Asyl und Flucht: Projekt auf dem Christkindlmarkt

Kulturkreis Wasserburg bezieht Stellung - Asylbewerber erzählen von ihrem Schicksal

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stand 2Der Kulturkreis Wasserburg – die Vereinigung der Kunst- und Kulturschaffenden in der Stadt – hat seit gestern einen außergewöhnlichen Stand auf dem Wasserburger Christkindlmarkt. Das Theater Wasserburg, das Kino Utopia und der Theaterkreis zeigen in der Salzsenderzeile Fotos vom AK68-Fotografin Tamara Crimmann. Die Kulturreferentin der Stadt, Edith Stürmlinger, und Hassan Echcharif aus Pfaffing haben Flüchtlinge, die derzeit in der Stadt untergebracht sind, interviewt und nach ihren Schicksalen befragt. Die Schauspieler Jörg Herwegh, Regina Semmler und Annett  Segerer haben die Texte eingesprochen. „Uns war es als Kulturkreis wichtig,

… Stellung zu beziehen, zu zeigen, dass es neben der heilen Weihnachtswelt in Wasserburg derzeit auch ganz andere Lebenslinien gibt“, so Sepp Christandl, Zweiter Vorsitzender des Kulturkreises. Und Uwe Bertram, Leiter des Theaters Wasserburg ergänzt: „Wir haben die Texte anonymisiert, damit sich niemand vorgeführt fühlen muss. Die eindrucksvollen Bilder von Tamara Crimmann und die Geschichten geben einen tiefen Einblick in die Schicksale der Flüchtlinge und Flüchtlingsfamilien. Unser Projekt hat keinen Namen, es erklärt sich aus sich selbst.“

Vorsitzender Christian Huber bedankte sich bei allen Helfern, beim WFV für die Überlassung des Standortes auf dem Christkindlmarkt und bei der Einrichtung Dr. Loew, Soziale Dienstleistungen, in Ebrach bei Pfaffing für die kostenlose Überlassung der Hütte.

Beim Aufbau des Standes …

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Rainer Gottwald vom Kino Utopia und Annett Segerer.

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Kulturkreis-Vorsitzender Christian Huber (rechts).

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Uwe Bertram und Rainer Gottwald.

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Fotos: Regina Semmler 

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25 Gedanken zu „Asyl und Flucht: Projekt auf dem Christkindlmarkt

  1. „Ohne Heimat sein heißt leiden“. Deshalb sollten wir darauf achten, unsere Heimat nicht zu verlieren.

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    1. Die Heimat ist ein großes Glück. Und wie es mit dem Glück nun einmal so ist: es wird nicht weniger, wenn man es mit anderen teilt.

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    2. Ein Land oder auch eine Stadt, in der Menschen in Not nicht willkommen sind, ist für mich keine Heimat!

      Ich freue mich auf das Neue, das diese Menschen zu uns bringen. Zum Beispiel Gastfreundschaft ….
      Denn Neues bedeutet ja nicht, dass es das Bestehende ersetzt. Nein, es bereichert es!

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  2. Horst Bachplatz

    @tk
    Wie definieren sie denn Heimat, bzw. wie kann man Heimat verlieren, außer durch Krieg, Zerstörung und Vertreibung?
    Refugees welcome, bring your families!

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    1. Heimat bedeutet für mich vertraut sein. Vertraut sein mit den Bräuchen und Traditionen, vertraut sein mit der Sprache, den Werten, den Menschen, der Umgebung, dem Essen. All‘ das bedeutet für mich Heimat – daheim zu sein.

      Wenn Frauen sich verschleiern, ist mir das nicht vertraut, wenn Menschen eine fremde Sprache sprechen, ist mir das nicht vertraut. Wenn sie in Moscheen beten, ist mir das nicht vertraut. Wenn Männer mich als Frau nicht gleichberechtigt sehen, ist mir das nicht vertraut.

      Ich kann meine Heimat dadurch verlieren, dass sie mir nicht mehr vertraut ist. Ein Freund von mir war vor kurzem in München in einem Cafe – er war der einzige Gast der deutsch sprach! Das ist für mich Verlust von Heimat!
      Wenn ich in Deutschland eine größere Stadt besuche und weit und breit keine Gaststätte finde, die deutsches Essen anbietet, dann ist das für mich Vertreibung!

