Stadtgarde startet mit Schweigeminute

Trauer um die Opfer von Paris: Faschingsauftakt heute so still wie noch nie

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P1070009Wasserburg trauert um die Opfer von Paris: Als äußeres Zeichen der Anteilnahme verzichtete heute die Stadtgarde auf ihren traditionellen Faschingsauftakt vor dem Rathaus. Man traf sich stattdessen zur Schweigeminute, um die Solidarität zu den Terroropfern zu demonstrieren. Anschließend präsentierte Hofmarschall Ferdl Schwenk (rechts) kurz die Erwachsenen- und Kindergarde sowie die Verantwortlichen in diesem Jahr. Bürgermeister Michael Kölbl verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass bald wieder Normalität in das gesellschaftliche Leben einkehren möge.

Es war wohl der stillste Faschingsauftakt seit Jahrzehnten.

Kein Marsch der Stadtkapelle, keine bunten Kostüme, keine Tanzdarbietungen – stattdessen Stille und Nachdenklichkeit. Nach den Terroranschlägen von Paris am gestrigen Abend, bei denen wohl über 120 Menschen ums Leben kamen, war niemandem so recht nach Gaudi zumute.

„Gardepräsident Thomas Ettenhuber und ich haben uns morgens zusammentelefoniert. Wir waren beide sofort der Ansicht, die Veranstaltung heute nicht im geplanten Rahmen über die Bühne gehen zu lassen.“ Dennoch sei man sich einig gewesen, Präsenz zu zeigen. Und das taten dann auch gut 200 Mitglieder der Garde, deren Freunde und Angehörige sowie viele Besucher, die vors Rathaus gekommen waren. HC

Die Kindergarde und die …

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… Erwachsenen-Garde.

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Kurze Vorbesprechung: Der Bürgermeister und der Präsident.

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Betroffenheit statt Gaudi und dennoch …

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… zeigte man vor dem Rathaus Präsenz.

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