstauktionshaus bot vor einigen Tagen den Walzenkrug aus Fayencen mit einem Marienbild an. Und Wasserburgs erfolgreichster und bekanntester Sammler schlug zu …

„Das Stück soll angeblich aus Österreich stammen. Fayencen sind Gegenstände aus feinem Ton, die weiß glasiert werden, um dem Porzellan nahe zu kommen. Anschließend werden diese mit so genannten Scharffeuerfarben bemalt und nochmals gebrannt“, weiß der Kunstexperte.

1764 sei der Porzellanfabrikarbeiter Johann Michael Buchner aus Friedberg bei Augsburg nach Wasserburg gekommen und habe eine Werkstatt in der Ledererzeile übernommen. „Er musste sich hier gegen mehrere bestehende Hafnereien durchsetzen. Es ist anzunehmen, dass er die Fayencentechnik, die damals zwar in Wasserburg bekannt war, dennoch als Besonderheit ausführte.“ So sei ein Reihe von Krügen, Schalen und Haustafeln entstanden – vor allem mit religiösen Motiven. „Buchner starb 1797 und ein Sohn übernahm seine Werkstatt , ein zweiter heiratet in eine Werkstatt in der Hofstatt ein.“

00694Der Experte weiter: „Während sich die Buchnerischen und andere Wasserburger Fayencen einwandfrei nachweisen lassen, sind sie in Sammlerkreisen so gut wie unbekannt. Der Kunsthandel verkauft diese Stücke mit der Herkunftsbezeichnung Salzburg beziehungsweise Gmunden oder anderen geläufigen Orten für Fayencen, da sie sich dann leichter absetzen lassen und meist einen höheren Preis erzielen.“

Der Walzkrug aus Berlin zeige die Wessobrunner Madonna aus der Wasserburger Pfarrkirche St. Jakob. „Es sind auch noch eine Reihe anderer Motive aus Wasserburg bekannt. Es gibt keinen zweifel, dass all diese Fayencen aus Wasserburger Hafnereien stammen. So kehrte im Laufe der Jahre nicht nur der Krug aus Berlin zurück, sondern auch Stücke aus Schloss Ahlende bei Neumünster, aus Bonn, Salzburg, Augsburg und München.“

Mittlerweile sind es mehr als 20 Krüge und Schalen, die Bern Joa hauptsächlich zur Sammlung „Wasserburg in fünf Jahrhunderten“ zusammengetragen hat. Teilweise waren die Stücke bereits im Rathaus ausgestellt und zusammen mit den Neuerwerbungen werden sie ihre zukünftigen Platz im Spital finden.

 

Foto: www.leo-spik.de/




Martin Ziel bringt Albaching in die richtige Spur

1Eine Rutsch-Partie mit eher angespannter Stimmung beim Derby der A-Klasse in Edling: Im strömenden Regen empfing die dortige Zweite den SV Albaching zur Wasserschlacht. Für beide Teams ging es um viel und Albaching holte sich am Ende mit 4:1 den goldenen Dreier! Und das, obwohl man über eine halbe Stunde lang nur mehr zu Zehnt auf dem Feldl stand – in der 58. Minute nämlich sah Albachings Tom Lindner schon die Ampelkarte in der Hektik. Edling rutscht – im wahrsten Sinne des Wortes – nach dieser bitteren Niederlage im Matsch vorerst auf den vorletzten Platz. Die Thormann-Elf steht nun gehörig unter Zugzwang …

Fotos: Renate Drax

2Erst hatte Christian Hinterberger (Foto links blaues Dress), der als Kapitän Matthias Bareuther ersetzte, die Albachinger in Führung geschossen (19.). Maxi Fredlmeier gelang dann eine Viertelstunde später noch recht zuversichtlich der Ausgleich für die Hausherren.

Aber Martin Ziel war es, der zum besten Zeitpunkt genau kurz vor dem Halbzeitpfiff Albaching auf die Gewinner-Straße schoss (44.).

Nach dem Platzverweis von Lindner erst kam in der 65. Minute Albachings Torjäger Matthias Bareuther aufs Feldl und machte seinem Namen alle Ehre – per Doppelpack (70., 89.) katapultierte er sein Team eindeutig zum dritten Sieg der Saison und endlich mal raus aus dem Keller-Schlamassel der Liga …

Dass in der 81. Minute auch noch Tobi Spötzl vom Edlinger Team vom Platz musste mit Gelb-Rot, hatte die Situation zum Sieg für Albaching in den letzten zehn Minuten erleichtert.

