„Wir waren beide sehr überrascht“

Königliche Hoheiten! Ein Gespräch mit Wasserburgs neuem Prinzenpaar

image_pdfimage_print

prinzenpaar_kSie heißt im bürgerlichen Leben Magdalena Pendi und ist 21. Er ist in Wasserburg nicht nur wegen seines Geschäftes sehr bekannt, heißt Markus Ruepp und ist 32. Zusammen sind sie das neue Wasserburger Traumpaar – was den Fasching anbetrifft. Mit „Markus I. aus dem Reich der funkelnden Schatzkammer“ und „Magdalena I. von den rauschenden Nächten“ hat Wasserburg erstmals seit fünf Jahren wieder ein Faschingsprinzen-Paar. Ein Gespräch mit zwei Hoheiten …

„Für mich kam das alles doch eher überraschend“, sagt Magdalena. „Ich bekam einen Anruf und Michaela Riedl und hab‘ die ganze Zeit gedacht, weil’s um den Fasching geht, ist meine Mutter gemeint. Bis mir klar war: Ich soll die Prinzessin werden.“ Gleich habe sie sich nicht entschieden, so die Wasserburgerin. „Ich wollte natürlich schon noch wissen, wer der Prinz wird. Mit Markus bin ich sehr zufrieden“, grinst die 21-Jährige, die in festen Händen ist und privat einen anderen Prinzen hat.

Und auch Markus I. scheint mit seiner Prinzessin recht zufrieden zu sein. „Mei, sie ist halt sehr jung und ich hab ein bisserl Angst, dass ich ihr beim Tanzen die Haxn ramponier'“, sagt der Prinz lachend. Das Tanzen, das ist nämlich noch nicht die Spezialdisziplin seiner Hoheit, die privat gerne klettert und Snowboard fährt.. „Aber ich bin willig, das zu lernen.“ Auch er, so Markus Ruepp, sei vom Angebot, Prinz zu werden, voll überrascht worden. „Es sollte halt ein Wasserburger Gesicht werden. Da sind sie irgend wann auf mich gekommen.“ Mit „sie“ meint Markus die Präsidenten der Stadtgarde, Michaela Riedl und Thomas Ettenhuber.

Tanzen, Kostüme anpassen. Choreographie einstudieren – das alles wird die Beiden die nächsten Wochen mächtig fordern.  „Und wir werden bei den ersten Auftritten natürlich schon ein bisschen nervös sein“, sagt die Prinzessin, die in ihrer Prinzessinnen-Freizeit gerne Volleyball spielt. Wie viele Auftritte sie haben werden, das steht noch in den Faschingssternen. Erst an diesem Wochenende wird die Liste vervollständigt. „Los geht’s für uns dann am 9. Januar mit der Generalprobe. Und dann ist auch gleich der Badriazzo“, so Markus.

Auf was sich beide am meisten freuen? „Aufs Partymachen im Fasching“, lacht der Prinz. „Auch wenn ich mich vom Biertrinken auf Sekt umstellen muss.“ Und seine Prinzessin, die als Marketenderin der Stadtkapelle einschlägige Party-Erfahrung hat, pflichtet ihrem Prinzgemahlen zu: „Des werd bestimmt a Mordsgaudi.“ BS

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

3 Gedanken zu „„Wir waren beide sehr überrascht“

  1. Wenn a de Magdalena a Wasserburger Prinzessin is, dann is no lang koa Wasserburgerin, sondern bleibt oiwai no a Berghamerin von der Sunsaidn des Inn`s

    0

    0
    Antworten
    1. Christian Huber Beitragsautor

      Oidlandkreis Wasserburg! Oidlandkreis 🙂 …. Gruß vom Huaba

      0

      0
      Antworten
    2. Gar net einfach, des Boarische, ha?

      0

      0
      Antworten