      Herr Bachplatz Sie schreiben: Refugees welcome, bring your families! Sind Sie bereit, Refugees in Ihrer Wohnung unterzubringen? Sind Sie bereit, dafür zu bezahlen? Sind Sie bereit, Ihnen zur Seite zu stehen, für sie da zu sein, ihnen unsere Werte zu vermitteln?

      Und was möchten Sie tun, wenn sie unsere Werte nicht akzeptieren? Wenn ihnen unsere Werte zu fremd erscheinen? Was in meinen Augen sehr verständlich erscheint … wie sollen Männer, denen von klein auf eingetrichtert wurde, dass Frauen weniger wert sind, wie sollen sie das nur durch einen Grenzübertritt „vergessen“?

      Ich könnte nie und nimmer durch einen Grenzübertritt meine Werte durch völlig neue Werte ersetzen!

      Und dann … bring your families .. das macht mich schon fast wütend. Alle Bürgermeister und Landräte suchen händeringend Unterkünfte … ist Ihnen wohl egal, wo die Familie schläft … Hauptsache, der Ideologie wurde genüge getan.

      Was im realen Leben stattfindet, ist weniger romantisch. Schlafen auf Feldbetten in Turnhallen und Zelten. Was passiert, wenn zuviel Überfremdung stattfindet? Keiner fühlt sich noch irgendwo zugehörig … multi-kulti hört sich schön an, wie die Patchworkfamilien – nur in der Realität kämpft doch jeder nur für seine eigenen Werte.

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      1. @Monika Wimmer:
        bei ihrenscheinbar ernstgemeintenAussagen krieg ich das ganz seltene Gefühl des FREMDSCHÄMENS!!!
        Da steckt so viel Angst dahinter vor Menschen die sie gar nicht kennen und sich auch nicht mit Ihnen auseinandersetzten wollen, dass man davor schon Angst haben muss, lol.
        Will eigentlich nur noch den Text von „Buffo“ hervorheben, dass nur Glück das Einzige ist wenn man es teilt mit anderen was mehr wird!!!
        … und an all die, die dort mit „Gfoid ma ned“ voten! Mit Verlaub „Ihr habtz nix aber scho gar nix verstandn!!!

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        1. @mars
          Wenn du irgendwann mal groß und Dir selber was aufgebaut hast , kannst du es Dir auch mal erlauben über andere zu urteilen, vorher nicht
          Alle wie Du Die meinen ,Leute die Angst haben, in irgendeine Ecke stellen zu müssen , sind verantwortlich wenn es im übernächsten Jahr zu einem massiven Rechtsruck kommt.
          Vielleicht sollte dies der eine oder andere beherzigen und nicht sofort mit der Keule draufhauen.

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          1. @anderl:
            Ich würde auch Dir helfen, wenn Du Hilfe brauchst, genau so wie ich es jetzt schon FÜR andere Menschen tue.
            …and by the way, deine Vermutungen betreffend meiner Person sind beeindruckend, du kannst also aus geposteten Texten Alter, Familienstand, Besitzstand rauslesen!!! lol

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        2. Um nochmal die Thematik mit der „Edlinger Bürgerwehr“ aufzunehmen: Es gibt jetzt eine Gegenseite auf Facebook, die Flagge zeigt, ein Gegenstück zur „Edlinger Bürgerwehr“ bildet und für Menschlichkeit im Internet und einen fairen Umgang miteinander eintritt.

          Schaut vorbei und lasst euren „Like“ da und teilt die Seite mit euren Freunden: https://www.facebook.com/edlinger.buergerwehr.proasyl

          Wehret den Anfängen und setzt das erste Zeichen im Internet, denn die Personen hinter der „Edlinger Bürgerwehr“ sollen wissen, dass sie nicht alles auf Facebook posten können und unter Beobachtung stehen.

          Vui Griass, eicha Anselm

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        3. @ Mars Warum müssen Sie sich über meine Meinung schämen? Meine Meinung hat mit Ihnen nichts zu tun. Allein hier zu unterscheiden bedeutet Demokratie. Da hat jeder ein Recht auf eine eigene Meinung. Horst Bachplatz hatte gefragt: Wie defninieren sie Heimat? Darauf habe ich geantwortet. Es war meine Defination von Heimat. Ich habe überhaupt nicht über einzelne Personen gesprochen. Ich habe davon gesprochen, was mir vertraut ist und was nicht. Wenn ich mich mit dem wohler fühle was mir vertraut ist, wenn ich meine Heimat gerne so bewahren würde wie sie jetzt ist…wenn mir eine Überfremdung nicht gefällt dann habe ich das Recht dazu! Oder wollen Sie mir sagen, ich muss ihre Werte übernehmen? Woher nehmen Sie sich das Recht heraus?

