Sonntag: Schnee bis in die Täler möglich

Wetter: Auf Tief Heini folgt Iwan - November ist viel zu warm

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Snow Tire„Tief Heini hat uns in den vergangenen Stunden ganz schön durchgeblasen. Selbst in den Niederungen gab es orkanartige Böen bis 110 km/h. In den Hochlagen ging die Post so richtig ab: auf dem Brocken wurden Orkanböen bis 170 km/h gemessen! Dazu war es auch in der vergangen Nacht für November viel zu mild. Doch jetzt kommt der Winter bis hinunter in die Tieflagen“, sagt unser Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net.

Jung weiter: „Stellenweise lagen die Frühwerte im Westen zwischen 16 und 17 Grad. Solche Werte kennt man normal nur aus einem Sommermorgen. Das ist wirklich sehr extrem und hält den November 2015 weiterhin auf Rekordkurs. Daher wird die Abkühlung am kommenden Wochenende kaum noch verhindern können, dass wir den wärmsten November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen bekommen werden. Auch der gesamte Herbst ist bisher 1,7 Grad wärmer als im langjährigen Mittel.“

Kaum ist Heini von dannen gezogen, steht über dem Atlantik schon der nächste Sturm Iwan bereit. Nach einem kurzen Abflauen in Sachen Wind, legt der in der Nacht zum Donnerstag wieder deutlich zu. Es wird aber wohl nicht mehr ganz so ruppig werden wie bei Heini.

 

So geht es in den kommenden Tagen weiter:

 

Donnerstag: 10 bis 16 Grad, viele Wolken, ab und zu Regen, windig

 

Freitag: 7 bis 13 Grad, wechselhaft mit Schauer und einzelnen Sturmböen

 

Samstag: 3 bis 7 Grad, aus Norden deutliche Abkühlung, der Regen geht bis auf 400 herab langsam in Schnee über

 

Sonntag: 0 bis 7 Grad, morgens ist eine weiße Überraschung möglich, tagsüber ab 300 Meter meist Dauerfrost, darunter nass-kaltes Schmuddelwetter

 

OPTIMALES GLÜHWEINWETTER AUF DEN LETZTEN DRÜCKER!

 

Nächste Woche öffnen in fast allen größeren Städten bereits die Weihnachtsmärkte – natürlich auch der Wasserburger Christkindlmarkt. Da kommt die deutliche Abkühlung genau richtig. Da schmeckt immerhin der Glühwein ein ganzes Stück besser als bei Höchstwerten zwischen 15 und 20 Grad. Allerdings sollten wir uns auch vor Augen halten, dass die Temperaturen dann eigentlich nur auf für die Jahreszeit normale Werte zurückgehen. „Da es in den vergangenen Wochen aber so extrem warm war, werden wir das schon als sehr krassen Temperatursturz empfinden. Immerhin liegt die mittlere Temperatur in diesem November verbreitet bei über 10 Grad. Normal wären 4 Grad. Ob es dann auch nass-kalt in den Dezember, den ersten meteorologischen Wintermonat, geht oder ob es wieder kälter wird und sogar Schnee gibt…das ist derzeit noch völlig offen“, so Dominik Jung.

 

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