Frühlingsfest: Mal zu kalt, mal zu heiß

Bilanz beim Wirtschafts-Förderungsverband fällt ansonsten rundum positiv aus

image_pdfimage_print

schmeling_k„Zahlreiche Aktivitäten, viele erfolgreiche Veranstaltungen, alles im grünen Bereich.“ Vorsitzender Thomas Schmeling (links) zog am Montag Abend in der Wasserburger Backstube für den Wirtschafts-Förderungsverband eine rundum positive Bilanz. Einziger Wermutstropfen: Das Ergebnis des Frühlingsfest fiel nach dem eher durchwachsenen Jahr 2013, bei dem die Organisatoren mit eisiger Kälte und Dauerregen zu kämpfen hatten, im Jahr 2014 noch einen Tick schlechter aus – weil’s viel zu heiß war …

Dennoch gab’s auch Lob für den Ausschuss um Moritz Hasselt, der sich um das beliebte Volksfest am Badria kümmert. „Wir haben strukturell viel verändert und mit Andreas Obermaier einen neuen Platzmanager installiert, der seine Sache auf Anhieb ganz prima gemacht hat“, so Hasselt. Dennoch sei man immer noch dabei, jeden Stein umzudrehen, um an die erfolgreichen Zeiten früherer Frühlingsfeste anzuknüpfen. Hasselt: „Ohne die Einnahmen vom Frühlingsfest lassen sich andere, kostenintensive Aufgaben wie Weihnachstbeleuchtung oder Christkindlmarkt kaum finanzieren.“

Für den letzteren zog Christian Huber Bilanz und gab einen Ausblick auf die kommenden Wochen, in denen Wasserburg wieder in einen Weihnachtstraum eintauchen soll. „Die Weihnachtsengerl stehen auf der Startbahn, die ersten Hütten rund ums Rathaus sind aufgebaut. Der Christkindlmarkt kann losgehen.“ Mit der Wasserburger Weihnachtstasse und Bayerns längstem Krippenweg mit insgesamt 116 Stationen, habe man heuer zwei attraktive Neuerungen geschaffen.

Für den Werbeausschuss referierte anschließend Markus Ruepp, Wasserburgs aktueller Faschingsprinz, über die Aktivitäten. So plane man in naher Zukunft mit Großplakaten in Rosenheim und im Chiemgau für die Stadt am Inn zu werben. Außerdem sei man dabei, eine Gewerbe-Stadtplan zu entwerfen.

Christine Deliano ging dann auf den musikalischen Samstag ein, der auch heuer ein großer Erfolg gewesen sei. 30 Veranstaltungen habe man mit den verschiedensten Bands und Musikgruppen über die Bühne gebracht. „Manchmal mussten wir auch improvisieren, wenn uns Künstler kurzfristig beispielsweise wegen Krankheit abgesagt haben.“ Für 2015 plane man, den musikalischen Samstag auch auf die Weihnachtszeit auszudehnen, so Deliano.

Dem wie immer fundierten Kassenbericht durch Schatzmeisterin Katharina Hagl und dem Bericht der Kassenprüfer, humorig und kurzweilig vorgetragen durch Christoph Rosenzweig, folgte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft.

Vroni Herwegh hatte ganz am Ende der Versammlung noch einen Vorschlag parat: „Vielleicht können wir in Wasserburg mal einen professionellen Handwerker-Markt auf die Beine stellen. es gibt in der näheren und weiteren Umgebung genügend Beispiel dafür.“ Die Vorstandschaft versprach, sich dieser Idee anzunehmen. RED

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.