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          1. Edit: wenn mir eine Überfremdung nicht gefällt, dann habe ich das Recht dazu, diese Meinung zu äußern!

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        4. @Mars: „Berge, diese braunen Allgäukühe oder auch das Essen – wir haben im Allgäu wohl die besten Metzgereien weltweit. Der Sound der Sprache, des Dialekts. Eine Heimat, wo du dazugehörst und gebraucht wirst.“ Claudia Roth über Heimat. Schämen Sie sich da auch „fremd“ oder kommt’s einfach darauf an, wer die Deutungshoheit für sich in Anspruch nimmt?

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      2. Rainer von Fielen

        Eigentlich ist mir meine Zeit zu schade auf so einen Hass/Angst Post von einem Wutbürger zu antworten aber stehen lassen kann man’s als Gutmensch dann auch nicht.
        Sie urteilen über Menschen die sie nicht kennen, sprechen von Männern denen eingetrichtert wurde dass Frauen weniger wert sind, sind aber selbst ein Mensch dem als Kind eingetrichtert wurde dass alles was fremd auf sie wirkt gefährlich ist.
        Ihre Definition von Vertreibung ist sowas von lächerlich dass man ihnen fast Wünschen möchte mal die Erfahrung von echter Vertreibung machen zu müssen, ihr Kommentar ist sowas von dermaßen und sie schreiben von realitätsfern?
        Wissen sie was mir fremd ist? Menschen mit Gedanken wie Ihren!
        Hören sie auf von „unseren Werten“ zu sprechen, welche Werte sollen dass sein? Sie haben keine Werte die in irgendeiner Weise irgendwen vermittelt werden sollten und ich hoffe jeder Flüchtling lehnt ihre Werte ab! Von Gleichberechtigung für Mann und Frau sprechen und dann Frauen aus anderen Ländern die hierher flüchten das Recht absprechen ihre Kinder zu holen? Schämen sie sich!
        Und zu behaupten Multi Kulti funktioniere nicht wie Patchwork ich lebe seit 20 Jahren in Wasserburg mit Menschen aus über 70 Nationen zusammen vollkommen problemlos, deutlich besser als in jedem scheinbar homogenen Tratsch Dorf!
        Zusammenleben mit Menschen wie Ihnen funktioniert nicht!

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        1. Ich finde es sehr schade, dass die Ängste und Sorgen – welche viele Bürger in und um Wasserburg auf Grund der stetig steigenden Zahl der Flüchtlinge und Asylanten haben – von einigen mit Füßen getreten werden…

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        2. @Rainer von Fielen

          Scheinbar ist Ihnen die Art und Weise, wie ich denke und fühle, gar nicht vertraut! Es scheint so, dass Ihnen meine Art sehr „fremd“ ist und deshalb verurteilen Sie mich, obwohl Sie mich persönlich nicht kennen – ein paar geschriebene Zeilen reichen aus. Sie grenzen mich aus und sind voll Abwehr gegen mich….

          Benehmen Sie sich nicht genau so, wie Sie es mir vorwerfen?

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    2. Heimat kann auch dadurch verlieren, indem Werte, Traditionen und Gemeinsinn verwässert werden. Der Dalai Lama nennt dies im Hinblick auf Tibet „kulturellen Genozid“ durch die Chinesen. Aber über die Gefahr müssen wir aktuell wohl hinwegsehen, angesichts der Kriege in der Türkei, Griechenland, dem Balkan usw….