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So haben sie das Derby der A-Klasse gespielt:

links Edling – rechts Albaching

Quelle bfv

 

Thomas Duernecker 1 1 Andreas Heinz
Florian Stadlhuber 2 2 Andreas Birkmaier
Lukas Fuchs 3 3 Gerhard Mittermaier
Robert Plischke 4 4 Josef Grabl
Manfred Lis 5 5 Christ. Hinterberger
Cedric Mayr 6 6 Martin Ziel
Maximilian Fredlmeier 8 7 Christ. Katterloher
Kevin Mayr 9 8 Andreas Binsteiner
Tobias Spötzl 10 9 Matthias Sanftl
Roman Tutschka 19 10 Thomas Lindner
Tobias Berndt 22 13 Philipp Greissl
Ersatzbank
Florian Hille 7 15 Heinz Schmeiser
Alexander Blaschke 11 11 Matthias Bareuther
Maxi Prietz 13 12 Jakob Steinbichler
14 Simon Voglsammer
Trainer
Rico Altmann Greissl Günther



Bahnübergang B304 Thema im Stadtrat

Nur einen einzigen Tagesordnungspunkt gibt es heute im öffentlichen Teil der Stadtratssitzung in Wasserburg: Der Bahnübergang an der B304 in Reitmehring. Seit Jahren ist er das Hauptärgernis der Autofahrer auf der Strecke Richtung Ebersberg und München. Lange Wartezeiten, Mega-Staus zu den Hauptverkehrszeiten – der neue Stundentakt hat’s nicht gerade leichter gemacht, ganz im Gegenteil. Am Bahnübergang in Reitmehring kann man so einiges erleben. Ganz schlimm wird’s, wenn der Übergang wieder mal für Sanierungsarbeiten komplett gesperrt werden muss, was keine Seltenheit ist. Bei der heutigen Sitzung …

… informiert das Straßenbauamt Rosenheim über den aktuellen Planungsstand. Angekündigt war, dass das so genannte Planfeststellungsverfahren im Oktober oder November 2015 eingeleitet wird. Frühester Baubeginn für ein geplantes Brückenbauwerk dürfte wohl Ende 2017 sein, sollte es zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zum Beispiel mit Anliegern kommen, wird wohl erst 2020 gebaut. Mehr ist heute in der Stadtratssitzung zu erfahren.




Günther Blaschke mit richtig viel Holz

kegelnEdling – Der jüngste Spieltag der Kegelkreisrunde Ebersberg/Erding begann für Edlings Teams mit einem tollen Heimsieg der ersten Herrenmannschaft in der Bezirksoberliga gegen die bisher ungeschlagenen Moosacher. Für das Endergebnis in Höhe von 2168 : 2139 Holz sorgten Günther Blaschke mit 457 : 417 Holz, Sepp Kindlein mit 429 : 444 Holz, Christian Bamminger mit 438 : 430 Holz, Martin Jansen mit 404 : 434 Holz und Michael Huber mit 440 : 414 Holz. Auch Edlings Bezirksligamannschaft angeführt von Bernhard Beck besiegte zu Hause …

… in einer bis zum Ende spannenden Begegnung den KC Egmating mit 2084 : 2076 Holz.

Die Einzelresultate:

Gerhard Scheibner 409 : 411 Holz, Hans Geidobler 395 : 413 Holz, Helmut Maier 427 : 421 Holz, Tobias Furtner 427 : 411 Holz und Bernhard Beck 426 : 420 Holz.

Die Herren III konnten in der Bezirksklasse beim KC Grafing nichts erben und unterlagen mit 1956 : 2039 Holz. Gute Einzelergebnisse gelangen lediglich Ernst Sterzig mit 424 Holz und Ulli Kiefl mit 418 Holz.

Beide Punkte entführten die Damen I in der Bezirksoberliga dem KC Samstag Markt Schwaben mit einem Sieg in Höhe von 2097 : 2043 Holz. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatten vor allem Monika Furtner und Tanja Sterzig mit jeweils 450 Holz sowie Traudi Sterzig mit 413 Holz..

Die Damen II brannten in der Kreisliga beim KC Egmating leider ein wahres Fehlschubfeuerwerk ab und verloren deutlich mit 1790 : 1925 Holz.




Den Lebensmitteln künftig besser auf der Spur

verbandtagDer Landesverbandstag der bayerischen Lebensmittelkontrolleure fand am Wochenende in Bad Aibling statt. Bereits vormittags wurde ein Fortbildungsprogramm mit hochrangigen Referenten zu topaktuellen Themen angeboten, beispielsweise auch zur Veröffentlichung von Kontrollergebnissen sowie zur Kenntlichmachung von Allergenen. Zusammen mit einer Fachmesse wurde den Gästen und den Kontrolleuren damit eine interessante Fortbildungs- und Informationsveranstaltung geboten.

