Unfall verursacht und aus dem Staub gemacht

Wasserburger Polizei ermittelt 88-Jährigen als Unfall-Flüchtigen

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Am Donnerstag gegen 16.15 Uhr kam es an der Einmündung der Straße „Auf der Burg“ in die Münchner Straße zu einem Verkehrsunfall. Dabei nahm ein 88-jähriger Wasserburger einem Ford-Fahrer aus Wasserburg beim Einbiegen in die Münchner Straße die Vorfahrt. Nach dem Unfall setzte der Unfallverursacher seine Fahrt unbeirrt fort. Eine unmittelbar danach zufällig vorbeikommende Polizeistreife nahm den Unfall auf und konnte durch eine zuvor zufällig gemachte Beobachtung den Verursacher zirka halbe Stunde nach der Tat ermitteln und zu Hause antreffen.

Die Spuren an dem Toyota des Verursachers waren eindeutig und passten zu den Schäden am Ford des 21-jährigen Unfallgegners. Die Schadenshöhe an den Fahrzeugen wird auf zirka 3.000 Euro geschätzt. Den Verursacher erwartet nun ein Verfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

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7 Gedanken zu „Unfall verursacht und aus dem Staub gemacht

  1. Das wundert mich nicht! Es gibt wirklich viele Teilnehmer die jenseits der 70 sind und sich kaum mehr verkehrsgerecht verhalten! Ich wäre für einen Reaktionstest und vor allem Sehtest ab 65 für alle Fahrteilnehmer. Dann wären unsere Kinder wieder etwas sicherer auf unseren Straßen.

    Dieser Test sollte kostenfrei und mit den notwendigen Konsequenzen belegt sein, da es schon sehr auffällig ist, wie einige ältere Menschen zum Teil hahnebüchen am Verkehr teilnehmen und dabei meist überfordert sind.
    Leider müssen aber auch viele Ältere noch fahren, da es keine adäquaten Ersatzlosungen fürs Auto gibt. Hier könnte die Politik tatsächlich aktiv helfen.

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    1. Zu Ihrem Eintrag möchte ich anfügen, dass Ihr Kommentar total unfair und überflüssig ist.

      Wenn Sie regelmäßig am Straßenverkehr teilnehmen, dann sollte Ihnen schon aufgefallen sein, dass es sich ziemlich die Waage hält bei den Unfallverursachern. Es spielt keine Rolle, ob der Teilnehmer am Verkehr jenseits der Siebzig oder darunter ist.

      Es ist fast zu vermuten, dass Menschen, wenn sie älter sind, als 65 nichts mehr auf der Straße zu suchen haben, oder nur noch in Begleitung.

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      1. Also dieser Mars macht es sich schon einfach!
        Über solche Menschen kann ich nur den Kopf schütteln.
        Bei den Flüchtlings-Berichten spielt er den Anstands-Wauwau, spricht von Integration und das niemand ausgegrenzt werden darf,
        und bei unseren Rentnern (die Deutschland zu dem gemacht haben, was wir jetzt sind), die sollte man quasi “ entmündigen “
        So einen Kommentar findet man auch nur unter dem Verfasser “ Mars“ (sehr oft)!!!

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      2. Es ist sinnvoll, den Führerschein erst ab einem bestimmten Alter erwerben zu können. z.B. Geisterfahrer: Zum Alter von Geisterfahrern haben die Wissenschaftler Polizei- Informationen zu 356 Fällen ausgewertet. Demnach waren 31 Prozent älter als 65, gefolgt von jüngeren Autofahrern zwischen 18 und 35 Jahren (14 Prozent). Dabei wurden Senioren überwiegend tagsüber auffällig, Jüngere nachts.
        Genauso sillnvoll wäre es, ältere Verkehrsteilnehmer in regelmässigen Abständen gesundheitlich zu untersuchen, ob sie uberhaupt noch fahrtüchtig. sind.
        In anderen europäischen Ländern ist dies üblich. In Spanien müssen sich Autofahrer, die älter sind als 45 Jahre, alle fünf Jahre untersuchen lassen. In den Niederlanden gilt die gleiche Regel – allerdings erst nach dem 70. Geburtstag. Italiener müssen einen Augen- und Reaktionstest bestehen, ab dem 65. Lebensjahr im Zwei-Jahres-Rhythmus.
        Dies müsste natürlich von einem massiven Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, gerade auf dem Land, begleitet werden. Dann würde es älteren FahrerInnen auch leichter fallen, den Führerschein freiwillig abzugeben, wenn man merkt das man nicht mehr auf der Höhe ist.
        Aber der Staat subventioniert lieber die KfZ Industrie (siehe VW), als z.B. in Wasserburg einen halbstündigen Bustakt umzusetzen.

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        1. Ich muss ja gar nicht erst auf VW hinweisen. Die geplante Überdachung des Parkhauses an der Kellerstr. kostet vorr. 1,4 Mio. Euro. Dafür könnte man einen zusätzlichen Bus 10 Jahre lang fahren lassen.
          Aber ich will Milde walten lassen. Konnte man ja schliesslich nicht vorher wissen, das es im Winter schneit und die Parkplätze dann nicht mehr zu benutzen sind.

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    2. Um niemanden zu diskriminieren, könnte man doch auch einen regelmäßigen (z. B. alle 5 Jahre) Fahrtauglichkeitstest für ALLE Führerscheininhaber einführen. Denn wahrscheinlich gibt es auch genug Autofahrer unter 65, die – aus gesundheitlichen oder anderen Gründen – im Straßenverkehr überfordert oder sonstwie beeinträchtigt sind.

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    3. Das Problem bei älteren FahrerInnen ist ja meistens weniger, dass sie selbst Unfälle verursachen, sondern dass ihre sehr vorsichtige Fahrweise andere, ungeduldigere Fahrer zu riskanten Überholmanövern verführt.

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