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  3. Horst Bachplatz

    @Monika Wimmer
    Habe ich bereits.
    Wann haben sie dass letzte mal selbstlos etwas für ihre Mitmenschen getan?
    Ich kann ihnen jetzt schon prophezeien dass sie dann ihre Heimat verlieren werden wenn sie diese wie von ihnen beschrieben definieren und wissen Sie was, mich freuts 🙂
    Mich freuts wenn Menschen mit so wenig Herz und einer grenzenlosen Naivität ihr restliches Leben damit verbringen werden sich „fremd“ zu fühlen, immerhin haben sie dann ein Gefühl mit unseren neuen Mitbürgern gemein, diese werden es jedoch mit der Zeit ablegen während ihres immer größer werden wird. Ich frage mich tatsächlich wie man im.Jahr 2015 immernoch denken kann die Welt bleibt wie sie die letzten 70 Jahre war, eine Neue Epoche hat begonnen, eine Neue Herausforderung und dass ist erst der Anfang, Grenzen und Nationalstaaten werden gänzlich verschwinden, Menschen wie sie gehören dann wohl zu den Verlieren dieser Wandlung aber so ist es nunmal, ziehen sie sich in ihr Schneckenhaus zurück.
    Say it loud, say it clear, Refugees are Welcome here.
    PS: An die Bayerische Staatsregierung, Wasserburg hat noch massive Kapazitäten frei und die Mehrheit der Bürger freut sich helfen zu können, Glück ist etwas was sich vermehrt wenn man es teilt.

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    1. @ Leider haben Sie keine meiner Fragen beantwortet !

      Ja, es kann schon sein, dass ich meine Heimat, so wie sie jetzt ist, verlieren werde… dann ist das eben so!

      Aber vorher darf ich doch äußern, dass mir das nicht gefällt, oder?
      Ist schon komisch, dass man sofort beleidigt und verurteilt wird von den „Gutmenschen“, die soo viel Herz für Flüchtlinge haben, aber Menschen, die es wagen, anders zu denken und zu fühlen, vehement bekämpfen und beleidigen.

      Wo ist denn da das gute Herz? Warum nicht auch da multi-kulti im Denken und Fühlen bei a l l e n Menschen zulassen?

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    2. Christina van Straaten

      Ich denke, es ist Zeit, beide Seiten „zu hören“:
      diejenigen die Angst haben und diejenigen, die ihre Türen aufmachen.

      Ich bin bei all denen, die mahnen, „wehret den Anfängen“.
      Aber es würde besser funktionieren (für alle Beteiligten), wenn sich niemand mehr angegriffen fühlt – egal von welcher Seite – sondern man es endlich schafft, in den Dialog zu gehe. MIT allen Beteiligten!

      Dann erkennen diejenigen, die jetzt Sorgen haben, die Chancen, die die aktuelle Situation mit sich bringt und diejenigen mit den offenen Türen sehen vielleicht noch bessere Wege mit den sich ergebenden Pflichten besser umzugehen.

      Dialog heißt miteinander sprechen und zuhören ohne zu verurteilen und zu werten & in seiner eigenen Situation ernst genommen und verstanden zu werden,
      Menschlichkeit heißt denen zu helfen die hier wirklich nur noch mit ihrer eigenen Haut ankommen.