Anwesend waren fast zweihundert Kontrolleure aus Bayern, aus anderen Bundesländern sowie aus der Schweiz, der Lokalpolitik, der Verbraucherzentrale Bayern, der Beamtenvertretungen als auch von Vertretern des Bayr. Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.
Nach der Fortbildung vormittags fand am frühen Nachmittag der offizielle Teil statt, bei dem nach den Grußworten die interne Mitgliederversammlung war. In diesem Rahmen gab’s Neuwahlen, bei denen sich der komplette Vorstand zur Wiederwahl stellte. Michael Förtsch aus Inzell, Teamleiter der Lebensmittelüberwachung am Landratsamt Traunstein wurde zusammen mit seinem Vorstand mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt, sie werden ihre Ämter damit für vier weitere Jahre bekleiden.

Den Tag beschloss ein bayerischer Abend mit der Musik der „Haflinger“ aus der Oberpfalz im Hotel Schmelmer Hof in Bad Aibling.
Nähere Infos hierzu auch unter www.lmk-bayern.de

Unser Foto von links: Dr. Norbert Rehm, Bayr. Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz; Dr. Andreas Zapf, Präsident des Bayr. Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit; Jutta Saumweber, Verbraucherzentrale Bayern; Michael Förtsch, Landesvorsitzender VLK Bayern; Manfred Woller, Stv. Bundesvorsitzender des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure.




Was macht ein grüner Teppich auf dem Feldl?

evenhausenWer zur Zeit durch das Gebiet um Evenhausen fährt, kann auf vielen abgeernteten Maisflächen einen grünen Teppich zwischen den Maisstoppeln wachsen sehen. Hier haben die Landwirte im Trinkwassereinzugsgebiet der Stadtwerke Wasserburg auf mehr als 60 Hektar Untersaaten mit einer speziellen Gräsermischung in den Mais eingesät. „Untersaaten im Mais sind eine hervorragende Maßnahme, um Nitratverlagerungen ins Grundwasser zu vermeiden. Ihr Erfolg hängt aber entscheidend von einer geeigneten, schlagkräftigen Technik ab“, erklärt Werner Rauhögger, Wasserschutzberater der Firma Ecozept. Er leitete die Feldbegehung, an der viele Landwirte und Betriebsleiter Josef Mayer als Vertreter der Stadtwerke Wasserburg teilnahmen (Foto), um über ihre Erfahrungen zu sprechen. „Es ist toll zu sehen …

… dass sich die Untersaaten trotz des heißen Sommers auf den meisten Flächen sehr gut entwickeln“, stellt Mayer fest.

Der grüne Teppich speichert das überschüssige Nitrat und schützt es vor der Auswaschung ins Grundwasser. Darüber hinaus sorgt er für eine gute Durchwurzelung der Oberkrume und stellt pflanzliche Nahrung für die Regenwürmer zur Verfügung, was zusätzlich dem Humusaufbau zu Gute kommt.

Auf dem Bild sind zu sehen der Wasserschutzberater Werner Rauhögger (1. von links), Betriebsleiter Mayer von den Stadtwerken Wasserburg (4. von links) sowie die Landwirte, die in der freiwilligen Kooperation zum Trinkwasserschutz mit den Stadtwerken zusammenarbeiten.

 




Kohlenmonoxid-Alarm in Großkaro

BlaulichtZu einem Großaufgebot von mehreren Einsatzfahrzeugen des Rettungsdienstes und der Feuerwehren kam es gestern am Abend gegen 20.25 Uhr in Großkarolinenfeld. Angestellte einer Wohngruppe in der Karolinenstraße hatten gegen 17 Uhr schon einen akustischen CO-Alarm der Heizungsanlage, die sich im Keller des Gebäudes befindet bemerkt. Trotz des Öffnens von Fenstern und Türen klagten kurze Zeit später zwei Angestellte über Schwindel und Kopfschmerzen. Aufgrund dessen wurden kurzeitig alle Heimbewohner durch die Feuerwehr evakuiert.

Messungen der Feuerwehr ergaben jedoch keine erhöhten Kohlenmonoxid-Werte mehr im Gebäude.

Alle Heimbewohner konnten wieder in ihre Räumlichkeiten zurückkehren.

Die beiden Angestellten wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht.