Wasserburgs Straßen zufriedenstellend

Insgesamt 120 Kilometer werden von der Stadt unterhalten - Bilanz im Bauausschuss

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P1070074Mit dem Wasserburger Straßennetz beschäftigte sich gestern der Bauausschuss der Stadt. Alexander Huber vom Bauamt zog dabei eine zufriedenstellende Bilanz. Die meisten Straßen des 120 Kilometer langen kommunalen Netzes seien in einem befriedigenden Zustand. Huber: „Es gibt aber auch Ecken, da herrscht großer Handlungsbedarf.“ So müsse man demnächst beispielsweise

… am Fröschlanger und in Seewies mit Sanierungsmaßnahmen beginnen. Am Bahnhofsplatz (Foto) sei man gerade dabei. Die Arbeiten würden demnächst abgeschlossen.

Huber stellte ein neues Kartierungssystem vor, mit dem man künftig einen besseren Überblick über das Wasserburger Straßennetz hat. „Mit dem Geoinformationssystem lassen sich Straßensanierungsmaßnahmen künftig weit im Voraus planen. Wir haben über jeden Meter Straße künftig einen Überblick, wann er für eine Sanierung fällig wird.“

Dann machte Huber eine interessante Rechnung auf: „Wenn wir so viel Geld ausgeben könnten, wie wir wollten, könnten wir bis 2024 insgesamt 60,4 Millionen Euro verbauen und alle Straßen wären im besten Zustand. Geben wir ab sofort keinen Cent mehr für den Straßenunterhalt aus, dann sind im gleichen Zeitraum alle Straßen in so schlechtem Zustand, dass sie nicht mehr befahren werden können.“  Es gelte da jetzt natürlich einen Mittelweg zu finden. Mit den Mitteln, die man bisher jährlich zur Verfügung hatte, könne man den bisherigen Zustand wohl halten.

Christian Stadler (Grüne) wollte wissen, ob in der Untersuchung der Straßen und den Plan zum Unterhalt auch die Fuß- und Radwege mit einbezogen sind. Huber: „Alles mit drin. Wir sind die Fußwege extra mit einem Spezialfahrzeug abgefahren.“

Der Straßenzustandsbericht wurde von den Räten ohne Einwände zur Kenntnis genommen. HC

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