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  4. In den meisten Beiträgen ist ein Stück Wahrheit – und doch wirft man sich häufig gegenseitig falsches Verständnis vor.
    Es gibt aber, wie sich in allem zeigt, nicht nur eine Wahrheit und erst recht nicht nur eine Meinung! Die Kunst ist es, mein Lieblingssatz – einen gemeinsamen Nenner zu finden und daraus das Beste herauszuholen.
    Jemandem zu helfen, ihm die Hand zu reichen wenn er in Leid buchstäblich versinkt ist das, was wir an Gutem weitergeben können (und JA, ich tue das auch aktiv!!!) Grenzen des machbaren zu erkennen und Weitblick zu bewahren, abzuschätzen, wie viele der Versprechen einlösbar sind um authentisch zu bleiben, ist dagegen sehr, sehr schwierig. Nicht die große Politik schafft das im Augenblick und auch nicht die strikte Haltung Einzelner.
    Diejenigen die zu „grenzenloser“ Hilfe bereit sind, stehen Menschen gegenüber, die ihrer Meinung nach nur „begrenzt Verständnis haben“ . Um nun „Flagge“ zu zeigen, neigen einige nun dazu – die Willkommenskultur vollkommen zu überziehen (Horst Bachplatz) . Man muss aber tatsächlich nicht mit Fähnchen am Straßenrand stehen und „Willkommen rufen“ .
    ÜBER die Problematik der Asylsuchenden hinweg – versuchen wir nämlich so – überspitzt nach aussen „GUT sein“ zu repräsentieren. Wie überzogen aber kommt das an – außen und innen…?
    Die Schleuser versprechen den Menschen die eine neue Heimat suchen, nämlich nicht nur einen Platz in einer Sporthalle, wie doch alle ahnen und wissen– sie versprechen viel mehr. Und die Menschen erwarten auch viel mehr …
    Wir sind und wir dürfen stolz sein, auf das was jede Gemeinde, die Landkreise erreicht haben, die Helferkreise die sich engagieren, die vielen Menschen, die spenden. Aber, diese Fülle an Menschen unterzubringen , zu versorgen– das allein reicht nicht für „Heimat“.
    Primär für die nächsten Wochen und Monate, vielleicht noch 1 – 2 Jahre, mag jeder der Betroffenen froh sein, mit einer heilen Haut aus seiner kriegsgebeutelten Welt herauszukommen – aber auf lange Frist macht es nicht froh einfach nur „zu (über)leben, irgendwie“. Die Menschen wollen ein zu Hause, so wie WIR sie haben – Arbeit, eigene Wohnung, soziale Absicherung. Kann man das ernsthaft allen versprechen?
    „Fachkräftemangel beheben“ , lt. Frau Nahles….dazu kann nur ein sehr geringer Teil der Menschen die hierher kommen beitragen , wird aber oft und schön hervorgehoben – aber auch da werden Studiengebühren fällig…. Viele werden Arbeitsssuchend bleiben. Viele werden überhaupt Mühe haben unsere Sprache zu lernen…
    Man muss so ehrlich sein zu sagen: – und dies ist das, was viele u.a. auch ich – der Politik und der Öffentlichkeit ankreiden, „Das ist eine extrem schwere Aufgabe & das wird im Laufe der Zeit noch viel schwerer werden und problembehafteter. Die unterschiedlichen Werte, Kulturen zusammenzuführen, wird extrem schwer für beide Seiten! Wir wollen/sollen nicht bekehrend sein – religiös schon gleich gar nicht & wir wollen/sollen offen sein für alles – aber das ist auch das, was die Menschen die hier als Gäste kommen, andersherum praktizieren müssen, damit es funktioniert – das wird extrem schwer werden!! Es wird schwer in den Schulen und es wird schwer auf dem Arbeitsmarkt, es wird schwer auf dem Wohnungsmarkt. Vieles dieser Worte sind Worte, die man selten hört und wenn sie einer ausspricht, wird er seines (Minister)Amtes enthoben oder in Gegenkommentaren für empathielos erklärt. Aber, die Unehrlichkeit & die Unfähigkeit Probleme laut auszusprechen, Situationen neutral und mit klarem Verstand zu betrachten, treibt auch leider politisch wilde und extreme Blüten, die so leider auch immer mehr Zuläufer gewinnt! Und auch daran sind wir Schuld, wenn wir nicht den Tatsachen ins Auge sehen und darüber diskutieren dürfen.
    Ein schöner Satz zum Ende, von Buffo! „ Glück wird mehr – wenn man es teilt“! Das ist wahr und trifft auf alles zu, was unser Herz zu geben vermag. Das Glück in Frieden und Gemeinsamkeit zu leben, in Wohlstand & mit Bildungsmöglichkeiten für Alle – in dieser Größenordnung (die Ihr Ende noch nicht erreicht hat) , bedarf es allerdings leider mehr als nur guten Willen.
    Eine Aufgabe der sich die Gemeinschaft der EU entzieht und alleine, Frau Merkel – schaffen wir das nicht und wenn wir es noch so sehr möchten….!

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  5. Ja,ja,ja!!
    ??
    Sollen wir die Hilfesuchenden wieder mit den Schlauchbooten oder über Schlepper wieder zurückschicken???

    Deutschland hat so viel Geld, dass wir „unsere Freiheit sogar am Hindukusch, in Mali und jetzt auch in Syrien verteidigen können“.

    Da reicht es natürlich nicht für MENSCHEN, die auch durch unsere Politik zur Flucht gezwungen werden.

    Heimat ist, wo man zuhause ist.
    Ansonsten gutes Fernsehen und Zeitungen: Hier findet das richtige Leben statt.

