Blaue Tonne bleibt gebührenfrei!

Viele Anfragen unserer Leser - Papier wertvoller Rohstoff

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Container poubellesDie blaue Tonne, die im Januar 2016 zur Sammlung eingeführt werden soll (wir berichteten), bleibt für den Bürger gebührenfrei! Das bestätigte heute Bernhard Schachner vom Amt für Abfallwirtschaft der Stadt Wasserburg. „Der Preis für Altpapier ist zwar stark schwankend, es ist aber immer ein wertvoller Rohstoff.“ Wie die Vereine, die bisher das Altpapier sammelten, entschädigt werden sollen, das ist … 

… noch nicht ganz klar und wurde auch bei der jüngsten Sitzung des Stadtrates nicht endgültig geregelt.

Es sollen neue Aufgaben gefunden werden. So könnte beispielsweise der Bund Naturschutz künftig die Biotope pflegen und dafür eine Entschädigung erhalten.

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7 Gedanken zu „Blaue Tonne bleibt gebührenfrei!

  1. Soll darunter verstanden werden, dass die Leerung nur noch über die Stadt Wasserburg stattfinden soll?
    Und damit der privaten Wirtschaft das Recht, das Altpapier mit ihren blauen Tonnen zu entsorgen?
    Muss dafür ein weiteres Pressmüllfahrzeug angeschafft werden oder sind die Vorhandenen nicht genug ausgenutzt? Oder leert die Behälter überhaupt nicht die Stadt, sondern lässt leeren? Und sollte die Stadt wirklich hier darauf bestehen, dass nur sie leeren darf, geht dieses dann überhaupt mit dem Abfallwirtschaftsgesetz in Bayern konform?,
    Fragen über Fragen und keine Antworten.

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    1. Niemand wird Ihnen verbieten können, Ihr Altpapier weiter über eine private Firma zu entsorgen. Die Frage ist nur, was sie sich davon versprechen, außer dass Sie dann zwei blaue Tonnen bei sich rumstehen haben und nur eine davon nutzen. Die Privatfirma macht damit einen Gewinn, an dem Sie nicht teilhaben. Wenn hingegen die Stadt die Einnahmen aus dem Rohstoff Altpapier hat, dann werden diese Einnahmen über gesenkte Abfallgebühren an die Bürger weitergegeben, schließlich ist die Abfallwirtschaft eine kostenrechnende Stelle und wirft keinen Gewinn für die Kommune ab. Ein „Stopfen von Haushaltslöchern“, wie Sie an anderer Stelle vermuten, findet nicht statt.

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      1. Aus Ihrer Aussage entnehme ich, das uns Bürgern die Tonne aufgezwungen wird. Das heißt bei ca. 8.000 Haushalten müssen diese Tonnen angeschafft werden. Bei einem ca. Preis von 10 € zzgl. Ust. kommt da eine ganz schöne Summe zusammen. Und Sie wollen mir wirklich weiß machen das die Gebühren dann gesenkt werden (wenn ich dann Alt genug bin so um die 120 Jahre dann glaube ich Ihnen das sofort). Die Preise im Wertstoffhof sind teilweise so überzogen das hier von einem normalen Preis nicht die Rede sein kann. Allein beim Sperrmüll sind das 80 % über dem Preis in der Freien Wirtschaft und diesen wird die Gemeinde mit Sicherheit nicht zahlen wenn Sie über den Freien Markt die Entsorgung macht und dies wird gemacht!
        Was passiert eigentlich wenn ich die Tonne nicht will?
        Und meine Frage mit der Anschaffung eines Pressmüllfahrzeuges ist damit immer noch nicht beantwortet. Ein einigermaßen gutes Fahrzeug kostet zwischen 100.000 – 120.000 € und das für Papier? der Papierpreis ist laut Euwid nicht so gut das sich dieses in den ersten Jahren lohnt, nicht zu vergessen die Lohn und Instandhaltungskosten. Diese kommt ja dann uns Bürgern zu gute?

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        1. Ich will Ihnen gar nichts weiß machen. Schließlich bin ich ja nicht der Sprecher der Stadt Wasserburg oder ähnliches. Daher verwehre ich mich auch dagegen, dass Sie meiner Aussage irgendwas über die verpflichtende Bereitstellung der Tonne ableiten. Was ich ziemlich sicher weiß, ist dass die Stadt dazu die rechtliche Möglichkeit hätte. Wenn Sie ihre Fragen qualifiziert beantwortet haben wollen, dann sollten Sie sich damit direkt an die Stadt wenden, z.B. indem Sie bei den kommenden Bürgerversammlungen nachfragen. Die Kommentarfunktion eines Onlineportals ist dazu nur bedingt geeignet.

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          1. Dann wäre es vieleicht angebracht, nicht so zu schreiben, als könnten Sie dieses belegen. Alleine schon die Aussage „ein Stopfen von Haushaltslöchern, wie sie an anderer Stelle vermuten, findet nicht statt“ – wie können Sie dann dieses behaupten? Ich habe das als Frage gestellt, Sie hingegen als Tatsache.
            Die rechtliche Lagw ist meines Wissens nicht so abgedichtet, wie Sie meinen, da die Monopolstellung der Gemeinden in Bayern inzwischen vor dem Europäischen Gerichtshof vor liegt.
            Ansonsten entschuldige ich mich bei Ihnen, wenn Sie sich angegriffen fühlen.

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          2. @dionysos: Dass die Abfallentsorgung, ebenso wie z.B. die Wasserversorgung, kostenrechnend ist und damit nicht anderweitige Haushaltslöcher stopfen kann, ist geltende Rechtslage. Dass die Stadt bei den Papiertonnen per Satzung einen Anschlusszwang erlassen kann, ebenfalls (laut Artikel heute in der Wasserburger Zeitung gibt es zumindest eine Empfehlung vom LRA, einen solchen Benutzungszwang zu erlassen, was wohl bedeutet, dass diesbezüglich noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde). Dass diese beiden Sachen gesetzlich verankert sind und ich das halt zufällig weiß, bedeutet aber nicht, dass ich ihnen Ihre Fragen hinsichtlich der Anschaffung eines extra Fahrzeuges, der kurzfristigen Wirtschaftlichkeit und der exakten Handhabung in Wasserburg beantworten kann. Ohne genaue Zahlen zu kennen, kann man halt vermuten, dass die Altpapiersammlung auch kurzfristig nennenswerte Erlöse verspricht – sonst würden sich nicht immer mehr private Firmen darauf stürzen.
            So wie ich die diversen Berichte verstanden habe, geht es auch nicht um eine Monopolstellung. Selbst bei einem Anschlusszwang können Sie weiterhin Ihr Altpapier einer Privatfirma zukommen lassen. Die städtische Tonne würde dann eben nutzlos bei Ihnen herumstehen. Bleibt die Frage, was sie sich davon versprechen, so lange Sie von der Privatfirma nicht am Gewinn beteiligt werden.

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  2. Es kann doch niemand verlangen, dass man eine Papiertonne nimmt, ich hab ja auch keine Biotonne im Garten stehen, sondern einen Komposthaufen.
    Es kommt jetzt auf die neue Satzung der Stadt wohl an.

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