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    1. Heimat ist, wo man zuhause ist!
      Muslimische Flüchtlinge werden sich in Zentraleuropa nicht zuhause fühlen, dazu sind die hier beheimateten Kulturen für Sie zu fremd!
      Wenn der Flüchtlingsstrom aber weiter anhält, können sich die Kulturen ändern, dazu müssen unsere hier beheimateten Gebräuche weichen!
      Dann ist es aber nicht mehr unser Zuhause.
      Soweit darf es aber nicht kommen, weil Heimat ist, wo man zuhause ist, und do bin i dahom!
      Frage an alle pro Asyl : Ist das euer Verständnis von Integration? Oder ist nur unsere Politik so unterbelichtet?
      Dann müssen sich also die neu ankommenden nicht ändern ( integrieren) sondern WIR ändern unsere Kultur, unsere Religion, unser Gebräuche, also auch unsere Heimat, unser Zuhause zu Gunsten von Gästen.
      Ja, und es sollen nur Gäste sein, denen geholfen wird wenn es notwendig ist , aber die auch wenn sich die Situation in IHRER Heimat wieder verbessert hat hoffentlich mit drang zu ihrer Heimat wieder nachhause gehen!
      Aber glaubt das jemand wirklich?
      In Wasserburg z.B. werden ende nächstes Jahr mehr als 500 Flüchtlinge sein, bei Familienzusammenführung macht das dann mindestens 2000 bis 2500 neue Wasserburger, aber ende 2016 wird noch nicht schluss sein. Wohnraum für diese Menschen ist in Wasserburg ja in Überschuss da. Wo da der Mietpreis künftig hingeht, ist auch kein Geheimnis mehr. Den verantwortlichen wenn ich diese frage stelle hört man sehr lange Antworten , aber leider ohne Information!

      Beispiele:
      – St. Martinsumzug wird zum Lichterfest
      – Christkindlmarkt wird zum Wintermarkt
      – In Schulen und Kindergärten wird überlegt ob die seit Generationen bekannten Weihnachtslieder noch so gelehrt werden dürfen
      – Thema Kreuze in Klassenzimmern ist ja bekannt!
      – Warten wir mal ab was mit dem Geläute unserer Kirchturmglocken noch passiert.

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    2. Sie haben in Ihrer Wut keine Silbe von dem was ich tatsächlich geschrieben habe, erfasst…. Vielleicht machen Sie sich noch einmal die Mühe genau zu lesen, darüber nachzudenken und sich nicht gleich angegriffen zu fühlen. Immerhin stehen wir vor Integrationsaufgaben, die zumindest ein genaues gegenseitiges Zuhören und ein gewisses Maß an Freundlichkeit verlangt, das steht doch vielleicht außer Frage für Sie?

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  6. Zur Ausgangsfrage: Heimat ist da, wo man sich daheim fühlt. Das hängt weniger an Landschaften und mehr an den Menschen. D.h. nicht, dass man mit Menschen aus anderen Kulturkreisen nicht auskommen kann. Sein Bier/Tee trinkt man halt dann doch lieber wieder mit Seinesgleichen.

    Ihr könnt diese Tatsache leugnen so lange Ihr wollt, wer mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht dass es so ist.

    Ich leite daraus nicht ab, dass niemand mehr zu uns kommen sollte. Wenn die Zahlen sich so weiterentwickeln werden wir unser Land nicht wiedererkennen.

    Einige scheint das nicht zu stören. Offensichtlich haben sie nichts zu verlieren oder sind schlicht zu eindimensional, um zu erkennen, wie die Geschichte weitergehen wird.

    Ich werde alles dafür kämfen, dass meine Kinder ein Leben unter Umständen führen können, wie auch wir sie schätzen. Und, liebe Naivmenschen, ich bin nicht allein.

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    1. @ tk
      sehr gut formuliert!
      Ich bin froh, dass es noch normale Leute gibt, die vorher das Hirn einschalten, nachdenken ( länger als von 12 Uhr bis Mittag) und dann solche Kommentare schreiben. Bitte weiter solche sachlichen und gut geschriebene berichte.
      Ich frage mich wo die vielen freiwilligen Helfer bis vor 2 Jahren waren, als es noch nicht modern war freiwillig zu helfen.
      Ach ja, da gabs ja nur die die Deutschland die letzten 50 Jahre zu dem gemacht haben was es noch ist, jetzt in der Rente sind aber halt leider kein menschenwürdiges Leben führen. Die bekommen vielleicht Essengutscheine von der Tafel, was bei Flüchtlingen ja menschenunwürdig ist.

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